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Deutschland auf Platz vier bei Sozialausgaben

Das Unternehmen "berlinpolis" und die Hans-Böckler-Stiftung haben das Ergebnis einer Studie publiziert, nach der Deutschland in Europa zur Spitzengruppe der Staaten gehört, die am meisten für Sozialausgaben aufbringen.

Beim so genannten Sozial-Ranking ist Deutschland Viertletzter. Diese Wertung enthält zum Beispiel Kriterien wie Langzeitarbeitslosigkeit und den Kinderreichtum bei Arbeitslosen-Familien. Auch das Bildungsniveau Arbeitsloser geht in diesen Bereich ein.

Führend bei den Ausgaben sind Dänemark und Schweden, die in Relation zum Bruttosozialprodukt ihrer Länder die höchsten Sozialkosten haben.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Platz
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2006 16:13 Uhr von fissy
 
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Deutschland Viertletzter? Viertletzter oder 4. Platz?
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14.10.2006 16:54 Uhr von tuba44
 
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Schwachsinn ....hat die Quelle nicht richtig wiedergegeben....kann leider keine schlechte Bewertung abgeben....da noch zu frisch...
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14.10.2006 17:47 Uhr von Justinius
 
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Lieber die Quelle lesen...Platz 21 von 24!!! Den Rest denke ich mir...
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14.10.2006 17:56 Uhr von DemonBuster
 
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Quelle richtig wiedergegeben. Lesen muss man koennen.
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14.10.2006 19:06 Uhr von summersunset
 
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Ein einziges Wort fehlt: Zweiter Absatz, erster Satz:

"Beim so genannten Sozial-Ranking ist Deutschland [jedoch/aber] Viertletzter."

Dadurch wird auch bei schnellem lesen klar, dass es sich um zwei unterschiedliche Statistiken handelt ;)
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14.10.2006 19:37 Uhr von Der Weiser
 
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DEUTSCHLAND DEUTSCHLAND: Exportweltmeister
Du, beinahe Weltmeister.
Du schönes Land, Deutschland.
Aber DA wo es brennt, bist du Schlußlicht.

DU BIST DEUTSCHLAND
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14.10.2006 20:43 Uhr von opppa
 
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Das spricht doch für die Qualität: der Interessenvertreter, die wir in den Bundestag gewählt haben.

Ich kann mich nur noch fragen, wessen Interessen die vertreten, die des Volkes jedenfalls nicht. Vielleicht hätte etwas von dem Geld, das der Wirtschaft in den Rachen geworfen wurde, uns anderswo besser genützt!
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14.10.2006 21:21 Uhr von jörg-ba
 
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verborgen: ca240 Milliarden für Multi??????, kultur kann man ja das nicht mehr nenen was hier abgeht.

Am meisten ärgern mich noch die Milliarden pro Jahr ,für die Rußlanddeutsche, die für ihre aggressive kriminelle Schalte im Hirn noch mit hohen Begrüßungsgelder und zinslosen Krediten belohnt werden.
Es sind die größten Schnorrer und Schmarozer die Kohl ins Land geholt hat.
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15.10.2006 00:15 Uhr von ogma
 
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jörg-ba: Die Ossis haben ja auch Begrüßungsgeld bekommen! Waren ja auch fast Russen!
Sind die alle minderwertiges Pack in Deinen Augen?

@opppa!

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Die Regierung gibt schon genug Geld für das Volk aus. Es ist nur schlecht verteilt.
An der Verteilung muss man was ändern, nicht an der Menge des Geldes!
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15.10.2006 00:26 Uhr von Tablette666
 
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@joerg-ba: ja zu deiner frage.

hmm. hier wird gerade geschossen. mal wieder jemand executiert. okay zurueck zum thema :-)

Das Geld wird ueberall hinverfrachtet nur im eigenen Land ist die Armut mitlerweilen sehr gross.

Aber es ist ja wichtiger das irgendwelche dahergelaufenen die kein einziges Wort deutsch koennen die Backen voll geblassen werden.

tja. Aber auch Ihr seit Deutschland.
Ihr werdet euch noch wundern
harharhar
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15.10.2006 01:19 Uhr von rubbledi.cats
 
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Originalton eines "Asylanten" aus Bosnien: nirgendwo kann man so gut ohne Arbeit leben wie in D.
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15.10.2006 01:27 Uhr von borgir
 
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viertletzter: die überschrift ist quatsch. warum geht sowas durch die prüfung???
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15.10.2006 01:39 Uhr von Muta
 
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peinlich borgir: sich über die Überschrift beschweren, und zuvor aber mit deinem nervigen täglichen copy&paste (9 gut) Bewertungsspam um Punkte zu machen die news hochbewerten^^.
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15.10.2006 02:15 Uhr von Davor
 
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rubbledi.cats: und war der Bosnier denn schon in allen Ländern um sich ein Bild darüber machen zu können?

