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TUI will feindliche Übernahme mit Steuergeldern verhindern

Um eine feindliche Übernahme zu verhindern soll sich, wie der "Focus" berichtet, TUI-Vorstandschef Frenzel an den Hamburger Senat gewandt haben. Dieser solle fünf bis zehn Prozent des Touristikkonzerns kaufen. Kostenpunkt: bis zu 425 Millionen Euro.

TUI sieht seine Situation als "extrem kritisch". Verschiedene US-amerikanische Fonds sollen bereits erste TUI-Aktien gekauft haben. Die Landesregierung von Hamburg könne laut TUI mit ihrem Einstieg die Übernahme und so eine Zerschlagung verhindern.

Zu TUI gehört die Traditionsreederei Hapag-Lloyd, deren 1.121 Arbeitsplätze im Falle einer Übernahme nicht sicher wären, was negative Folgen für den Hamburger Hafen hätte. Sowohl TUI, wie auch das Hamburger Rathaus geben keine Stellungnahme ab.


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WebReporter: schweizwochen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Übernahme, Steuergeld
Quelle: focus.msn.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 15:42 Uhr von schweizwochen
 
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Zwar würden für eine Hamburger Beteiligung Steuergelder verwendet, allerdings ist das um Arbeitsplätze zu sichern meiner Meinung nach ein legitimes Mittel, zumal der für Hamburg extrem wichtige Hafen auch betroffen wäre. Eine Beteiligung wäre zudem kein verlorenes Kapital, wie sich der Wert entwickeln wird hängt vom Aktienkurs ab.
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15.10.2006 18:11 Uhr von torix
 
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man: können diese Fonds nicht mal abgeschaft werden? Das sind die niedrigsten Auswüchse des Kapitalismus. Wenn man was kaufen will soll man dafür auch was geleistet haben und nicht bei dem gemeinen Volk so tun als würde man was für die Rente tun. Wo das hinführen kann sieht man im Moment sehr schön in Amerika wo einer der größten Fonds vor der Pleite stand. Und das ist erst der Anfang, schließlich gibt es diesen Müll noch nicht allzulange. Bravo. Drecks Zeug.
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15.10.2006 20:01 Uhr von summersunset
 
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@torix: "Wenn man was kaufen will soll man dafür auch was geleistet haben"

Na das Geld kommt ja nicht aus dem Nichts. Die Menschen haben etwas dafür geleistet und es dann dem Fond gegeben, damit er damit etwas machen kann ;-)

Desweiteren möchte ich anmerken, dass normale Fonds nichts schlimmes sind und die ETFs auch nicht. Hedge Fonds sind die berühmten Heuschrecken ;) denn diese kaufen unterbewertete Unternehmen auf um sie gewinnbringen zu zerschlagen.
Ein normaler Fond kauft nur Aktien, Anleihen usw. und bietet dem Anleger so ein breitgefächtertes Protfolio für wenig eigenen Aufwand (aus Sicht des Anlegers).
Da wird also nicht anders agiert als bei Otto Normalverbraucher ;)

Also bitte nicht so allgemein wettern ;)
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16.10.2006 10:04 Uhr von Maku28
 
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zum kotzen: mir wird so schlecht wenn ich sowas lesen muss.
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16.10.2006 11:39 Uhr von delerium72
 
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ja ja: Das sind halt die folgen von Globalisierung und Konzern Zusammenschlüssen.
Wer das eine will muss halt das andere in Kauf nehmen....
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16.10.2006 13:03 Uhr von Jorka
 
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Bravo: das Volk soll also weiter geschröpft werden macht nur weiter so....
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16.10.2006 13:39 Uhr von opppa
 
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Worum geht es eigentlich? Wenn wirklich Amerikaner TUI kaufen würden, dann doch wohl nur, um damit den deutschen Markt weiter zu bedienen. Dazu wären sie doch wohl gezwungen, die Arbeitsplätze zu erhalten!

Könnte es vielleicht sein, daß Herr Frenzel nur beabsichtigtk sich seine Leistungen für den Erhalt der deutschen Vorherrschaft bei TUI, wenn diese scheitern sollten, so honorieren lassen will, wie es damals auch bei der Mannesmann/Vodafone-Übernahme gemacht wurde?
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16.10.2006 15:09 Uhr von zeroFX
 
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Tja, damit muss man eben leben wenn man an die Börse geht und Aktien ausgibt, also Anteile an seiner Firma/Konzern/etc. im wahrsten Sinne verkauft.
Sonst muss man eben zusehen, daß die Mehrheit IMMER in Besitz der Firma bleibt. Aber dann lässt man sich ja das ganze liebe Geld durch die Finger gehn ...

Mir gefallen solche Aktionen zwar auch nicht (Stichwort Mannesmann/Vodafone hier über mir), aber ganz ehrlich muss man einfach sagen: das Risiko müsst ihr gekannt haben.

Is vllt. son bisschen wie mit dem Rauchen, dem Krebs und den Hinweisen dazu: In den USA wollt´s keiner gewusst haben und dann die Konzerne verklagen. Aber wenn man mal seine Rübe anstrengt ... *pfft*
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16.10.2006 15:15 Uhr von Troll-Collect
 
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Vollkaskomentalität: Wenns dem eigenen Profit dient, soll sich der Staat aus allem heraushalten. Wenn aber die selber gerufenen Geister in den Arsch beißen, darf der Staat (die Allgemeinheit) die Kastanien aus dem Feuer holen.
Typisch Kapitalisten.
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16.10.2006 18:44 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ein typisch Sozialistische Forderung: [edit: Wortwahl]
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16.10.2006 21:46 Uhr von Cpt.Proton
 
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Typische sozialistische Forderung: Auf ein Neues:

Das der Staat sich in private Unternehmen kaufen soll, um Arbeitsplätze zu retten hört man doch an alles Ecken und Enden, typisch inkonsistentes linkes Weltbild halt.... aber bei EADS soll der Staat einsteigen, um die Arbeitsplätze zu retten oder ?
Mal so mal so, weil man von nichts ne Ahnung hat, ne Trolli ?
lool
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16.10.2006 22:26 Uhr von Troll-Collect
 
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@Proton: Du hast schon richtig erkannt, daß der Staat um Arbeitsplätze zu retten Unternehmen unterstützen soll/kann ist durchaus in ordnung. Dagegen habe ich nie was gesagt. Ich finde es auch durchaus begrüßenswert, deutsche Unternehmen vor der Übernahme durch ausländische Konzerne zu schützen, egal ob es um Arbeitsplätze geht oder nicht.
So natürlich auch in diesem Fall. Ich habe mich lediglich gegen die Inkonsequenz und Verlogenheit gewandt, einerseit gegen staatliche Eingriffe zu wettern, andererseits diesen einzfordern, wenn die unreglementierten Geister den eigenen Arsch zwicken.

Aber solche Freinheiten fallen dir, die Chance zum prollen witternd, natürlich nicht auf. Ist ja nichts neues.
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16.10.2006 22:39 Uhr von Runeblade
 
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Let´s Flame dann fang ich mal an... FLAME FLAME FLAME!!! LÄSTER BESCHWER, SCHIMPF USW... ihr wisst bescheid. ich hab keine ahnung vom thema, so wie die meisten comment-poster, aber das passt schon, hauptsache punkte erschlichen, so wie hedge-fonds-käufer ;))

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