15.10.06 19:06 Uhr
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Kein Platz für spielende Kinder in Berlin-Charlottenburg

Zu einem traurigen Höhepunkt kommt nun eine Auseinandersetzung zwischen Anwohnern eines Spielplatzes und dem Bezirk Charlottenburg. Ein Hartplatz mit Toren und Abfangzäunen soll nun geschlossen werden.

Spielende Kinder verursachen nach einer Messung soviel Lärm, dass der Bolzplatz geschlossen wird. Eine schon seit zehn Jahren klagende Anwohnerin hat somit nun Recht bekommen und zukünftig Ruhe.

Der Versuch, die Lärmbelästigung durch Öffnungszeiten im Rahmen zu halten, ist gescheitert. So hätte nach Angaben einer Anwohnerin die Polizei sogar Jugendlichen den Zutritt zum verschlossenen Bolzplatz ermöglicht.


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WebReporter: DeeSeL
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Kind, Platz, Charlottenburg
Quelle: archiv.tagesspiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2006 16:58 Uhr von DeeSeL
 
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Deutschland, ein Land das zu wenig Kinder hat und dann kommen noch solche Urteile hinzu. Wo sollen denn die Kinder oder auch Jugendlichen jetzt spielen? Nur weil eine Anwohnerin zehn Jahre nichts besseres zu tun hat und immer wieder klagt kriegt die nun Recht?
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15.10.2006 19:36 Uhr von Winfried Demuth
 
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Verkehrte Welt: Kann mann nicht die EINE Anwohnerrin einsperren damit ALLE Anderen in Ruhe spielen können ??
Deutschland - Ein Kinderunfreundliches Land !!
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15.10.2006 19:51 Uhr von divadrebew
 
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Schlimm! Mir ist die Problematik um diesen Bolzplatz ja schon länger bekannt, da eine Bekannte in der Eosanderstraße wohnt, deren Kinder dort auch Fußball spiel(t)en. Ich hätte allerdings nie geglaubt, daß die den ganzen Platz (da gehört ja auch noch ein wenig Grünfläche, sowie Klettergerüste dazu) komplett dichtmachen würden. Richtig ist sicherlich, daß sich auch nach 21 Uhr Jugendliche auf dem Platz aufgehalten haben, die hin und wieder auch mal Lärm gemacht haben. Gegen die hätte man aber auch mit der Polizei/Ordnunngsamt vorgehen können (Platzverweis aussprechen). Aber den Kindern nun die Möglichkeit zum bolzen zu nehmen, halte ich für einfach nicht richtig. Sollen die jetzt den ganzen Tag lang zu Hause rumsitzen?

Außerdem würde ich die Eltern ermuntern, eine Initiative zu gründen und gegen die klagende Anwohnerin vorzugehen.
Laut Quelle hat die Frau ja offenbar den ganzen Tag Zeit, sich die genauen Uhrzeiten der (angeblichen) Lärmbelästigungen zu notieren und diese auch noch per Video (!) zu dokumentieren. Richtig fies finde ich es auch, daß diese Anwohnerin offensichtlich in Eigeninittiative den Bolzplatz vreschlossen hatte.
Vielleicht hätte man der Frau einfach nahelegen sollen, in ein Altenheim zu ziehen, wo sie es den ganzen Tag schön ruhig hat.
Mal ernsthaft: Manche Leute haben einfach zuviel Zeit, um sich über solche Nichtigkeiten aufzuregen.
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15.10.2006 19:52 Uhr von Alfaeins
 
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Das ist Deutschland ( Leider ): Würde gerne noch ein zweites Kind in die Welt setzen. Aber, wenn das liebe Geld nicht wäre. Hoffe das ich dem einem Kind schon alles geben kann was es möchte. Aber wenn nicht mal mehr richtig Kinderrichtig gespielt werden kann.!!! Die Alten vergessen gerne, das Sie auch mal Kinder waren. Nicht alle ,einige zumindes !!!
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18.10.2006 17:34 Uhr von aidzdotnet
 
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@Alfaeins: Ähm manche bringen gerade deshalb mehr Kinder zur Welt um MEHR Geld zu haben. Und die Alten vergessen sicher nicht dass Sie auch mal jung waren. Aber ich vermute mal dass Kinder/Jugendliche von damals nicht derarten ignorrant bzw. respektlos anderen gegenüber waren, wie so manche von heute.
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19.10.2006 12:14 Uhr von Johnny Cash
 
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In einer: Umfrage wurde die Leute befragt was sie weniger mögen. Das Gelächter von kleinen Kindern oder Krach durch Autos

70 % entschieden sich für.........

Naja ich lass euch mal raten ;-)

Zum eigentlichen Thema kann ich nur sagen daß Deutschlands kinderfeindliche Politik schon erschreckend ist.
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19.10.2006 12:27 Uhr von Jorka
 
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Dann merkt mans mal wieder: Deutschland ist immer noch ein kinderfeindliches Land, das man dann durch solche Gerichtsurteile auch noch solche Idioten stärkt den Kinder anscheinend am Allerwertesten vorbeigehen ist wirklich traurig.
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19.10.2006 12:59 Uhr von Mutzi
 
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Kann ich verstehen! Wir habe einen hauseigenen Spielplatz. Der wird ausgibigst genutzt von den Kindern des Hauses und ihren Freunden. Nur: Es geht einfach nicht ohne Rumgebrülle und - geheule, Werfen von Rollern und Bobby - Cars, usw. Aufräumen können sie den Hof nicht, dafür stolpert man auf dem Weg zur Mülltonne über Roller und Bobby - Cars oder verknackst sich den Fuß in Buddellöcher im Weg - im Dreck rumzubuddeln ist auch interessanter als im Sandkasten. Der muss demnächst wieder aufgefüllt werden, weil die Kiddies den Sand im Hausflur verteilen. Ständig brüllt ein Kind nach seiner "Anne", da dreht man mit der Zeit leicht durch. Spielen so wie wir es kennen von unseren Kindern ist DAS nicht mehr.
Wir - 3 Familien (auch mit Kindern) haben versucht, uns mit den (nervigen) Nachbarn zu arrangieren: Mütter sollten über die Gegensprechanlage gerufen werden - das funktioniert nicht, weil die Eltern es ihren Gören nicht beibringen wollen. Der Hof SOLLTE aufgeräumt hinterlassen werden, Buddeln nur im Buddelkasten, die Mülltonnen bitte nicht auf dem Hof ausleeren... Ging nicht: Erziehung gleich Null! Und wenn 6 bis 10 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren auf dem Hof rumkrakelen bis nach 22.30 Uhr und auch Gespräche nicht fruchten - weder mit den Eltern noch mit der Hausverwaltung - dann führt man ein Lärmprotokoll...

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