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Forschung und Entwicklung: Industrieländer verlieren ihren Vorsprung

War bisher vorwiegend die Produktionsbranche von der Konkurrenz aus Billiglohnländern betroffen, könnte bald auch die für den Westen wichtige Forschung und Entwicklung (F&E) auf Konkurrenz treffen. Die ostasiatischen Länder holen in diesem Bereich nämlich immer schneller auf.

Momentan dominieren die USA, Europa und Japan bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung mit 70 Prozent des weltweiten Aufkommens. Allerdings sinkt der Vorsprung rapide. China steigert seine F&E-Ausgaben jährlich um 17 Prozent, Europa und die USA nur um vier Prozent.

Technologisch sind Taiwan und Südkorea bereits auf Augenhöhe mit Deutschland, China könnte bald folgen. Bislang sichere Arbeitsplätze wären damit in Gefahr - würden die Asiaten doch vergleichbare Ergebnisse zu weit niedrigeren Preisen bieten.


WebReporter: eros007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Forschung, Entwicklung, Industrie
Quelle: www.manager-magazin.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2006 14:46 Uhr von eros007
 
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Noch dramatischer als die angegeben Zahlen ist allerdings, dass die Forschungs- und Entwicklungsausgaben Deutschlands allen Beteuerungen der Regierung zum Trotz stagnieren. Wir werden also noch schneller als andere westliche Länder zurückfallen und damit weitere Arbeitsplätze verlieren.

Aber wir sträuben uns ja weiterhin, der Bildung und Forschung eine angemessene Bedeutung zuzumessen. Wenn das Geld knapp ist, wird dort bevorzugt gespart - da gibt es eben keine erbosten Rentner oder Arbeitslose
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18.10.2006 15:28 Uhr von 666leslie666
 
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ähhmmm @ Autor: Wo siehst du denn erboste Arbeitslose ??

Und Rentner erbost??

Das werden sie schon nicht,gibt ja die beiden grossen Volksparteien. ;-))

Und ausserdem werden wir von Rentnern regiert,kein Wunder das da nicht in die Zukunft investiert wird.

Mfg jp
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18.10.2006 16:02 Uhr von Cpt.Proton
 
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Wir geben lieber unmengen Geld für einen ausufernden Sozialstaat aus, als für Bildung und Forschung.
Der Staat konsumiert lieber, als daß er in die Zukunft investiert.

@leslie

Wenn auch nur das kleinste bißchen gekürzt wird, fängt das demagogische Geheule an, und die Worte Manchester - Kapitalismus und Heuschrecken fallen.
Es muß weiter gekürzt werden, Deutschland lebt über seine Verhältnisse und von seiner Substanz.
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18.10.2006 16:08 Uhr von Andre1977
 
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Dafür investieren wir Mil. in den Zukunftsmarkt Landwirtschaft. Unterstützen somit die Leute, die wirklich für Wohlstand in Deutschland sorgen. Wen interessiert dann wie gut unsere Ingenieure und Informatiker ausgebildet sind. Die wahre Zukunft liegt in der Landwirtschaft. *lol*

Grüße ;-)
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18.10.2006 17:46 Uhr von eros007
 
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@ Andre1977: Stimmt, die Landwirtschaft. Wie konnte ich nur so töricht sein und die Forschung zu sehr betonen. Die ist schließlich unser Rettungsanker. Vor allem für ein dicht besiedeltes und relativ unfruchbaren Land wie Deutschland. *lol*

Mal im Ernst: Die EU und ihre Schwerpunkte sind einfach nur schlecht. Jedes Mal dreht sich mir der Magen um, wenn ich dran denke, dass wir Deutschen nicht nur die Landwirtschaft in Deutschland bezahlen, sondern als EU-Nettozahler auch noch in Spanien und Portugal. Damit dann hinterher überflüssige Milch in die Bäche geleitet werden kann oder Tomaten in den Lagern verfaulen...
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18.10.2006 19:45 Uhr von Andib
 
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Son Bullshit Indische Informatiker verdienen auch schon 900€ im Jahr.... wenn die bei unserm Niveau ankommen kosten se auch dasselbe wie wir... immer diese Schwachsinnsstudien.... Und die Hartzschreierfraktion glaubts auch noch......
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18.10.2006 19:51 Uhr von Andib
 
