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Bonusheftsystem über "Allgemeine Gesundheits-Check-ups" soll eingeführt werden

Ähnlich wie das Bonusheftchen beim Zahnarzt soll es zukünftig auch eines für "Allgemeine Gesundheits-Check-ups" geben. Durch ein gut geführtes Bonusheft kann der Selbstkostenanteil von zwei Prozent auf ein Prozent gesenkt werden.

So sollen sich zum Beispiel Frauen ab 20 auf Gebärmutterhalskrebs und Männer unter anderem ab 40 auf Prostatakrebs checken lassen. Es soll vermehrt auf Früherkennung gesetzt werden, um das Gesundheitsniveau zu steigern.

Aber es gibt auch noch einige Streitpunkte. Blutkrebs kann nicht durch eine Vorsorgeuntersuchung erkannt werden. So müsse ein Komitee von Ärzten und Krankenkassen festlegen, welche Krankheiten in das Bonusprogramm genommen werden.


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WebReporter: DeeSeL
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Bonus, Check
Quelle: archiv.tagesspiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 19:48 Uhr von DeeSeL
 
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Eine gute Idee. Bei der Zahnpflege hat das Bonussystem einen guten Erfolg erzielt. Nur mal abwarten wie lange die jetzt wieder brauchen, um ein vernünftiges Konzept auszuarbeiten.
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15.10.2006 21:09 Uhr von carry-
 
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warum? warum braucht man dafür ein bonusheft? verstehe ich schon beim zahnarzt nicht. die krankenkasse kriegt (über die abrechnungen) doch mit wer, wann, warum untersucht oder behandelt wird!
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15.10.2006 21:13 Uhr von dobi 70
 
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genau: so sehe ich das auch,aber ich nehme mal an das
eininge Politiker langeweile haben und auf socle Ideen kommen. Die sollten sich mal besser um etwas anderes kümmern.
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15.10.2006 21:19 Uhr von jesse_james
 
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Na toll, und ein Teil der Bürger wird wieder: beschissen.


Chronisch Kranke müssen jetzt schon nur 1% ihres Verdienstes zuzahlen.

Bekommen diese dann auch das EINE PROZENT Vergünstigung wenn sie an den Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen werden ?

Oder bekommen nur die GESUNDEN BÜRGER etwas, was wieder dazu führen wird das man die GESUNDEN als was besseres ansieht und entsprechend behandelt.
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15.10.2006 22:56 Uhr von DeeSeL
 
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@carry- & dobi70: Erstens ist das Heft gut für den Patienten. So kann er immer gucken, ob er in diesem Jahr schon beim Arzt diese Untersuchung hatte oder ob es doch letztes Jahr war.
Zweitens kann mal was verloren bei einer Krankenkasse und so hast du wenigstens ein Beleg, dass du beim Doc warst.
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15.10.2006 23:27 Uhr von DorianArcher
 
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Bissi seltsam: 100 Prozent mehr Zuzahlung... komisch. Einerseits befürworte ich das Prinzip ja. Andererseits müsste man dann von Rauchern oder fetten Leuten noch viel mehr nehmen.
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15.10.2006 23:35 Uhr von Schäff
 
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besser mit Bonusheft: Als diese Bonusheftchen irgendwann Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre eingeführt wurden bat ich meinen Zahnarzt mir auch eines auszustellen. Er meinte das wäre überflüssig, weil ja eh alles bei ihm im Computer gespeichert sei. Wenn es soweit wäre und ich den Bonus in Anspruch nehmen müsse, würde er mir das Heftchen dann ausstellen (wahrscheinlich wollte er sich/seinen Angestellten Arbeit sparen).
Genau 10 Jahre später brauchte ich den Bonus, doch der Arzt hatte nur noch die Daten der letzten 8 Jahre. Meine Krankenkasse von vor 10 Jahren existierte nicht mehr und ich stand da und bekam den Bonus nicht.
Selbst wenn die Kasse noch existiert hätte, hätte sie mir wahrscheinlich keine Auskunft gegeben, da das kostet und sie ja nicht dafür zuständig gewesen wären.

Mal schauen, vielleicht werden die Bonushefte ja mit der Einführung der Gesundheitskarte überflüssig.
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15.10.2006 23:58 Uhr von cheini
 
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Deutschland: der immer krassere Überwachungsstaat wird jetzt bald schon kontrollieren ob die gebranntmarkten Kälber schön zum Onkel Doktor gehen bevor man sie schlachtet !!!

