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Berlin: Hund geraubt - Bis zu dreieinhalb Jahre Haft

Die dumme Idee, einen Hund zu rauben, müssen zwei Freunde mit mehrjährigen Gefängnisstrafen büßen. Das Berliner Landgericht verurteilte zwei 25- und 26-jährige Hundediebe zu drei Jahren und drei Monaten sowie drei Jahren und sechs Monaten Haft.

In das Urteil flossen auch Straftaten wie gefährliche Körperverletzung ein. Beide waren betrunken, als sie in der Nacht zum 29. Juni in einem Park in Berlin-Wedding einen Hundebesitzer überfielen und ihm unter anderem den Hund wegnahmen.

Die geständigen Angeklagten hatten in der launigen Stimmung der Fußballweltmeisterschaft große Mengen Alkohol getrunken. Auf dem Nachhauseweg trafen sie auf den Hundebesitzer, der Entschluss, den Hund zu rauben, sei spontan erfolgt.


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WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Jahr, Haft, Hund
Quelle: www.tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2006 14:48 Uhr von Tira2
 
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"Hunderaub" als Straftatbestand hab ich bisher noch nicht gehört, aber ist auf jeden fall mal was Neues... ;-)
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24.10.2006 14:58 Uhr von Johnny Cash
 
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Tiere eigentlich als "Gegenstände" gelten müßte das ja ein Raub gewesen sein. Dazu noch die gefährliche Körperverletzung ergibt dann die Strafe. Vermute ich zumindest.
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24.10.2006 15:37 Uhr von kobold2001
 
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dummheit: Na die Jungs im Wedding sind halt nicht die hellsten.... und dann sich noch erwischen zu lassen... Normal müsste es noch ein Jahr für doofheit obendrauf geben....

Der Rekord liegt im dummheit in Berlin bei einer Nutte...
die hat eine Kollegin verhauen und hat ihr 10 euro geklaut
Und dann gabs dafür 3,5 Jahr ohne Bewärung....
Stimmt ich schwör ich hab das Urteil gelesen....
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24.10.2006 15:44 Uhr von Fox-Mulder
 
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weniger strafe für schlimmere sachen: so lange ins gefängniss wegen so einer kleinen tat. da sind schon andere wegen schlimmeren zu weniger verurteilt worden! krass..
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24.10.2006 16:01 Uhr von Tasko
 
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Typisch Richter: ""Weil die Beute nicht von erheblichem Wert war", wie es hieß, ging das Gericht von einem minderschweren Fall des Raubes aus."

Ob die Kinder haben, die an ihren Haustieren (obwohl die bei obiger Meinung eher nicht vorhanden sind) hängen? Was würden die wohl sagen, wenn ihre "minderwertige Sache" abhanden kommt?
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24.10.2006 16:05 Uhr von Tasko
 
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@Fox-Mulder: Quelle lesen hilft:

"Während der ältere Angeklagte dem Opfer mit einer Bierflasche auf den Kopf schlug, verletzte der Mitangeklagte den 23-Jährigen mit einem Messer an der Hand."

Schade, das die Anklage nicht auf versuchten gemeinschaftlichen Mord (Tötung zur Verdeckung des Raubes) oder wenigstens versuchten Totschlag aus war.

"Das mildere Strafmaß gegen den 26-Jährigen wurde damit begründet, dass dieser auf Grund von Alkohol in seiner Steuerungsfähigkeit vermindert gewesen sei."

Ist auch typisch deutsch. Für mich wäre Alkoholkonsum mit solchen Folgen strafverschärfend...
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24.10.2006 16:32 Uhr von axhole
 
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ähm... HALLO ? auf jeden fall zu mildes urteil.
bierflasche auf den kopf,
mit messer hand verletzt...
und dann argumentiert die verteidigung auf "eingeschränkte steuerungsfähigkeit durch alkoholkonsum"?
also doch versuchter mord, nur zu berauscht um die pulsadern zu treffen oder wie?
naja in nem rechtssystem in dem kinderschänder mit 3 jahren wegkommen wundert mich eh nix mehr

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