14.10.06 16:38 Uhr
 213
 

Gerade einmal 109 Parlamentarier legen Nebeneinkünfte offen

Von den 614 Abgeordneten des Bundestags legen derzeit nur 109 ihre Nebeneinkünfte offen, der absolut größte Teil davon kommt aus Linkspartei und SPD, die zusammen 97 auskunftsbereite Parlamentarier stellen.

Bei der Union gaben sechs Abgeordnete ihre Einnahmen bekannt. Sechs waren es auch bei den Grünen, die allerdings am lautesten nach Transparenz gerufen hatten, was ihnen den Vorwurf der Doppelzüngigkeit einbrachte.

Neun Abgeordnete klagen zurzeit vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Offenlegung ihrer Nebeneinkünfte (ssn berichtete).


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Parlament, Nebeneinkünfte
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herr Altmaier (CDU - Kanzleramtschef) empfiehlt statt AFD besser nicht zu wählen
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Finanzministerium: Geschachere um Wolfgang Schäubles Ministerposten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.10.2006 17:13 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nebenjobs und Politiker: Womit im Prinzip bewiesen ist, dass unsere Politiker nichts weiter als ein Haufen korrupter Abzocker sind. Oder möchte mir jemand ernsthaft erklären, wie z.B. ein Fried. März mit ELF (11) Nebenjobs noch einen vernünftigen Job als Politiker machen will?

Von daher wird die Idee "just payroll" immer wahrscheinlicher, da es mir unmöglich erscheint, 11 Nebenjobs + Hauptjob tatsächlich effizient auszufüllen. Wo bleiben bei diesen Verhältnissen eigentlich unsere Antikorruptionsschnüffler ... . Oder stehen die auch auf Payroll?
Kommentar ansehen
14.10.2006 17:32 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Klar habe die Politiker was gegen die dem Bürger abverlangte Offenlegung ihrer Einkünft.
Scdhließlich würde man sehen
1. was die für ein überzogenenes Einkommen haben
2. wie korrupt sie sind (weil sie von diversen Firmen Gelder erhalten).
3., weil herauskommt, dass sie die wenigste Zeit für Deutschland, sondern zu 70 % nur für ihren Geldbeutel arbeiten.

Grüße
Bibip
Kommentar ansehen
14.10.2006 17:39 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Bibip - Korruption: eben ... .

Aber wir können uns offensichtlich ja nicht von ihnen spätest durch Abwahl trennen, sondern wählen sie noch immer!
Kommentar ansehen
14.10.2006 18:17 Uhr von intruder1400
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn all die korrupten Politiker: ihren Nebenjobs aufgeben müßten,hätten wir bestimmt eine
halbe Millionen Arbeitslose weniger.Auch die Löhne würden
dann wieder steigen.Ist doch klar warum so viele Politiker
für ALG2 sind.Damit die Leute dann für € 1,50 in Firmen
arbeiten in denen die Vorstand sind.
Kommentar ansehen
14.10.2006 18:33 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Intruder: Dass Dumme ist nur, dass es das Wahlvieh = Volk nicht kapieren will!
Kommentar ansehen
14.10.2006 20:11 Uhr von Der Weiser
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Entweder, Oder. Hauptberuflich Politiker.
Oder Straßenkehren.

Entscheidet Euch.
Kommentar ansehen
14.10.2006 20:13 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Weiser: Hä? Was ist das denn für eine Alternative?

Politiker als Straßenkehrer ... nicht schlecht ... dann kämen sie einmal ans Arbeiten und zurück zur materiellen Erde!
Kommentar ansehen
14.10.2006 20:30 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
christi244: Die "Entlohnung" für die Nebenjobs erfolgt wahrscheinlich dafür, daß immer "richtig" abgestimmt wird.

Und als Straßenkehrer will ich die Politiker auch nicht haben, dann dann wird das Straßenfegen so "reformiert, daß wir dafür das zehnfache bezahlen sollen und dazu noch selbst fegen dürfen!