So strohdoof wie die sind, wird nichtmal das in diesem Idiotenstaat funktionieren
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16.10.2006 00:41 Uhr von Ladydana
 
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Und ich bekam kein Bonusheft beim Zahnarzt mit den Worten "Sie sind mit 26 noch zu jung dafür, oder meinen Sie, dass Sie in nächster Zeit schon Dritte Zähne brauchen!" und man stellte mir keins aus. Wenn die sich weigern kann ich auch nix ändern! N anderen Zahnarzt suche ich mir deswegen nicht da es schwer ist für mich, zu einem neuen Vertrauen zu finden (hat mit einem Trauma in meiner Kindheit zu tun)
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16.10.2006 09:06 Uhr von Schäff
 
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@Ladydana: Ja gut, das mag für jetzt gelten, aber in 10 Jahren bist Du ja schon 36...
Hat das der Arzt oder die Zahnarzthelferin gesagt?

Mit so nem "Argument" würde ich mich heute auf keinen Fall mehr abspeisen lassen, siehe mein Beispiel. Sag einfach, dass Du in deinem Bekanntenkreis (hehe) diesbezüglich schon schlechte Erfahrungen gesammelt hast und es Dir wirklich lieber wäre, wenn sie Dir eines ausstellt.

Du könntest ja auch bei einen der nächsten Besuche eine andere Zahnarzthelferin darum bitten. (Meistens gibt es ja mehrere, die sich am Empfang abwechseln.)
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16.10.2006 13:07 Uhr von opppa
 
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Ist das eine ABM für die Ärzte? Wenn ich die vollen Wartezimmer (für Kassenpatienten) sehe, dann kann ich das eigentlich nicht glauben!

Ich glaube, "unsere" Bundesregierung soll sich vorher mal Gedanken darüber machen, ob es z.B. nicht auch sinnvoll wäre, die Prüfungen für grünen Star in den Kassenkatalog zu übernehmen, statt diese Untersuchungen vom Patienten bezahlen zu lassen.

Eigentlich geht es doch darum, daß
- die Wartezimmer der Ärzte noch voller werden, und daß
- die Ärztelobby eine weitere Einnahmequelle erschließen will, und daß
- bei den Krankenkassen noch ein paar Planstellen für die Überwachung geschaffen werden.

LANG LEBE PARKINSON!
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16.10.2006 13:33 Uhr von SunSailor
 
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@Carry: Das Bonusheft brauchts, weil die Ärzte und die Krankenkassen nicht direkt miteinander abrechnen, sondern die kassenärztliche Vereinigung dazwischen steckt. So bekommt Deine Krankenkasse nur eine Rechnung darüber, dass n-Kunden bei m-Untersuchungen Patienten waren und o-Leistungen erbracht wurden. Mehr nicht. Insofern weiss Deine Krankenkasse gar nicht, was und wann etwas bei *Dir* gemacht wurde.
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18.10.2006 20:33 Uhr von borgir
 
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und wass passiert: mit den ultraschall-untersuchungen für die eileiter....brustkrebsvorsorge...usw. gerade beim gynni gibt es für solche sachen richtige preislisten die dort ausliegen wie in einem café. soll das dann selbst bezahlt werden und wers nicht bezahlen kann und erkrankt hat pech gehabt?? sowas kann eine gute idee sein um die vorsorge zu unterstützen und näher an den patienten ran zu bringen aber man sollte darauf achten, dass dieses vorsorge für alle erschwinglich ist.

ich arbeite im op und es ist erschreckend wie viele palliativ-eingriffe es bei jungen leuten gibt, die krebs in der leber, im magen, im darm, prostata, knochen usw haben.

übrigens: die vorsorge für prostata-krebs wird von urologen ab 35-jahren empfohlen.
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18.10.2006 20:43 Uhr von marshaus
 
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bloedsinn: ihr werdet genauso enden wie wir hier in england...hier haben weit uebr 50% der zahnaerzte den vertrag mit den krankenkassen gekuendigt und nehmen nur noch privatpatienten an und das kann sich keiner mehr leisten....das vorsorgebuch ist nur eine absicherung fuer die politiker um zu beweisen was sie alles fuer das volk machen.
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20.10.2006 23:31 Uhr von swald
 
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nicht schlecht wenn man nicht zu häufig zum Arzt rennen muss. ...aber Männer haben es mit Vorsorgeuntersuchungen eh nicht so.
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22.10.2006 23:48 Uhr von md2003
 
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doch alles quatsch...... da gabs doch mal so ne Sache - ah ja DIE PRAXISGEBÜHR - damit sollte doch alles gemanagt werden - Finanzierung des Gesundheitssystems sollte damit auch für 1000 Jahre gesichtert sein.... und wat is nu?!? ECHTER BULLSHIT!

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