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Studenten wollen lieber private Zufriedenheit als Karriere

Eine Umfrage unter 3.000 Studenten ergab, dass nur ein Viertel von ihnen an einer beruflichen Karriere nach dem Abschluss interessiert ist. Die große Mehrheit bevorzugt eher Zufriedenheit im Privatleben.

Dennoch spielt der Spaßfaktor bei der Arbeit eine große Rolle, das meinen nahezu alle, schreibt "Zeit Campus". Doch immerhin 77 % der Befragten wollen auch berufliche Sicherheit. Immerhin rund zwei Drittel sehen sich nach dem Studium in Arbeit.

Ein sehr großer Teil, nämlich 88 %, meint zu einer Generation zu gehören, die verstärktem Leistungsdruck ausgesetzt sei, was sich bei 42 % bereits im Studium zeige.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Student, Karriere, privat, Zufriedenheit
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 19:06 Uhr von inselaffe
 
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ich bin einer von den 25%: und glücklich damit.
Kann allerdings daran liegen das mein Privatleben i.O. ist und ich demzufolge nix vermisse. Kann die anderen 75% aber auch voll verstehen.
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15.10.2006 20:14 Uhr von kirschholz
 
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Private Zufriedenheit - HIER? In Zukunft werden ohnehin nur noch Kinder der Selbstständigen und Beamten studieren können. Die Kinder der vom Staat geschröpften Arbeitnehmer werden nur studieren können, wenn sie sich für das ganze Leben horrend finanziell belasten. Diese werden in den nächsten Jahrzehnten neben BaFöG-Darlehen auch noch die auf Pump gezahlten Studiengebühren zurückzahlen müssen. Dabei nützt Karriere in Deutschland nicht viel, denn das Nettoeinkommen steigt aufgrund der erdrückenden Steuer- und Abgabenlast nur geringfügig proportional mit dem Bruttoeinkommen an. Wer also in Deutschland nach dem Studium nicht mindestens ein Jahreseinkommen von 100.000 Euro erzielt, kann sich künftig mit Hartz-IV Empfängern vergleichen, mit dem Unterschied, dass sie statt BA-Demütigung 80 Arbeitsstunden Dauerstress pro Woche hinnehmen müssen. Für die Studiengebühren werden jetzt sogar Eliteuniversitäten erfunden, damit die Priviligierten der PISA-Generation international etwas vorweisen kann oder will.

Wer eine akademische Laufbahn oder Karriere anstrebt und Kinder haben will, kann ich nur dringend empfehlen bereits in der Schule die Flucht aus Deutschland zu planen. Deutschland hat die Zukunft bereits in Form von Beamtenpensionen und Steuervergünstigungen für Priviligierte schon lange verspielt.

Eine wirklich atemberaubende Zufriedenheit.
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15.10.2006 23:14 Uhr von evil1
 
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@ kirschholz: kann dir in einigen punkten nur zustimmen

werde nach dem diplom auch machen das ich weg komme...
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16.10.2006 11:38 Uhr von hady
 
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@ Kirschholz: Du sagst es! Dem ist gar nichts hinzu zu fügen!
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16.10.2006 13:09 Uhr von falkz20
 
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@ Kirschholz: nunja, teils ok, aber das ist ja doch etwas zu übertieben.

"....Wer also in Deutschland nach dem Studium nicht mindestens ein Jahreseinkommen von 100.000 Euro erzielt, kann sich künftig mit Hartz-IV Empfängern vergleichen..."

nur so einfach ist das mit dem auswandern auch nicht. den meisten ländern in europa gehts doch nicht besser. mal von skandinavien abgesehen.

einfach mal eben auswandern ist ganz sicher nicht die lösung.
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16.10.2006 19:31 Uhr von summersunset
 
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Mein lieber Kirschholz: Ich will mich mal nur auf einen Teil deines Kommentares beziehen:

"Die Kinder der vom Staat geschröpften Arbeitnehmer werden nur studieren können, wenn sie sich für das ganze Leben horrend finanziell belasten. Diese werden in den nächsten Jahrzehnten neben BaFöG-Darlehen auch noch die auf Pump gezahlten Studiengebühren zurückzahlen müssen."

Ganze Leben belasten? Die Höchstsumme der Bafög Rückzahlung beträgt 10 000 Euro und 10 Semester á 500 Euro Studiengebühr sind nochmals 5 000 Euro als günstiges Darlehen vom Bund zu bekommen.

Deine lebenslange Belastung sollte sich also auf maximal 15 000 Euro belaufen. Klar, ist auch nicht wenig aber du stellst es ja so dar als ob die Schulden in die hunderttausende gehen würden.
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16.10.2006 20:36 Uhr von borgir
 
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man kann: auch beides haben. muss es denn immer karreire oder privatleben heißen??
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18.10.2006 23:59 Uhr von DorianArcher
 
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Trend: Meiner Ansicht nach ist das ein genereller Trend, aber trotzdem werden sich viele, wenn sie vor der Entscheidung stehen, für die Karriere entscheiden. Aber zumindest etwas weniger als vorher.

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