Für mich gehört j e d e r e i n z e l n e Politiker, dem wir Wahllügen nachweisen können, hinter Gitter!
Kommentar ansehen
14.10.2006 20:36 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Opppa für jede Wahllüge wegen Betrugs hinter Gitter! Jepp, du hast meine volle Zustimmung ... leider aber sieht die Realität bei uns ganz anders aus. Siehe Müntefering, der sich letztlich verbat an seine Wahlpropaganda erinnert zu werden.

Und wieder landen wir an dem Punkt, dass sich der deutsche Michel langsam entscheiden muss, entweder diese Horde zum Teufel zu jagen oder aber früher oder später, eher wohl früher, wieder von Baum zu Baum zu springen.
Kommentar ansehen
14.10.2006 20:37 Uhr von Norther
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
kein wunder: diäten erhöhen .... und dann offen legen was sie sonst noch alles verdienen.... klar .....
der böse lobbyismus ... ;)
Kommentar ansehen
15.10.2006 01:26 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dieses verdammte pack: dieser merz hat 19 (!!!!) nebenjobs neben seinem hauptjob den er niemals ohne einschränkung durch die nebenjobs ausführen kann.

beispiel:
ich arbeite seit neuestem im öffentlichen dienst, habe aber eine nebenbeschäftigung die 12 stunden die woche beträgt. ich darf diese stelle von meinem neuen arbeitgeber her gerne ausführen, aber der staat schreibt mir vor, dass ich nur ein fünftel meiner wochenarbeitszeit für einen nebenjob aufwenden darf, sprich 8 stunden. und dieser verdammte dreckskerl kassiert tausende von euro als mdb und hat noch 19 gut bezahlte nebenjobs.....und dann erzählt mir einer, dass die nebeneinkünfte der politiker nicht offen gelegt werden, weil neid entstehen könnte??

DIE WOLLEN WEITER DEN REIBACH MACHEN UND NUR KOHLE VERDIENEN: DAS IST ALLES WAS DEUTSCHE POLITIKER WOLLEN.MIR FÄLLT SPONTAN KEINE EINZIGE AUSNAHME EIN!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar ansehen
15.10.2006 01:32 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nachtrag: den job kann ich wohl nicht behalten, denn das ist in 8 stunden nicht zu schaffen. danke staat, und hoffentlich erstickt ihr an der kohle, die ihr den bürgern erpressen könnt. *kotz*
Kommentar ansehen
15.10.2006 11:21 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@borgir: Genau darauf wollte ich hinaus. Jetzt stell Dir mal vor, wie viele Stunden dem bleiben für den Hauptjob als Politiker ... . Nämlich gar keine. Und für die restlichen "Nebenjobs" ebensowenig. Im Klartext heißt dies nichts weiter als monetäre Vorteilsnahme ohne Gegenleistung zur Vorteilsverschaffung zu Gunsten Dritter und dies ist die Definition für Schmiergeld, was letztlich strafbar ist.

Merz ist jetzt ein Beispiel für viele. Denn in den oberen Gewerkschafstriegen sieht es auch nicht anders aus. Diese hocken hoch oben in den Aufsichtsräten und bekommen frühzeitigst Internas der einzelnen Unternehmen mit ... und dennoch passieren unternehmensseitig die Sauereien, die passieren. Ich habe bis dato noch keinen von denen erlebt, dass sie frühzeitigst "Alarm" geschrien hätten ... siehe Karstadt und z.B. Engelen-Käfer.

