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Die deutsche Audi AG stoppt ihre Investitionen in Ungarn

Ein Sprecher der Audi Ungarn bestätigte am Freitag die Spekulationen diverser Zeitungen. Die ungarische Tochter der Audi AG, die bereits 5.200 Mitarbeiter beschäftigt, stoppt vorerst die vorgesehenen Investitionen in Höhe von einer Mrd. Euro.

Damit reagiert Audi auf die Einführung der Solidaritätssteuer und die damit verbundene Streichung der von der ungarischen Regierung bis 2011 versprochenen Steuerbefreiung.

Die Haushaltslage in Ungarn ist zurzeit prekär. Das Haushaltsloch ist inzwischen auf fast zehn Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung angestiegen. Mit der Streichung der Steuerbefreiungen versucht die ungarische Regierung dem entgegenzuwirken.


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WebReporter: Maltis°
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Audi, Ungarn, Investition
Quelle: www.ftd.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2006 20:51 Uhr von Bibip
 
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Kommt davon wenn man sein Wort nicht hält.
Grüße
Bibip
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20.10.2006 20:56 Uhr von megaakx
 
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Also: Als ich die Headline gelesen habe dachte ich, das Ungarn denen zu teuer werden würde... Audi muss wohl noch weiter in den Osten auswandern ;)
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20.10.2006 21:15 Uhr von Bibip
 
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da wäre ein heißer Tipp China: Sklavenstundenlohn, keine Versicherungen, "höchste" Produktionsqualität.
/:Zynismus Ende

Da ist noch viel zu gewinnen.
Ich frage mich nur wer denen ihren Schrott in Zukunft abkauft, wenn in den Absatzmärkten die Käufer immer ärmer werden.
Ein Hartz IV - Empfänger wird wohl kaum einen R8 kaufen.
Grüße
Bibip
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20.10.2006 22:00 Uhr von swald
 
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Damit zeigt sich Ungarn natürlich nicht von seiner besten Seite. Ich denke Rechtsicherheit ist für Investitionen eine Grundvorraussetzung.
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21.10.2006 03:45 Uhr von metzner
 
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@Bibip: Zum Beispiel die Chinesen kaufen den Audi!
Und zwar sehr viele und sehr gerne!

Das es in China gesetzliche Sozial- und Rentenversicherungen gibt, weisst Du ja anscheinend nicht.

Das der Hungerlohn bei Audi in Changchun bei ueber 2000 RMB liegt, und dies laut Wechselkurs zwar nur 200 Euro waeren, aber nach Kaufkraft eher das 5 bis 10-fache (je nach Warenkorb) duerfte Dir erst recht entgangen sein.

Davon leidet die Arbeiterfamilie nicht Hunger, sondern hat jeden Tag Fisch und Fleisch auf dem Tisch.

Von dummem Nachplappern wird Unsinn auch nicht besser.

Du hast das ja wohl auch aus News in denen Missstaende angeprangert wurden. Aber da sind dann, wenn es aufflog die Firmenbosse auch schnell mal im Knast gelandet...
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21.10.2006 04:34 Uhr von FRÄGEL
 
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@metzner: ich hoffE DEIN reiN subjEktiveR unD völlig ignoranter bEitrag blEibt so nicht unbEantwortet!

wüRde gern aber Die TastauR... :-(
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21.10.2006 12:58 Uhr von jesse_james
 
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@Frägel: Gehe du dich erstmal in (und nicht über) China informieren, bevor du andere den Dummlaberns bezichtigst während du es selbst machst.

@metzner

Für viele hier ist China ein böses kommunistisches Land das seine Bevölkerung versklavt und ausbeutet, wo es keine Versicherungen und sonstigen sozialen Systeme gibt, wo alle Bürger hungern müssen so das dort alles von Kindern produziert werden muss. usw. usf. etc.



Das da nichts positives bei rumkommen kann ist ja klar, aber das wollen diese Dummlaberer ja nicht wahrhaben.
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21.10.2006 13:23 Uhr von Malik2000
 
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Jaja Da schwärmen die westeuropäischen Firmen in SCharen nach Osteuropa und denken, sie würden dort auf alle Ewigkeit umgarnt und die Leute würden auf Ewig mit dem niedrigen Lohn zufrieden sein.

Jetzt haben sie alles auf einmal. Die Locksteuern (mit denen die Firmen geködert wurden) steigen langsam auf das Normalmaß, die Löhne werden bald auch steigen müssen und die schlechte Fertigungsqualität gibt´s obendrein gratis dazu.
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21.10.2006 16:33 Uhr von opppa
 
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Wer hat denn behauptet, Regierungen wären nicht erpressbar?
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21.10.2006 17:16 Uhr von Bibip
 
