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Niger: Der Sahara Land abgewinnen und die Ausbreitung der Wüste stoppen

Durch genaue Planung der Wiederbepflanzung ist es gelungen, in 20 Jahren drei Millionen Hektar zu begrünen und eine Viertelmillion Hektar landwirtschaftlich nutzbar zu machen.

Erhöhter Niederschlag und eine bestimmte Akazienart (Faidherbia albida) haben zu dem Erfolg geführt. Nun hofft man, dass auch Mali, Senegal und Burkina Faso mit der Aufforstung beginnen.

Die Wiederbepflanzung hat die Zyklen des Lebens zum laufen gebracht, berichtet das "New Scientist"-Magazin. Wo vor 20 Jahren kaum eine Pflanze wuchs, sind heute dort 50 bis 100 Bäume zu sehen.


WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Land, Wüste, Sahara, Ausbreitung
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2006 00:28 Uhr von Extr3m3r
 
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Mal eine vernünftige Idee zu einem Projekt, das nicht eine schnelle Lösung in Betracht nimmt. Die Akazienart muss wohl besonders anspruchslos sein.
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16.10.2006 09:52 Uhr von DarrylW
 
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Lichtblick: Ein erfreulicher Ansatz!

Macht natürlich langfristig nur in grösserem Maßstab Sinn, wenn sich, wie angesprochen, auch die Nachbarländer zu denselben Maßnahmen durchringen könnten. Interessant wäre in dem Zusammenhang übrigens auch mal zu wissen, inwieweit sich durch weltweite Klimaveränderung die Niederschlagsmengen in den besagten Gebieten verändert haben, bzw. verändern.

Das könnte auf Dauer jedenfalls einen wirksamen Gegentrend zur gedankenlosen Abholzung von Edelhölzern bzw. der großflächigen Brandrodung in den Äquatorialgürteln Afrikas und Mittel-/Südamerikas bedeuten.

Man darf gespannt sein...
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16.10.2006 09:55 Uhr von Diavolos99
 
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@DaryllW: Quelle lesen?!:

"So zeigten Analysen von Satellitenbildern, dass sich in der Sahelzone zwischen 1982 und 1999 die Regenmenge um 10 bis 20 Prozent erhöht habe, wo das Land begrünt worden sei."
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16.10.2006 10:08 Uhr von freak08154711
 
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Das wurde aber auch Zeit! Das ist mal ein vernünftiges Projekt, das man mit Entwicklungshilfen und Fördergeldern unterstützen sollte.
Es wird zuviel Geld an Krieg führende Staaten gezahhlt und verschwendet, siehe Israel und Westjordanland.
Wenn man die Klimastudien betrachtet, dann zeigt das, daß wir handeln müssen und dies ist ein guter Anfang.
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16.10.2006 10:36 Uhr von faboulous
 
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Keine News: Seit 1984 zeigen Satelitenbilder eine Schrumpfung der Sahara.
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16.10.2006 12:07 Uhr von DarrylW
 
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@Diavolos99: Hast Recht, ich hatte den Link nicht angeklickt, danke! :)
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16.10.2006 15:05 Uhr von pippin
 
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Bundeszentrale für politische Bildung: Also bei der bpb klingt das irgendwie weniger positiv:

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Kaum ein Begriff hat in den letzten Jahrzehnten zu solchen Missverständnissen und wirtschaftlichen Fehlinvestitionen geführt wie der der "Desertifikation". Missverstanden bis in die letzten Jahre als reelle Ausbreitung der Wüste wurde der Begriff ursprünglich als Beschreibung der Degradierung der Regenwälder geschaffen und wird heute gemäß einer UN-Konvention als "Degradation arider (trockener) Regionen" definiert. Die Angst vor der Ausbreitung der Wüste führte bis in die jüngste Zeit zu unsinnigen Maßnahmen wie den Anpflanzungen von Bäumen als Grüngürteln gegen die Ausbreitung der Sahara in Algerien, Mali oder Niger. Diese hatten nur zum Ergebnis, dass sich die wenigen oberflächlichen Grundwasserreserven vollends erschöpften.
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-> http://www.bpb.de/...
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16.10.2006 21:20 Uhr von Kneisl
 
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An einem Tag heißt: es die Wüste breitet sich aus und dann schrumpft sie am nächsten Tag wieder. Aufgrund der globalen Erderwärmung werden die im Süden auf kurz oder lang sowieso alle gegrillt.
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18.10.2006 11:50 Uhr von kratz
 
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Komischer Titel im Imperativ. Holland: Los! Gewinnt Land!
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19.10.2006 13:27 Uhr von graveonline
 
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Solche Techniken werden wir wohl auch vermehrt anwenden müssen, wenn wir später mal fremde Planeten und Monde kultuvieren wollen....

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