Ich denke mal nein oder?

Sorry dann ist aber der Spruch auch NICHTS wert. Außer daß er in D besser leben kann als Arbeitsloser als in Bosnien.

Das hätte dir aber auch ein Farmer aus Peru sagen können der bissle Nachrichten schaut.
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15.10.2006 14:07 Uhr von bullworth
 
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komisch finde ich dass, das so ungerechte frankreich
mehr sozialausgaben als deutschland hat...

laut originalquelle ist in deutschland die hohe anzahl der
menschen, mit niedriegen bildungsstand für die so hohen
ausgaben verantwortlich.

tja... kommt halt wenn man das bildungssytem jahrelang
finaziell, und systematisch vernachlässigt, und das
so glorreiche deutsche ausbildungssystem, an die
marode wirtschaft koppelt.

und dazu noch die höchsten ausgaben für rentner und pensionöre in der eu hat. man will die grösste wähler-
fraktion ja nicht durch einschnitte verlieren.

willkommen in der 2 klassen gesselschaft ... scheiss deutschland hoffentlich kommt es hier zu ausschreitungen wie in argentinien, damit die regierende
oligarchie aufwacht.
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16.10.2006 17:25 Uhr von eros007
 
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bullworth: Endlich mal jemand hier im Forum, der nachdenkt. Deutschland gibt sehr viel für die Sozialsysteme aus, und kann soziale Ungerechtigkeiten dennoch nicht verhindern. Da muss die Frage erlaubt sein: Was kann man dagegen tun?

Noch interessanter wird die Sache allerdings, wenn man die Sache noch etwas breiter beleuchtet:
Deutschland gibt EU-weit also am viertmeisten für Soziales aus. Bei den Ausgaben für Zinsen liegt das überschuldete Deutschland ebenfalls in der "Spitzengruppe", nur knapp hinter Italien und Belgien.
Gleichzeitig liegt die Steuer- und Sozialabgabenquote in Deutschland mit knapp 38,7% vom BIP im Jahr 2004 leicht unter dem EU-Schnitt von 39,3% (also nicht so hoch). Selbst das glorifizierte England mit seinem "schlanken" Staat liegt da nur wenig niedriger (36,8%), Frankreich (43,3%) und viele der kleineren Länder sogar deutlich höher (Schweden etwa 50,3%). Siehe http://www.destatis.de/... auf S.178 ff. für Details.

Was lernen wir daraus? Wenn wir in der Spitzengruppe bei den Ausgaben für Soziales liegen, aber unter dem Schnitt bei den allgemeinen Staatseinnahmen, dann heißt das zweierlei. Erstens, wir machen entweder mehr Schulden als die anderen (was durchaus der Fall ist), oder/und, und das ist der entscheidende Punkt, wir haben weniger Geld für andere Bereiche.

Wenn man - so wie wir - übermäßig Geld für Soziales ausgibt, dann bleibt also logischerweise weniger Geld für andere Bereiche übrig. Dies betrifft vor allem die Bildung, die Kultur, die Wirtschaftsförderung, aber auch einige andere Bereiche. Vielleicht liegt darin ein Grund, warum wir beim Sozialranking Viertletzter sind. Unsere Bildung ist so schlecht, dass wir zu viele Unqualifizierte produziere, welche dann keine Arbeit finden. Gleichzeitig fehlen qualifizierte Kräfte. Die einzigen Länder in der EU, die weniger Geld für Bildung ausgeben als wir, sind Griechenland und die Slowakei (auch nachzulesen im von mir angegebenen Link auf Seite 180). Nicht gerade prosperierende Regionen. Das mit mehr als 4% wachsende Schweden hingegen macht fast doppelt so viel für die Bildung locker. Vielleicht besteht hier ein Zusammenhang und liegt somit ein wichtiger Grund, warum wir so schlecht sind. Wir leisten uns zu wenig Bildung und sparen uns somit kaputt.

Abhilfe insgesamt? Entweder erhöhen wir die Abgabenquote (also die Steuern), um die nötigen Mittel für Bildung herzubekommen, oder wir senken die Sozialleistungen. So viel Sozialstaat bei so geringen Abgabenhöhen kann sich nämlich kein zweiter Staat leisten. Warum wohl? Ich will nicht beurteilen, auf welcher der beiden genannten Seiten angesetzt werden muss (mehr Steuern <-> weniger Sozialausgaben), ich will nur deutlich machen, dass es nur diese beiden Seiten gibt, wenn wir uns dem (erfolgreicheren) EU-Schnitt annähern wollen.
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16.10.2006 22:44 Uhr von opppa
 
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ogma: Wieso falsch verteilt?

"Unsere" (nicht meine) Regierung verteilt doch alles an die Wirtschaft!

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