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Pressefreiheit: In Deutschland und den USA verschlechtern sich die Zustände

Nach zwei Affären (BND und "Cicero") fällt die BRD in der Pressefreiheitsrangliste von "Reporter ohne Grenzen" (ROG) um fünf Plätze auf den 23. Rang zurück. Die USA rutschten dank ihrem Präsidenten sogar auf Platz 53 ab.

Die mittlerweile zum fünften Mal erarbeitete Liste umfasst insgesamt 166 Länder und wird am unteren Ende von Nordkorea, Turkmenistan und Eritrea, wo es Journalisten am schwersten haben, markiert.

Ganz oben in der Wertung stehen Staaten wie Island, Finnland und Irland.


WebReporter: maki
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutschland, Deutsch, Presse, Pressefreiheit
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2006 11:20 Uhr von maki
 
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Ausführliche Details speziell zu USA, Frankreich, Japan und Deutschland wie immer in der langen Quelle. :-)
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24.10.2006 11:38 Uhr von freak08154711
 
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das sind doch nur Statistiken: Diese Zahlen sind doch völlig bedeutungslos.
In Deutschland werden schlechte Reporter doch noch überbezahlt und haben narrenfreiheit.
Siehe die Bild Zeitung. Die beleidigen die Leute in jeder Ausgabe und hat das für diese Zeitung Folgen?
Oder Raab und Schmidt.
Journalisten sollen mal nicht so jammern.Den geht es in Deutschland sehr gut.
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24.10.2006 11:52 Uhr von maki
 
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Leute beleidigen ist ja auch ok, problematisch wirds, wenn man seine Geldgeber (Anzeigenkunden) mies dastehen lässt oder seinem Führungsoffizier nicht mehr folgen will... ;-)
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24.10.2006 12:52 Uhr von hiddenangel
 
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wen: wundert es, dass deutschland immer weiter abrutscht ? ? ?

allzukritische reporter werden doch schon wie terroristen behandelt.....
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24.10.2006 13:03 Uhr von jp_walker
 
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tja: so ist das. mein chef kann auch keine kritik vertragen und entweder ist das land reich"" oder zu militant bzw. gläubisch um genügend Pressefreiheit aufbringen zu können, entweder geld, gesetz oder waffen hindern einen halt an allem
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24.10.2006 13:10 Uhr von KleinMatthias
 
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Zwei Zitate aus dem Spiegel hierzu:

"Deutschland fiel vom 18. auf den 23. Platz zurück. Hintergrund sind hier die "Cicero"- und die BND-Affäre. Zwischen beiden Wertungen war ans Licht gekommen, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) über Jahre hinweg Journalisten überwachte. Beim Magazin "Cicero" gab es Redaktions- und Hausdurchsuchungen, ein Verfahren wegen Beihilfe zu Geheimnisverrat wurde inzwischen eingestellt. "Der Zugang zu Daten ist - trotz Verabschiedung des Informationsfreiheitsgesetzes - zum Teil immer noch erschwert", heißt es zur Situation in Deutschland."

"Die USA rutschten gegenüber dem Vorjahr um neun Plätze ab und belegen den 53. Rang. "Die Beziehungen zwischen den Medien und der Bush-Administration haben sich massiv verschlechtert, seitdem dem Präsidenten jeder Journalist verdächtig erscheint, der den ´Anti-Terror-Krieg´ kritisch hinterfragt", urteilte ROG. [..] Die USA stehen hinsichtlich der Pressefreiheit jetzt auf einer Stufe mit Botswana, Kroatien und Tonga."

Und das, obwohl wir die Spitzenreiter der Statistik direkt vor unserer Haustür haben und direkt abschauen könnten, wie dort Pressefreiheit gelebt wird. Seitenhieb: die genannten europäischen Länder, die über die freieste Presse verfügen, haben trotz (oder gerade wegen) dieser Freiheit kein Terror- oder Sicherheitsproblem. Ganz im Gegenteil.
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24.10.2006 13:11 Uhr von langa207
 
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@freak seid wann sind raab und schmidt journalisten???
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24.10.2006 13:55 Uhr von Comedy
 
