15.10.06 15:29 Uhr
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Gesundheitsreform: Experten bezeichnen Vorsorge-Regelung als Skandal

Gut verborgen blieb bislang eine Vorsorge-Regelung in der Gesundheitsreform, die chronisch Kranken eine zusätzliche Belastung bringt, wenn sie die künftige Pflicht zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung nicht wahrnehmen.

Ihre Zuzahlungen sollen dann zwei statt des üblichen einen Prozents ihres Einkommens betragen. Im Gesetzentwurf sind konkrete Jahrgangsangaben für Versicherte gemacht, die für die Vorsorgeuntersuchung verbindlich werden sollen.

Fachleute bezeichnen diese Regelung als Skandal, sprechen von einer grotesken und zynischen Regel. Es sei unfassbar, wurde ein Experte zitiert, wie diese Regel so unerwartet in dem Entwurf zur Reform auftauche.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Skandal, Gesundheit, Experte, Regel, Gesundheitsreform, Regelung, Vorsorge
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 17:06 Uhr von exekutive
 
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muhahaha: verzeiht mir den "lachausbruch"

aber was möchte das deutsche volk noch über sich ergehen lassen, um zu merken, das unsere regierung aus lauter verrätern und korrupten "leuten" besteht

deren verhaltetn wird immer zynischer und provokanter..

was glauben diese idioten eigentlich wer sie sind?
deutschlands elite?
das ich nicht lache... IHR SEID KEINE ELITE, IHR SEID UNSER UNTERGANG

ich laber mir schon seit 2 jahren einen in den bart, über unser kaputtes system und seit dem ist es nur noch schlimmer geworden

worauf wartet ihr eigentlich? das diese elite wieder alles gut macht?

die einzigen die das ruder noch rumreißen können, sind wir das volk und zwar in dem wir die korrupten leute aus der regierung entfernen.. am besten gleich alle verhaften

denn wer diesen skandal auch nur deckt, macht sich schon mitschuldig
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15.10.2006 17:15 Uhr von christi244
 
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@exekutive: ich gebe Dir voll Recht ... aber hoffe nicht drauf ... "Volk" ist blind und/oder blöd. Sieh Dir mal die Wahlquoten an.
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15.10.2006 19:57 Uhr von exekutive
 
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@writinggale: schöner beitrag

genau so und noch schlimmer siehts aus
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15.10.2006 20:00 Uhr von christi244
 
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@exekutive, writinggale: sehe ich auch so. Sehr guter Beitrag.
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15.10.2006 21:54 Uhr von zocs
 
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Ihr habt ja Recht ... aber solange immer die gleichen Pappnasen gewählt werden, ändert sich nix.

Wählt Link, oder ÖDP, oder Naturschschutz oder sonst was ... aber nicht immer die gleichen.
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15.10.2006 23:05 Uhr von christi244
 
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@zocs: Das ist genau das, was ich sage.

Solange sich der deutsche Michel von denen als Wahlvieh mißbrauchen läßt, wird sich nichts ändern. Und der Gang auf die Nichtwählerseit bringt ga nichts.
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16.10.2006 10:55 Uhr von fpanyre
 
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skandal-reform des skandal-gesetztesentwurfs: ich glaube nicht, dass sich durch abwahl und neuwahl etwas
grundlegendes veraendert.
die verwaltung bleibt, die richter, banker und sponsoren auch.

ich hoffe, dass der strom ausfaellt und die ganzen meuterer im
internet mal wirklich flagge zeigen, als hier den grossen
papiertiger zu mimen.
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16.10.2006 11:44 Uhr von christi244
 
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@fpanye: Papiertiger? Stimmt!
Allerdings solltest Du Dich genau dort einbeziehen, denn außer dem großen Rundumschlag kommt von Dir nicht viel.
Klar bleiben trotz Abwahl Banken und Sponsoren. Dennoch aber würden mit einer Abwahl sämtliche Amici aus Amt und Würden geworfen, wären also von minderem Interesse. Und es wäre eine Anfangslektion, Banken und Sponsoren in die Schranken zu verweisen mittels Austausch.

Welche Möglichkeiten schweben Dir denn vor, Änderungen zu bewirken? Ich hoffe, Deine Priorität liegt nicht nur auf Demos, denn diese haben bis dato noch nie wirklich etwas bewirkt, es sei denn sie waren Teil einer kompletten Strategie.
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16.10.2006 13:05 Uhr von jack200034
 
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zum Thema: jetzt wischen alle mal ihren Schaum vom Mund und kommen wieder runter.

