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CDU/CSU will weniger Zuschüsse für Kinder von ALG II-Empfängern

Laurenz Meyer, Sprecher der Fraktion von CDU und CSU, möchte Änderungen bei den Zuschüssen für die Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Die Zuschüsse seien seiner Meinung nach zu hoch und würden davon abhalten, Arbeit anzunehmen.

Die Betroffenen würden doppelt soviel Geld für ihre Kinder erhalten wie Menschen, die einer Arbeit nachgehen und reguläres Kindergeld erhalten.

Zudem möchte Meyer Nebenjobs voll auf das ALG II anrechnen weil diese, verbunden mit Schwarzarbeit für viele Arbeitslose attraktiver wären als reguläre Jobs.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, CDU, CSU, Zuschuss, ALG II
Quelle: focus.msn.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 17:10 Uhr von christi244
 
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Laurenz Meyer: Viele Grüße an Frau van der Leyen ... ich schätze einmal, exakt dies dürfte ihre Zielgruppe betreffen, denn das Gros der Verwahrlosung und Kinderarmut dürfte sich wohl dort abspielen.

Dass sich an der Struktur des Kindergeldes etwas ändern muss ist m.E. unumgänglich. Vor allem die Zahlungsempfänger dieser Gelder müssen sich ändern, nicht die Eltern, sondern die Kids sollten dies sein.

Dass allerdings ein Herr Meyer noch den Mut hat, öffentlich den Mund aufzureißen als Sozialschmarotzer vor dem Herrn, das allerdings ist Spitze und wirft ein deutliches Bild auf den Zustand dieses Landes und dessen Führungskräfte.
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15.10.2006 18:07 Uhr von SchlachtVati
 
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das ist soo ein dämlicher hirnklaustrophobe: es handelt sich nur um 53 € , wo ist das was doppelt ?

die fakten : eine mutter mit einem kind erhält 345,- € für sich plus 207,- € unterhalt für das kind , minus 154,- € kindergeld, welches offiziell als einkommen des kindes gilt! das unterhaltsgeld für das kind wird um den betrag des kindergeldes gekürzt, bleiben 53,- € von der agentur!

345,- unterhalt mutter
+ 53,- unterhalt kind
+154,- kindergeld

eine familie mit 2 eltern: beide elternteile erhalten jeweils 299,- € (statt die 345,-), beim kind bleibt es so.

299,- erster elternteil
+299,- zweiter elternteil
+ 53,- unterhalt kind
+154,- kindergeld

zur disposition stünden bestenfalls die 53,-€ unterhaltsgeld, die ein arbeitnehmer logisch nicht bekommt. aber dafür haben die arbeitslosen eltern auch keine freibeträge u.ä.

der arbeitslose sohn eines kollegen mit familie mußte jetzt wieder schulbücher kaufen. und die zuppelgusse von lehrerin bestand auf einen taschenrechner für schlappe 200,-€. gymnasium ist halt etwas teurer!
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15.10.2006 19:49 Uhr von spacerader73
 
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Die Union will Ökonomiefaschismus: Das Ziel solches Gedankenguts ist nicht viel anders als die der Nationalsozialisten. Nur das die damals eher auf die "Nationlität" setzten und die heutigen Faschisten eher auf das Reichtum setzen. Wobei auch die Nazis schon den "Sozialdarwinismus" auf ihre Fahnen geschrieben haben und dieser Zweig des Nationalsozialismus ist praktisch global salonfähig geworden. Wenn Union und co ungestraft so weiter machen könnte, könnte ich mir durchaus auch wieder Kz´s usw. vorstellen. Wer es wirklich mit dem Kampf gegen Rechtsextremismus ernst meint muss mit diesen Ökonomiefaschisten anfangen!
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15.10.2006 21:52 Uhr von zocs
 
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Übliches dummschwätzen: eines Menschen mit Nebenverdiensten, hohem Auskommen, doppelter Absicherung der nur so einen Unsinn von sich gibt.
Auch bezeichnend die Tatsache, das ständig in Reden von Merkel oder sogar Stoiber immer die Sprüche von sozialen Gerechtigkeiten und anderen gleichgelagerten Dingen kommen, aber dann auf der anderen Seite immer reine Wirtschaftsinteressen durchgesetzt werden und eine asoziale Politik gemacht wird.

