18.10.06 17:05 Uhr
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Quälereien in Abu Ghureib als Ölgemälde

Der Künstler Fernando Botero hat mit seinen Ölgemälden, die die Folter im irakischen Gefängnis Abu Ghureib darstellen, viel Staub aufgewirbelt. Kein Museum in den USA wollte seine Bilder ausstellen. Eine New Yorker Galerie bricht jetzt das Tabu.

Zornig sei er gewesen und er sei es immer noch, zitiert "Spiegel Online" Botero. Dieser Zorn ist zu sehen in den Bildern des kolumbianischen Malers. Kritiker vergleichen seine Bilder bereits mit Picassos Werk "Guernica".

Ihm sei es wichtig, dass die Menschen in den USA seine Werke sehen. Denn diejenigen, die verantwortlich für die Folter waren, seien die Amerikaner.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Quälerei
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2006 16:59 Uhr von dennisk
 
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Info zu Guernica: Guernica ist eines der bekanntesten Gemälde Pablo Picassos. Es entstand als Reaktion auf die Zerstörung der spanischen Stadt Guernica während des Spanischen Bürgerkrieges.
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18.10.2006 19:14 Uhr von kirschholz
 
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Seit Bush diktiert hat amerika ein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie. Die Mehrheit des amerikanischen Volkes will die Wahrheit erfahren, aber die republican Militär-Junta lässt sowas nicht zu. Deshalb ist die angeblich ungewollte Ausstellung der amerikanischen Wahrheit von den Museen abgelehnt worden. Die republicans errinern mich immer mehr an Al Capone. Diese Diktatur ist sogar steigerungsfähig.

Bush, if you don´t want to see the truth, it has seen you long ago!
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18.10.2006 23:38 Uhr von DorianArcher
 
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@kirschholz: Bush diktiert nicht. Man kann ihn mögen oder auch nicht, aber er ist nunmal gewählt.
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19.10.2006 07:08 Uhr von mort76
 
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gewählt: Nein, es war Wahlbetrug.
Wie er das gemacht hat, ist auch hinlänglich bekannt.

Nur als Beispiele:
http://www.heise.de/...
http://www.vonkraft.com/...

mit Google findest du bedeutend mehr...
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19.10.2006 09:42 Uhr von sacratti
 
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Dorian Archer: Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es noch mEnschen gibt, die zwar des Schreibens einigermassen fähig zu sein scheinen, aber an die demokratische Legitimität eines Bush als US Präser glauben. NAch heutigem Stand der Dinge oberpeinlich!
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20.10.2006 19:38 Uhr von marshaus
 
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nun ja ob er gewarhlt wurde...da gerade habe ich meine zweifel....denn ausgerechnet in florida verschwinden wahlurnen und ausgerechnet die beste freundin von bruder bush leidet die ueberpruefung
demokratie und freie wahlen sind was schoenes......
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21.10.2006 14:55 Uhr von metzner
 
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Leute es geht um Gemaelde: Und darum dass Galerien in diesem schoenen freien Land so intolerant sind, Gemaelde eines unliebsamen, unangenehmen Themas zu verweigern
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21.10.2006 18:00 Uhr von borgir
 
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Zunächst mal: finde ich diese Bilder mehr als Geschmacklos. Aber was will man von moderner Kunst erwarten.

Zum Herrn Bush:
Der Mann ist ein verblödetet Diktator, der sich die zweite Amtsperiode durch offenen Betrug gesichert hat. Und die ganze Welt schaut zu. Wenn in einem 10.000 Menschen großen Land einer durch Wahlbetrug an die Macht kommt, dann wird ein riesiger Aufstand gemacht. Betrügt einer in einem 400.000.000 Menschen großen Land, wird darüber hinweggesehen. Was für eine kaputte Welt.
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23.10.2006 22:26 Uhr von verpikselt
 
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die zeit: wird da wohl erst entscheiden, ob das tatsächlich ernstzunehmende kunst ist, oder einfach anbiederung ab sensationsgier
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25.10.2006 13:27 Uhr von zenon
 
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Scheinheilige Amis: Daß sie sich selbst nicht ans Bein pissen wollen oder ihre Vergangenheit nicht reflektieren wollen haben sie nicht nur bei der Ausrottung der Ureinwohner bewiesen!
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11.11.2006 23:18 Uhr von Spieder
 
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sowas: Finde das die falsche Art der Vergangenheitsbewältigung bzw. der Darstellung in der Öffneltichkeit. Was soll man mit nem Ölgemälde über FOlter?!

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