16.10.06 20:34 Uhr
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FDP übt harte Kritik am Bonussystem für Vorsorgeuntersuchungen

Der Vorschlag der Bundesregierung, ein Bonussystem bei der Krebsvorsorge einzurichten, stößt auf harte Kritik seitens der FDP.

Dieses System sei "abgrundtief schäbig", so der FPD-Generalsekretär Dirk Niebel. Es würde eine Krebserkrankung mit einer Zahnerkrankung gleichstellen.

Weitere Kritik übt die FDP an der Art und Weise, wie die Gesundheitsreform beschlossen werden soll. Es wird alles zu schnell abgesegnet und in Gesetze verpackt. Noch in dieser Woche wird die FDP eine Aktuelle Stunde im Bundestag anstrengen.


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WebReporter: DeeSeL
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, FDP, Bonus, Vorsorge
Quelle: www.tagesspiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2006 20:00 Uhr von DeeSeL
 
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Beim letzten Punkt hat die FDP schon Recht. Es wird alles viel zu schnell bearbeitet und gar nicht richtig drüber nachgedacht. Aber dazu, dass das neue System eine Krebserkrankung mit Karies gleichstellt, sehe ich etwas anders. Warum sollen denn diejenigen, die immer zur Vorsorge gehen nicht auch belohnt werden? Das Argument aus der Quelle, dass erkrante Menschen noch extra zur Kasse gebeten werden, trifft ja nur auf die zu, die NICHT zur Vorsorge gehen.
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16.10.2006 21:05 Uhr von Gelassener
 
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Krebs ist kein Karies! Karies entwickelt sich langsdam und permanent sichtbar. Krebs hingegen hat viele Facetten! Viele Krebsarten, zum Beispiel Leukämie, lassen sich durch Vorsorge nicht ohne weiteres erkennen. Zudem gibt es Krbsarten, die sich extrem schnell entwickeln. Die veranschlagte Zwei-Jahres-Periode ist bei einigen Krebsarten entschieden zu lang. Kürzere Vorsorgeintervalle würden jedoch, gerade bei komplizierten Untersuchungen, das Budget der Kassen erheblich belasten. Hier ist gutgemeinter Gedanke wieder nur schwer vereinbar mit finanzieller Realität.
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17.10.2006 00:28 Uhr von meisterthomas
 
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Krankdoktern: Jede Reform hat bisher die Sozialversicherung nur ungerechter und kränker gemacht, ja letztlich gar kontraproduktiv verteuert.

Dass hierzulande niemand mehr zu einer sauberen Bilianz fähig ist, wenn es um den Sozialstaat geht, kommt nicht von ungefähr, denn es geht darum ihn abzubauen.
Um jeden Preis abzubauen, scheint mir. Denn anders kann ich ein derart schizophrenes Verhalten nicht verstehen.
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17.10.2006 08:16 Uhr von opppa
 
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meisterthomas: Du hast noch vergessen, zu erwähnen, daß zum Ausgleich des Leistungsabbaus auch daran gearbeitet wird, die Anteile deer Arbeitgeber zur Sozialversicherung noch weiter abzubauen.

Dafür werden dann die "Zuwendungen" der Wirtschaft an die Parteien ansteigen!

Leute, das ist Klassenkampf von oben nach unten. Und das V O L K wählt diese Lobby-Politiker!

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