CDU/CSU sind die asozialsten Politiker und kommen noch vor der SPD (was ja früher mal ganz anders war).
Danach kommen dann FDP und die Grünen müssen auch aufpassen da nicht ganz reinzurutschen.
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15.10.2006 22:09 Uhr von Troll-Collect
 
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Union will Sozialeuthanasie: Nachdem das Projekt physiche Ausmerzung von lebensunwertem Leben zu erhobenen Zeigefingern führt, versucht man es nun mit Aushungern auf finanzieller Ebene.
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15.10.2006 23:16 Uhr von cantarella
 
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@vorredner: da kann ich nur zustimmen, ich meine wenn man schon die bösen arbeitsunwilligen schmarotzer nich einfach so in lager stecken kann um sie dort zu ihrem glück zu zwingen, muss man es mit subtileren mitteln versuchen, das is der einzig richtige weg!!! (für die ganz blöden:ironie off)
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15.10.2006 23:47 Uhr von christi244
 
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@zocs: Sei mal vorsichtig mit Deiner Bewertung der SPD. Die nehmen sich gar nichts, sondern schmeißen sich lediglich die Bälle zu. Was nach außen abläuft ist lediglich Showgehabe, um das Wahlvieh in die eine oder andere Richtung zu lenken.

Denk mal an Münte, der sich öffentlich verbat, an seine Wahlreden erinnert zu werden.
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16.10.2006 01:30 Uhr von fpanyre
 
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oekonomiefaschisten oder der sturm im wasserglas: da sind ja manche hier maechtig sauer. juristisch gesehen
sind vergleiche der derzeitigen WINNER mit unseren opas
und omas hart an der grenze vom jenseits.
klagen wegen verleumdung, beleidigung und verhetzung
koennten folgen durch unterbeschaeftige anwaelte.
und diese helferlein gibts genauso wie polizei, gericht,
oeffentlicher dienst, "normale" angestellte und arbeiter.

all diese (satten) leute bilden die absolute mehrheit der
deutschen, die hauptsache ihre ruhe haben wollen, koste
es, was es wolle.
also koennen wir uns hier am plaste-kasten bis zum
theoretischen maertyrer-mord austoben, bis die jungs mit
dem weissen kittel kommen. wo kann ich eigentlich asyl
beantragen?
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16.10.2006 01:40 Uhr von Jorka
 
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Das ist ein Hohn an sich: einerseits wird in den Medien debattiert über die neue Unterschicht die es sicherlich nicht seit gestern gibt sondern dank Rot-Grün und Hartz 4 zustande kam, auf der anderen Seite will der gute Herr Meyer den Kinder von ALG 2 Empfänger Zuschüsse streichen. Ja wo sind wir denn hier?!!
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16.10.2006 16:38 Uhr von eros007
 
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@ Jorka: Die neue soziale Unterschicht, wie du sie nennst, ist nicht durch Hartz 4 entstanden. Es gab auch schon vor Hartz 4 sehr viel Armut in diesem Land. Die alte Sozialhilfe war ja - wenn ich mich richtig erinnere - keineswegs höher als Hartz 4.

Durch Hartz 4 ist die Gruppe der "Armen", also die Unterschicht, zwar etwas breiter geworden (ich schätze dies so ein, dass ein Anstieg um etwa 20-30% erfolgte), aber entstanden ist sie dadurch nicht. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass die Journalisten heute sehr viel häufiger über Problemfälle berichten als noch vor 10 Jahren. Früher kamen diese lediglich in Kriminalfilmen und dergleichen vor, heute sehen wir sie als Realität in den Medien dargestellt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Effekt. Heute wird das Problem gesehen, früher glaubte man, das Problem allein mit Geld lösen zu können.