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Hehe: Ich meinte selbstverständlich 900 euro im monat ;)
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18.10.2006 19:55 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Solange wie die Unsinn forschen wie den Tansrapid können wir uns beruhigt auf die Seite legen. So einen Blödsinn haben wir nämlich erst gar nicht angefangen.
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18.10.2006 22:07 Uhr von Mithandir
 
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@Sir_Cumalot: Du erzählst Blödsinn ,denn der Transrapid ist ne 30 Jahre alte Technologie! Soviel wurde in den letzten Jahren gar nicht mehr dran geforscht.
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18.10.2006 22:39 Uhr von Cpt.Proton
 
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@Andib: Dein Gestammel versteht kein Mensch
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19.10.2006 04:08 Uhr von fNORD
 
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hahaha logisch! Wenn man alles auslagert und die anderen dann allles schon kopieren und dann billiger produzieren und gleichzeitig im eigenen Land nichts für die Bildung und Forschung macht, ist das doch die logische Entwicklung.

Asien wird in Zukunft den ganzen HighTech markt haben, die anderen sind dann Drittweltländer.

Die USA ist ehh schon längst nicht mehr führend hehehe und die Wirtschafts Seifenblase platz auch bald.
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19.10.2006 07:17 Uhr von mort76
 
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@Cpt.Proton: Bitte verrate mir mal, wo genau unser "Sozialstaat" ausufert.
Von welchem Jahrzehnt sprichst du da bitte?
Doch sicher nicht von diesem, oder?
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19.10.2006 09:05 Uhr von opppa
 
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Ich erinnere mich noch dunkel. Am Ende der 50er Jahre haben wir in Deutschland immer laut gelacht, wenn uns ein japanischer Fotoapparat als Billigprodukt angeboten wurde.

Die deutsche Industrie konnte sich, als die Japaner dann gelernt haben, ordentliche Geräte zu bauen, nicht mehr gegen diese Konkurrenz wehren, da die Japaner immer bessere und preiswertere Apparate baute.

Genauso wird es uns demnächst noch in vielen anderen Branchen gehen, weil die deutsche Industrie lieber abkassiert, als Geld in Innovation zu stecken.
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19.10.2006 09:24 Uhr von eros007
 
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@opppa: Leider hast du Recht. Die deutsche Industrie kassiert lieber ab, als Innovationen zu schaffen. Außerdem ist ja heute schon so, dass Arbeitsplätze (auch für Forschung) eher im Ausland geschaffen werden als bei uns. Die Politik macht übrigens nichts Besseres, als die Abkassiererei und das Outsourcing der Industrie noch zu fördern.

Aber wie sagt man so schön? Es sägt sich eben recht leicht an dem Ast, an dem man sitzt. Da muss man sich nämlich nicht verrenken, sondern einfach anlegen... :-)
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19.10.2006 10:55 Uhr von eros007
 
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@dibbelabbes: Studiengebühren haben wir, weil unser Staat die Bildung nicht wichtig genug nimmt. Er zieht sich mehr und mehr aus ihr zurück. Er ist nicht willens, ausreichend Geld in die Kindergärten, Schulen und auch Hochschulen zu stecken. Studiengebühren sind die logische Konsequenz der Vernachlässigung von Investitionen in Bildung und Forschung.

Warum der Staat aber zu wenig Geld hat, wird bei einem EU-Vergleich schnell klar. Wir geben überdurchschnittlich viel für die Sozialsysteme aus. Also entweder haben wir für das Sozialsystem, das wir uns leisten, zu niedrige Steuern, oder wir haben für die Steuern, die wir haben, ein zu kostenintensives Sozialssystem.

Wobei das Sozialsystem noch nicht mal besonders gut ist. In der EU sind wir an viertletzter Stelle, was die soziale Gerechtigkeit angeht (trotz der vierthöchsten Ausgaben). Vielleicht wären gerade mehr Ausgaben in Kinder (und weniger in Renten für Leute, die eh genug haben) genau der Punkt, wo man ansetzen könnte. Jedenfalls müssen wir uns endlich stärker um die Zukunft kümmern. Sonst holt uns die Vergangenheit ein.

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