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also so ein unsinn: Ich bin bestimmt kein kritikloser Bürger, aber ich glaube das wir nie eine freiere Presse in Deutschland hatten wie jetzt.
Also mal halblang *gg*
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24.10.2006 13:58 Uhr von Imperial_Glory
 
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Deutschland...auf Platz 23.?: Viel zu weit oben man muss sich nur mal Anschauen was, die Presseverbote beschränken sich bei uns nur auf den nationalen Seite, die Einschränkung interessiert bei uns im Lande und International halt nur keine Sau.
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24.10.2006 13:58 Uhr von Johnny Cash
 
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Schon: alleine die Behandlung der Presseorgane der Rechtsextremen ist ein Anzeichen für die starke Zensur in der BRD. Von Freiheit ist da schonmal gar nicht zu reden.
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24.10.2006 15:37 Uhr von ZDRAVKO-1957
 
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Aufgezwungene Selbstbeschränkung in Deutschland! Die Gefahr ist doch die aufgezwungene Selbstbeschränkung deutscher Journalisten. Schreiben die nicht so wie es der Gesetzgeber mag sind diese bald klammheimlich weg vom Fenster.
Dafür sorgt schon der Chefredakteur, weil dieser meistens seinen Posten mehr liebt als die Pressefreiheit ;-)

Richtig freier Presse gibt es so in Deutschland NICHT!

Schreibt mal so richtig mal der Nase lang dann werden wir sehen was mit euch passiert! hihihi

Manche versuchen es dennoch, als Tipp für alle kann ich SAAR- Echo empfehlen: http://www.saar-echo.de/...
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24.10.2006 15:50 Uhr von maki
 
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Hinweis, falls noch jemand mies bewerten will: für den Tippfehler im Titel ("verschlechern") kann ich nix, der Titel wurde nachträglich (allerdings zu Recht) geändert.
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24.10.2006 16:49 Uhr von maki
 
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Ist erledigt. :-): Fehler ist bereinigt.

Danke @ Admin(s)
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24.10.2006 17:21 Uhr von exekutive
 
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deutschland müsste auf platz 40 oder noch schlechter sein..

diese ganzen fake presseargenturen ect.
auch verlage die systemkritische bücher verkaufen, haben es extrem schwer in deutschland

oder man muss sich mal die npd angucken.. ALLE labern über sie rum, aber interviews mit einen von ihnen sieht man nie.. man könnte ja dann die meinung ändern

alles nur meinungsmache und hetze hier in deutschland.. hoffentlich gehen die medien bei dem systemsturz mit drauf, denn die haben uns genauso verraten wie die wirtschaft und die politik auch..

unsere mainstream medien sind sogar die größten hetzer im land (bild,spiegel ect)
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24.10.2006 17:32 Uhr von cantarella
 
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ich weiß nicht ob das noch jemand so sieht aber platz 23 von 166 ländern finde ich mal gar nicht so schlecht

@johnny cash
ich dachte es steht allein schon im gesetz dass man solche sachen nciht veröffentlichen darf und dass das deshalb von vornherein rausfällt, aber sicher bn ich mir da jetzt nicht

klärt mich da ma auf...
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24.10.2006 20:35 Uhr von 666leslie666
 
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hmmm: Leute, die nicht schreiben können, machen Interviews mit Leuten, die nicht
denken können, und fabrizieren daraus Artikel für Leute, die nicht lesen können.
(Frank Zappa über Journalisten)

Politik ist der Entertainment - Zweig der Grossindustrie.
(Frank Zappa)

Kritischer Journalismus ist fast komplett von der Bildfläche verschwunden.
Industrie und Medien diktieren den "Mainstream" und fast alle machen mit.

Die Frage die man immer und bei allen Meldungen stellen sollte:
Wem nutzt es?

-http://www.united-mutations.info/ ;-))

Mfg jp
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25.10.2006 13:36 Uhr von intruder1400
 
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Stimmt völlig: Die Einschränkung der Presse und Meinungsfreiheit
fängt schon hier in den Shortnews an.Weil ich der Meinung
bin Homosexualität ist eine Krankheit und dann eine
"Abmahnung" wegen Beleidigung kriege;ist das keine
Einschränkung der Meinungsfreiheit ?
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25.10.2006 14:15 Uhr von Johnny Cash
 
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@ intruder1400: Auf jeden Fall ist es das.

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