Insofern sehe ich in der aktuellen Entwicklung neben den schlechten Seiten eben auch den Hoffnungsschimmer, dass man sich nun wenigstens über das Problem bewusst wird. Damit ist es zwar noch nicht gelöst, aber bekanntlich liegt in der Einsicht der erste Schritt zur Besserung.

CDU/CSU wollen weniger Zuschüsse für Kinder von ALG II-Empfängern? Haben wir zu viele Kinder oder was? Sollen die einzigen, die derzeit noch einigermaßen normales Geburtenverhalten aufweisen (aus welchen Gründen auch immer) jetzt auch in den Gebärstreik getrieben werden? Ist das die Antwort der Union auf die demographische Entwicklung? Na dann, armes Deutschland.

Erstens könnte man - wenn schon Ungleichheiten zwischen Hartz 4-Empfängern und dem Rest der Bevölkerung bei der Unterstützung von Kindern besteht - eher das Geld für den großen Rest der Bevölkerung erhöhen. Der hat nämlich zu wenige Kinder. Ein zweiter wichtiger Schritt wäre die Verbesserung der Ausbildung von der Vorschule bis zur Universität, sodass die soziale Herkunft eine geringere Rolle beim Bildungserfolg spielt und somit Kinder aus armen Familien genauso "wichtig" (oder wenigstens ähnlich wichtig) für die Gesellschaft werden wie die von wohlhabenderen Schichten. Dazu gehören unter anderem kostenlose Betreuungseinrichtungen ab dem 6. Lebensmonat, Ganztagsbetreuung und so weiter. Nutzbar sowohl für die arbeitende Bevölkerung (um Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können) wie auch die nicht arbeitsfähige Bevölkerung (um die Bildung der Kleinen zu verbessern und somit die Chancen zu erhöhen). Dazu gehören kleinere Gruppen in Kindergärten und Schulen, damit eine individuelle Förderung möglich wird. Und so weiter.

Aber all das scheint die Union wohl weiter ignorieren zu wollen. Ach ja, ich vergaß, dass alle von mir beschriebenen Maßnahmen Geld kosten. Natürlich kostet eine adäquate Ausbildung Geld, aber das könnte dann, wenn wir eben mehr Qualifizierte hätten, wieder vielfach reinkommen. Aber die Union gibt es lieber dafür aus, um den Rentner eine ungerechtfertigte Erhöhung ihrer Altersbezüge zu gestatten. Diese sind schließlich eine breitere Wählerschicht als stimmenlose Kinder. Zufall, dass die Union bei den Alten (über 60) überproportional viele Stimmen einheimst?
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16.10.2006 16:49 Uhr von SchlachtVati
 
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@eros007: " Die neue soziale Unterschicht, wie du sie nennst, ist nicht durch Hartz 4 entstanden. Es gab auch schon vor Hartz 4 sehr viel Armut in diesem Land. Die alte Sozialhilfe war ja - wenn ich mich richtig erinnere - keineswegs höher als Hartz 4."

doch , war sie in der summe schon .

es ist vieles weggefallen , wie weihnachts und klammottengeld ,... es durfte auch mal was kaputtgehen , ferseher , waschmaschine kühlschrank etc. , das gibt es alles so nicht mehr ,....

und muß vom hartz 4 , nun allein aufgebracht werden !

jedenfals ist mir das so jetzt bekannt ,

ausserdem ,...sind sämtlich tarife auch gestigen , ,....also in der summe ist es schon weitaus weniger , obwohl der bedarf nicht geringer wird .
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16.10.2006 17:09 Uhr von christi244
 
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@Eros: >Die neue soziale Unterschicht, wie du sie nennst, ist nicht durch Hartz 4 entstanden. Es gab auch schon vor Hartz 4 sehr viel Armut in diesem Land. Die alte Sozialhilfe war ja - wenn ich mich richtig erinnere - keineswegs höher als Hartz 4. <

Stimmt

>Durch Hartz 4 ist die Gruppe der "Armen", also die Unterschicht, zwar etwas breiter geworden (ich schätze dies so ein, dass ein Anstieg um etwa 20-30% erfolgte), aber entstanden ist sie dadurch nicht.<

Auch dies ist Tatsache.