Für mich bedeutet dies, entweder sie dezimieren wesentlich ihre außerparlamentarischen Einnahmen oder aber sie gehen dort hin, wofür sie das Gros ihrer Einnahmen kassieren. Das wollen sie nicht, also darf logischerweise auch nichts offengelegt werden. Und wir Normalos, als deren Arbeitgeber sozusagen haben noch nicht einmal das Recht, diese mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

Und hier fließen noch nicht einmal die kleinen Betrügereien der Parlamentarier ein, siehe Cohen-Bendid im EU-Parlament, von wegen Anwesenheitsgelder, obgleich er gar nicht anwesend war bzw. das Minumum an Anwesenheit nicht einhielt, weil sein Flieger ging. In einem normalen Job wäre er fristlos wegen Betruges geflogen und kein Arbeitsgericht der Welt hätte ihn schützen können.

Oder Laurenz Meyer mit seinem Strom-job. Ein paar Jahre hinter den Kulissen, bis sich die Wogen geglättet haben und schon taucht er als Versuchsballon wieder bei Christiansen auf und führt vollmundige Reden, als ob nichts gewesen wäre.

In der Konsequenz heißt dies für, dass jegliche Partei dieser Typen für mich unwählbar ist aufgrund praktizierter Korruption. Und niemand von denen soll mir etwas von Demokratie in Deutschland erzählen, weil mich erinnert dies mehr an den Paten als an sonst etwas anderes.
Kommentar ansehen
15.10.2006 13:35 Uhr von Geater125
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ihr seid lächerlich! Genau wegen Leuten wie euch will keiner was offenlegen! Wieso denn auch? Ihr wisst dann von wem die Leute Geld bekommen, na und? Was bringt euch das? Ihr könnt euch ja mal vor den Herrn Merz stellen und sagen: Du spinnst, du zockst uns alle ab!

Wisst ihr was er dazu sagt? Nichts, er lacht euch aus!

Leute die SEHR VIEL geleistet haben und sich dann zur Wahl stellen, ihr glaubt doch selber nicht das diese Abstriche machen wollen nur weil ein paar Leute neidisch werden?

Gegenvorschlag: Legt doch mal offen was ihr verdient, jeden einzelnen Job den ihr habt! Wisst ihr was dann passiert? Nicht viel, außer das euer Arbeitgeber dann das Recht hat euch zu kündigen. Ist immerhin Vertragsdetail, was auch unters Betriebsgeheimnis fällt. Immrhin hört die Konkurrenz mit ;)

Die Politiker sollen sich entscheiden, entweder/oder? Gut, macht das :) Dann werden halt NOCH MEHR Lehrer in den Bundestag einziehen, die guten Politiker mit Kontakten in die Wirtschaft (weil sie aus dieser kommen) werden in eben dieser bleiben. Einer der schon 50.000 Euro im Monat verdient hat geht auf nicht einmal 10.000 Euro zurück...wovon träumt ihr?

Aber Deutschland ist bekannt für seinen Neid, wenn es um Neid geht denkt der Deutsche keine 10 Meter weit, gell? ;)
Kommentar ansehen
15.10.2006 13:58 Uhr von Karl der Krasse
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Für jede Wahllüge hinter Gitter. Was hat Angela Merkel gemacht? Sie hat sich im Gegensatz zur Konkurenz sehr mit den Lügen zurückgehalten. Und was ist passiert? kaum einer hat sie gewählt. Jaja, die bööööhsen Politiker.
Kommentar ansehen
15.10.2006 14:25 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@geater: Zu Deiner Info, das Gros der Parlamentarier sind längst keine Lehrer mehr, es sind Anwälte.

Zum Rest ... nun ... es wundert mich nicht, dass wir den Bach runter gehen, wie wir runter gehen.

Wenn Du nun schon Arbeitsverträge zitierst, so ist auch einer der Kündigungsgründe, wenn Deine Nebenjobs den Hauptjob behindern. D.h., Du wirst abgemahnt und gehst dann!

Und was bitte habe diese Leute so wahnsinnig "Großes" geleistet, dass "Wahlvieh" alles hinzunehmen hat, was sie uns vorkauen? Allein die Aussagen des Bundes der Steuerzahler zeigen schon auf, wo diese Herrschaften "Großes" leisten, sicher aber nicht im Interesse ihrer Wähler, es sei denn, diejenigen auf deren Payroll sie stehen.