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Viel Spaß in China! 1. ist die Qualität der Arbeit noch extrem weit hinter unserer hinterher. Und das ist nachweisbar!
2. ist die Abnahme der Chinesen nur von extrem kurzer Dauer: es wird alles 1:1 abgekupfert und dann damit Konkurrenz gemacht. (sie MHM, Allwegbahn, Autos....). Eine Strafe bracht der Plagiathersteller nicht zu befürchten (oder so gering, dass er darüber lacht.)
3. sind die Einkommen trotz für chinesische Verhältnisse gute Bezahlung ein Witz. Der Arbeiter kann sich damit über Wasser halten, das ist richtig. Doch für einen Fernseher arbeitet er 5 Jahre, für ein Paar Schuhe 12 Monate.
4. Die Krankenabsicherung ist so mies, dass ein Deutscher nach Revolution schreien würde (und das will bei Deutschen was heißen)
Ja, ja, der hochgelobte chinesische Kommunismus.
5. Die Altersvorsorge sieht ähnlich aus. Es reicht nur zum Nötigsten. Einige alte leben in "Regalen". D.h. sie haben kein echtes Zu Hause, sie schlafen in schubladenartigen Gitter-Regalen, die sie mit anderen zeitversetzt sich teilen.
Lieber metzner: ich würde Dir empfehlen, dich mal nach China zu begeben und mit 200 € dort zu leben, besonders in Schanghai. Versuche das mal mit Frau und einem Kind.
Ich vermute, dass Du spätestens nach 4 Wochen China fluchtartig verlässt.
außerdem geht es nicht um die Chinesen, sondern um unsere Arbeitsplätze. Unsere, um es noch einmal zu betonen! Das Großkapital beutet diese Niedriglohnländer aus bis es ein billigeres Land gibt. Dann lässt es die Arbeiter wie eine heiße Kartoffel fallen.
Noch geht es uns relativ gut. Doch das Ziel ist noch nicht erreicht: Zerstörung der Wirtschaftskraft Deutschlands, Vernichtung der Sozialstruktur, herabdrücken des Lohnniveaus der deutschen Arbeitskräfte auf das Niveau der Billiglohnländer (Stand in etwa 1830).
Dazu könnte man noch einiges sagen. Doch das wäre hier Fehl am Platz.
Ich gebe D noch max. 50 Jahre, dann existiert dieser Staat nicht mehr.
Und die Bevölkerung?
Verstreut auf der ganzen Welt.
Grüße
Bibip
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21.10.2006 17:27 Uhr von Runeblade
 
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@all: Klar gibt es in China extremere Verhältnisse als bei uns in Deutschland. Aber das eins für Allemal klar ist, nicht allen geht es so. Bei uns gibt es auch eine extreme Unterschicht die für Billigstlöhne alles tun würde. Also relativiert nicht jeden Scheiss den ihr in der Bild-Zeitung lest. Fakt ist, ich bin Audi-Angestellter der oberen "Klassen", Audi zahlt den chinesischen Mitarbeitern im Gegensatz zu dort allzu gegenwärtigen Unterschicht eine Menge Geld. Dass Audi allerdings auch auf politische und ökologische Veränderungen wie in Ungarn geschehen, reagiert, ist auch klar. Warum weiter viele Milliarden investieren, wo diese doch nur einen Bruchteil dessen wert sind, als woanders?!
Ich hasse Flamer, vor Allem wenn sie keine Ahnung haben.
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21.10.2006 17:29 Uhr von Runeblade
 
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Und sorry sorry für meine Rechtschreibungs-Fehler, ich bin einigermaßen wütend.
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22.10.2006 09:52 Uhr von opppa
 
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Bibip: Zum Thema abkupfern kann ich Dir mitteilen, daß wir Ende der 50er Jahr richtig über die Fotoapparate, die in Japan nach deutschen Vorbildern abgekupfert waren, gelacht haben.

Nachdem inzwischen fast a l l e brauch- und bezahlbaren Fotoapparate aus Japan kommen, muß ich Dir sagen, daß es für unsere Industrie gefährlich wäre, Know-How nach China zu exportieren, weil der Hammer aus China mit Sicherheit kommen würde.

Und die mangelhafte Qualität und Effektivität der Arbeit wird auch für Chinesen erlernbar sein!
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22.10.2006 13:20 Uhr von Bibip
 
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Hallo opppa genau das sagte ich ja.
Wenn ich mir den MAN-Bus ansehe, dann weiß ich schon, was auf uns zukommt. Genauso will China keine Allwegbahn mehr.... nicht weil die schlecht wäre!
Nein, weil sie die inzwischen abgekupfert haben und selbst bauen - ohne Lizenz.
Bei der Kalaschnikov war´s das gleiche. Der größte Lieferant bei den Entwicklungsländern und Revoluzzern ist China. So eine chinesische Kalaschnikov bekommt man schon vor 100 Euro. Da kann auch das Billiglohnland Russland nicht mithalten.
Dass das Ding evtl. streut wie eine Gießkanne (wei0 ich nicht!) ist vollkommen gleichgültig. So ein Ding ist kein Scharfschützengewehr.
Grüße
Bibip
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24.10.2006 11:03 Uhr von fpanyre
 
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kalaschnikow fuer 100 euro: das waere in deutschland ein verkaufsschlager!
aber hier ist ja alles ueberreguliert. fuer die freigabe von
feuerwaffen.
das wuerde viel an der prekaeren situation aendern und
endlich klare machtverhaeltnisse schaffen.
holt euch euer land zurueck, bevor die politiker alles
verschenkt haben.

verbrauchsartikel wie chinesische landmaedchen gibts ab
50 euro, opium ab 5.
qualitaet ist bei dieser angebotsfuelle vernachlaessigbar.
und wer in changchun einkauft, verbrennt geld.

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