Worum gehts hier ?? Ein chronisch kranker Mensch ist im Moment zu einer Selbstbeteiligung bei den Kosten von 1 % seines Einkommens verpflichtet. ( Nicht chronisch kranke 2 % ). Wer chronisch krank ist, sollte sich regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt einfinden, um z.B. frühzeitig Krebserkrankungen auszuschließen. Nur wenn er diese Vorsorgeuntersuchungen NICHT warnimmt, soll er in Zukunft 2 % seines Einkommens dafür einsetzen müssen.

JEDER, der nicht chronisch krank ist zahlt eh schon 2 % und das bleibt auch in Zukunft.

WAS ist denn so schlimm daran, dass die Menschen dazu gebracht werden sollen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen ??? Die Krankenkassen zahlen doch sogar diese Untersuchungen.
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16.10.2006 13:29 Uhr von opppa
 
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Adolf macht sich schon mal warm! Bei der nächsten Wahl werden sich die Koalitionslügner darauf einrichten müssen, daß sie sich, wie Schröder auf von der Wirtschaft gesponserte Pöstchen Zurückziehen müssen!

So wie diese "Volksparteien" das Volk immer mehr ausnehmen, kann man das doch nur noch als Wahlhilfe für Radikale Parteien bezeichnen.

Die angeblichen Volksparteien arbeiten doch nur darauf hin, das wieder ein kleiner Österreicher mit Bärtchen die Macht übernimmt und den faulen Zauber und der Raffgier der angeblichen Volksparteien ein schnelles Ende bereitet.

Was bringen die "Voolksparteien denn!
- Steuererhöhungen für kleine Leute,
- Steuersenkungen für die Wirtschaft.
- Zerschlagung des Solidaritätsprinzips bei der Sozialversicherung.
- Gängelung und stärkere Überwachung des Volks.

So schreit man nach einem neuen "Führer"!
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16.10.2006 13:29 Uhr von christi244
 
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@jack: Hier geht es nicht wirklich um die Vorsorgeregelung. Hier geht es einzig und allein um die ohnehin Teuerung dieser Gesundheitsreformen, die wir seit Jahren erleben, verbunden mit der parallel verlaufenden Streichung von Krankenkassenleistungen, die der Bundesbürger privat zu tragen hat.

Ich denke einmal, wenn gesetzgeberseitig und/oder krankenkassenseitig verschiedene organisatorische Strategien gefahren worden wären, wie z.B. Eindämmung des Lobbyismus zu Gunsten der Pharmaindustrie, privat abzudeckende Gesundheitsrisiken im Falle der Durchführung von Extremsportarten, Eindämmung der Ausgabe exzessivster Medikamentenverteilung, etc. so hätte sich sicherlich schon vieles von selbst erledigt.

Von daher "Schaum vor dem Mund" bringt zwar tatsächlich nichts, aber ich wünschte, es würden endlich einmal Konsequenzen dahingehend gezogen werden, dass der deutsche Michel aufhört sich derart über den Tisch ziehen zu lassen, wie er sich ziehen läßt.
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16.10.2006 14:21 Uhr von opppa
 
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christi244: Hier geht es einzig und allein um die ohnehin Teuerung dieser Gesundheitsreformen, die wir seit Jahren erleben, verbunden mit der parallel verlaufenden Streichung von Krankenkassenleistungen, die der Bundesbürger privat zu tragen hat.

Falsch, es geht hier nur darum, daß sich die Wirtschaft so schnell wie möglich davon verabschieden will, daß sie irgendwann mal 50% der Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat. Dieser Prozentsatz wurde inzwischen durch
- Praxisgebühr
- Zuzahlung bei Medikamenten
- Zuzahlung bei Krankenhausaufenthalt u.a.
schon erheblich durch die Gesetzgebung "unserer" (nicht meiner) Bundesregierungen zugunsten der Arbeitgeber gesenkt.

Heute wird wohl niemand mehr feststellen können, wie hoch die gewinnerhöhenden Einsparungen der Wirtschaft bis heute sind!

Und jetzt geht es nur darum, die Anteile der Arbeitgeber an den Sozialversicherungsbeiträgen noch weiter zu senken!
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16.10.2006 14:27 Uhr von christi244
 
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@Opppa: Danke!!! ;-) sag ich doch! Du warst nur detaillierter als ich! Und ich stimme Dir mehr als zu!

Die Frage bleibt also offen, wie kriegt der Michel es gebacken, dem Treiben wirkungsvoll Einhalt zu bieten?.

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