@Karl
Angie kam hoch als Protektionskind von Kohl und Quotenossi, was sie eigentlich gar nicht ist, denn sie stammt aus Hamburg. Anyway, ich glaube kaum, dass sie es ohne Protektion jemals weit gebracht hätte.
Kommentar ansehen
15.10.2006 14:33 Uhr von Geater125
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Christie: Kannst Du eigentlich auch was anderes außer motzen? *g*

Du sagst, dass die meisten Abgeordneten keine Lehrer mehr sind, sondern Anwälte? Habe ich "von den meisten" oder "dann noch mehr" geschrieben? Bitte genau lesen und vor allem: Verstehen! ;)

Es ist gesetzlich festgeschrieben, dass die Abgeordneten ihr Hauptaugenmerk auf die Bundestagstätigkeit zu lenken haben. Da viele Abgeordnete vor allem die Sommerpause dazu nutzen, einige Posten auch nur 1-2 Tage im Monat in Anspruch nehmen...wo ist da dann das Problem? Darüber wachen schon Instanzen, dass das nicht über den Haufen geschmissen wird, keine Sorge!

Was den Bund der Steuerzahler angeht verweise ich gerne auf einen anderen Beitrag von mir in diesem Forum. Such Dir doch den raus zum Thema "Schwarzbuch", vielleicht siehst Du dann klarer was für eine Witzveranstaltung dieser "Bund" ist!
Kommentar ansehen
15.10.2006 17:03 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Gester: Jau ... kann ich ;-).

Ach was ... ist es gesetzlich festgeschrieben von wegen Hauptaugenmerk und so? ;-) Magst Du mir dann einmal erklären, wie diese Leute teilweise 10 oder mehr Nebenjobs lukrativ und effizient erfüllen wollen? Gehen wir mal davon aus, Du wärst in der Situation. Welche qualifizierten Jobs sind in dem von Dir gnannten Zeitrahmen machbar? An wirklich qualifizierten Jobs fällt mir keiner dazu ein. Damit keine Zweifel aufkommen, wir reden über die Management-Ebene. Und dann gleich 10 oder mehr an der Zahl? Wie soll dies gehen, rein zeitbezogen. Auch für Politiker hat ein Tag nur 24 Stunden. Es sei denn, Du stehst lediglich auf dem Papier und bekleidest die "Frühstücksdirektor-Position". Welchen Nutzen ausser dem der Lobbyarbeit mag wohl eine derartige Position haben. Von daher haben wir hier schon einmal einen gehörigen Interessenkonflikt, um nicht gleich in den Bereich der Korruption zu verfallen, was es aber letztlich ist, denn es werden nicht unerhebliche Gelder für nichterbrachte Leistungen gezahlt, egal, nun auf welcher Seite. Kein Unternehmen zahlt aus karitativen Erwägungen heraus. Nicht politbesetzte Firmen werden für derartige Handhabungen an die Wand gestellt wegen Korruption. Hast Du einen Politiker im Aufsichts- oder Frühstücksrat passiert eigenartigerweise gar nichts, unabhängig davon, wie Du an Deine Aufträge kommst.

Es liegt mir fern, diesen Leuten den Rückzug in ihre angstammten Arbeitsstätten zu nehmen, nachdem ihre Politkarriere beendet ist. Allerdings hört es auf mit meinem Verständnis, wenn ich mich in die Situation versetzt sehe unter den fadenscheinigsten Begründungen abgezockt zu werden durch die wohlfeile Aktzeptanz unser Politkorruption.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herr Altmaier (CDU - Kanzleramtschef) empfiehlt statt AFD besser nicht zu wählen
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Sport1: Oliver Pochers "Fantalk" nach nur einer Sendung eingestellt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?