>CDU/CSU wollen weniger Zuschüsse für Kinder von ALG II-Empfängern? <

Hier Eros liegt Dein Denkfehler, nämlich dahingehend, dass ein großer Teil dieser Kinder keinerlei Chancen hat, jemals der Halde der Arbeitslosen zu entgehen, und zwar aufgrund mangelnder Qualifikation. Eine höhere Geburtenrate macht nur Sinn, wenn dem Neugeborenen bis hin zum Übergang ins Arbeitsleben auch entsprechende Möglichkeiten geboten werden, sich zu qualifizieren. Da die Defizite hierzu bereits in den materiellen Situationan der Elternhäuser (von intellektuellen will ich gar nicht reden) liegen, wird sich fast zwangsweise auch ein Lack hinsichtlich der Wahrnehmung vorhandenen (zahlungspflichtigem) Bildungsangebotes ergeben müssen. Von daher, je nach Geburtsumgebung ist das Kinderkriegen u.U. tatsächlich eher eine Milchmädchenrechnung als eine Investition in irgendeine Zukunft. Denn faktisch tritt immer mehr zu Tage, dass die Gebährfreudigkeit innerhalb der falschen Zielgruppe Anklang findet, während diejenigen, die eigentlich angedacht waren: nämlich jung, erfolgreich mit guter Ausbildung sich diesbezüglich sehr zurückhalten.

>Ein zweiter wichtiger Schritt wäre die Verbesserung der Ausbildung von der Vorschule bis zur Universität, sodass die soziale Herkunft eine geringere Rolle beim Bildungserfolg spielt und somit Kinder aus armen Familien genauso "wichtig" (oder wenigstens ähnlich wichtig) für die Gesellschaft werden wie die von wohlhabenderen Schichten. Dazu gehören unter anderem kostenlose Betreuungseinrichtungen ab dem 6. Lebensmonat, Ganztagsbetreuung und so weiter. Nutzbar sowohl für die arbeitende Bevölkerung (um Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können) wie auch die nicht arbeitsfähige Bevölkerung (um die Bildung der Kleinen zu verbessern und somit die Chancen zu erhöhen). Dazu gehören kleinere Gruppen in Kindergärten und Schulen, damit eine individuelle Förderung möglich wird. Und so weiter.<

Hier kann ich Dir nur Recht geben. Es wird aber nicht kommen, da dies wiederum bedeuten würde, die eben nicht angedachten Zielgruppen zu unterstützen, was nicht sein soll.

>Aber die Union gibt es lieber dafür aus, um den Rentner eine ungerechtfertigte Erhöhung ihrer Altersbezüge zu gestatten.<

Welche Rentenerhöhung meinst Du? Ich sehe lediglich Rentenkürzungen. Wenn mir da etwas entgangen sein sollte, so bedenke bitte, dass das Gros dieser Leute (wenigstens West) jahrzehntelang in die Kassen eingezahlt haben und sogar noch flächendeckend die Wiedervereinigung löhnen müssen, denn die Kosten hierfür wurden den Rentenkassen entnommen.
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16.10.2006 18:07 Uhr von freddy111
 
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@eros007: Also ich bin einer der schmarotzenden Rentner!!!
Allerdings hab ich die letzten 3 Jahre keinen Cent mehr Rente bekommen.Hab ich da irgendwo was übersehen?
Im Gegenteil meine Rente wird immer kleiner und die Ausgaben steigen!!!!

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