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Literatur-Nobelpreisträger verurteilt französische Gesetzesvorlage

Der Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk bezichtigt die französische Gesetzesvorlage, welche die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe stellt, als Widerspruch zu der "Tradition des liberalen und kritischen Denkens".

In einem Telefongespräch soll Präsident Chirac dem türkischen Premier Erdogan sein Bedauern ausgedrückt haben. Aus Paris allerdings wurde erneut die Forderung betont, dass die Türkei den Völkermord vor einem EU-Beitritt anerkennen muss.

In Istanbul kam es am Samstag zu Demonstrationen und zu einem Boykottaufruf des Konsumentenverbandes gegen französische Produkte. Orhan Pamuk warnte vor einer Überbewertung der Entscheidung des französischen Parlaments.


WebReporter: lostscout
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Liter, Literatur, Nobelpreis, Nobel, Literat, Nobelpreisträger
Quelle: diepresse.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2006 13:35 Uhr von carry-
 
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was soll das? warum muss das leugnen von geschichtlichen ereignissen unter strafe gestellt werden? es ist doch vollkommen egal, ob jmd. irgendwas leugnet. das ändert ja nichts daran, dass es stattgefunden hat!
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17.10.2006 16:43 Uhr von D3mon
 
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Nichts ungewöhnliches In Deutschland wird die öffentliche Holocaustleugnung nach § 130 des Strafgesetzbuchs als Volksverhetzung geahndet. Auch in Belgien, Frankreich, Israel, Kanada, Litauen, Neuseeland, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, Südafrika und Tschechien ist sie eine Straftat.

Wieso also nicht auch für den Völkermords an den Armeniern?

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