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Tsunami-Wahrscheinlichkeit in der Nordsee höher als bisher angenommen

Wissenschaftler gingen bisher davon aus, dass die Gefahr von Tsunamis in der Nordsee relativ gering ist, da der Meeresboden in der vergangenen Dekade ruhiger geworden sei. Stärkere Seebeben führen nicht mehr zu den gefürchteten Riesenwellen.

Der Geologe Roger Musson vom Britischen Geologischen Dienst in Edinburgh stieß jetzt auf Aufzeichnungen, die anderes fürchten lassen: Sie zeugen von einer großen Erschütterung am 19. September 1508, die die ganze britische Insel betraf.

Weitere Dokumente verweisen wohl auf fünf starke Beben zwischen 1089 und 1847. Dies legt für den Experten die Befürchtung nahe, dass stärkere Erschütterungen häufiger auftreten als die Forscher bislang angenommen haben.


WebReporter: John_Sharp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tsunami, Nordsee
Quelle: www.spiegel.de

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17.10.2006 17:56 Uhr von marshaus
 
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das hoert sich ja gar nicht gut an...hoffe das meine familie und ich dies niemals erleben muessen.

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