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Entscheidung für die Zukunft - Ausbau des Panama-Kanals beschlossene Sache

Das panamaische Volk hat sich in einer Volksabstimmung dafür entschieden, den fast 100 Jahre alten Panamakanal für eine größere Durchlassfähigkeit zu erweitern und mit diesem Projekt bis zu 42.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Nach der Erweiterung kann auch die nächste Generation riesiger Containerschiffe - welche im Gegensatz zu bisherigen 5.000 Containern bis zu 12.000 Container transportieren können - den für Panama wirtschaftlich äußerst wichtigen Kanal passieren.

Unumstritten ist das auf ca. vier Mrd. Euro geschätzte Projekt nicht - der dafür geplante Bau einer neuen, dritten Fahrrinne lässt Umweltschäden befürchten.


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WebReporter: maki
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zukunft, Entscheidung, Sache, Ausbau, Kanal
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2006 08:54 Uhr von maki
 
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Schwierige Entscheidung.
Wohlstand fürs Land oder der der Kritik der Umweltschützer nachgeben.
Aber bei dem allumfassenden Rückhalt in allen Schichten der panamaischen Bevölkerung bleibt wohl keine andere Wahl, zumal Nicaragua auch schon in den Startlöchern sitzt.
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23.10.2006 10:08 Uhr von pippin
 
+1 | -0
 
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Zwiespältige Sache: Diese Entscheidung sehe ich genau wie du, maki.

Es ist keine einfache Entscheidung, wenn die wirtschaftliche Weiterentwicklung mit Umwelteinwirkungen in Einklang gebracht werden muss.
42.000 Arbeitsplätze sind natürlich schon ein ganz schönes Pfund für Panama.

Bleibt zu hoffen, dass die neue Fahrrinne mit möglichst geringen Schäden für die Umwelt umgesetzt werden kann.
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23.10.2006 11:27 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: Wenn ich in der Überschrift schon "Entscheidung für die Zukunft" lese, dreht sich mir der Magen um. Welche Zukunft denn bitte?

Die des globalen unersättlichen Kapitalismus!!!

Und mal eine Frage zu dem Thema, dass mit den Arbeitskräften ist doch auch nur Augenwischerei. Es dürfte sich dabei maximal um Frondienste handeln bei welchen die Ärmsten der Armen mit einem Spaten das Ufergelände abtragen, aufgrund der teilweise urwaldähnlichen Natur vor Ort kann von Land aus kaum mit schwerem Gerät gearbeitet werden. Deshalb auch 42.000 Arbeitsplätze.
Und im Dienstleistungsgewerbe oder der Administration können diese auch nicht entstehen. Der Verwaltungsaufwand des Kanals bleibt der Gleiche und unterwegs gibts keine McDonalds oder Wall-Marts.
Naja...noch nicht.
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23.10.2006 11:54 Uhr von Jamall
 
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@Generalstreik: Das stimmt so nicht, ich war letztes Jahr in Panama und dort gibt es sehr wohl Mc Donalds.
Naja nur schade das wieder ein Teil des wirklich beeindruckenden Tropenwaldes aus Panama dafür verschwinden wird...
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24.10.2006 12:15 Uhr von fpanyre
 
+1 | -0
 
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Panamakanal für eine größere Durchlassfähigkeit: das erhoeht die durchflussgeschwindigkeit und bringt neue
entwicklungen beim schiffbau.
in taiwan und korea.

frage ist, ob der erweiterte panamakanal, der auf die 100 jahre
alten fahrrinnen aufbaut, gegen den voellig neu konzipierten
mega-kanal durch nicaragua bestehen kann.

die eingeborenen in beiden laendern sowie ein bisschen
gruenzeug opfern sich gerne fuer die grosse sache

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