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Stoiber bezichtigt SPD der Reformblockade - SPD gereizt

Der bayerische Ministerpräsident Stoiber hat die SPD auf dem Parteitag der CSU in München schwer angegriffen und ihr Reformblockade und mangelnden Rückhalt für Kanzlerin Merkel vorgeworfen. Er verwies aber auch auf Erfolge der großen Koalition.

Allerdings könnten erheblich mehr erreicht werden ohne die häufige Bremsermentalität der Sozialdemokraten. Zudem würde die SPD ständig die Kanzlerin kritisieren und ihre Führungsschwäche bemängeln, was die CSU nicht länger dulden werde.

Hart ins Gericht ging Stoiber auch mit SPD-Chef Beck. Der solle erst einmal sein eigenes Land in Ordnung bringen, das mehr Schulden habe als Bayern, obwohl es kleiner sei. Die SPD warf Stoiber eine realitätsferne Sicht der Dinge vor.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Reform
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2006 15:20 Uhr von Gelassener
 
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Da könnte man nun viel kommentieren... ein wenig genügt. Stoiber hat recht, die SPD aber auch. Beide kämpfen ihren persönlichen Profilierungskrieg gegen die Regierung. Dass Stoibers Bemerkung zu Becks Bundesland Rheinland-Pfalz richtig sind, kann nur ein Ideologe bestreiten, aber seinen Vorwurf mangelnder Loyalität hätte er genausogut vor einem Spiegel loslassen können: Auch da hätte er richtig gelegen. Kurzum: Politik heute ist 100x mehr Gezänk und Profilierung als gekonntes Staatsmanagement.
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14.10.2006 16:26 Uhr von JCR
 
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Stoibers loses Mundwerk mal wieder. Wer hat ihm denn den tollen Aufschwung in Bayern in der Vergangenheit immer wieder finanziert??

Ohne die Industrie von NRW und die vielen Steuermilliarden, die davon an Bayern gingen, wäre dieses Bundesland noch immer ein Bauernstaat, der von Elite-Unis nicht mal träumen könnte.

Wer mir das nicht glaubt, kann sich ja mal über den Finanzausgleich informieren und den Status der Nehmerländer in den letzten Jahrzehnten vergleichen:

http://de.wikipedia.org/...

(im Grunde ist das ganze mit dem Solidaritätszuschlag zu vergleichen, der dem Herrn Stoiber, seit Bayern nicht mehr Nutznießer dieses Systems ist, natürlich himmelschreiend ungerecht erscheint).
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14.10.2006 17:05 Uhr von aaaber echt
 
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wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.
meiner meinung nach ist die große koalition gescheitet, da die parteien eher gegeneinander als miteinander arbeiten. über den sogenannten "erfolg" bei der gesundheitsreform kann ich auch nur lachen. die politiker sollten mal wirklich entscheiden was für ein volk wichtig ist und nicht, ob das mit den interessen ihrer partei zusammenpasst.

zu stoiber: der soll sich erstmal um seinen eigenen kram kümmern, anstatt an anderen rumzumäckern, denn in bayern läuft auch nicht alles perfekt
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14.10.2006 20:15 Uhr von artefaktum
 
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Das ist ja das Praktische an einer großen Koalition:

Die CDU sagt: Wenn´s nicht klappt, war´s die SPD.

Die SPD sagt: Wenn´s nicht klappt, war´s die CDU.

Grüne und FDP sagen: Alles wäre besser, wenn nur wir an der Regierung wären.

Da soll einer nicht Politikvertrossen werden ...
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14.10.2006 20:21 Uhr von Troll-Collect
 
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Einordnung: Diese stoibersche Giftspritzerei ist eindeutig Boulevard und als Meinung keinesfalls Fakten.
Außerdem ist das nicht bayerische Politik betreffend, sondern eher Parteipolitik, also Politik/Parteien/CSU statt Bundesländer/Bayern (vielleicht noch Bundesregierung)
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14.10.2006 20:24 Uhr von opppa
 
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Für Otto Normalverbraucher kann es nur: gut sein, wenn die "Reform"wut der großen Koalition gebremst wird.

Bei der nächsten "Reform" der Lobby-Koalition wir wahrscheinlich die Steuer für die Wirtsschaftsunternehmen ganz abgeschafft und die Steuer für die Arbnéitnehmer entsprechend erhöht!
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14.10.2006 20:40 Uhr von artefaktum
 
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@ opppa: Eine ähnliche Idee hatte ich auch.

Stell dir mal vor, es hätte eine schwarz-gelbe Koalition gegeben (wie ja damals alle Hochrechnungen vorhergesagt hatten).

Diese Republik wäre ratzfatz umgebaut worden.
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14.10.2006 20:56 Uhr von opppa
 
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artefaktum: Dann wäre es wohl noch schlimmer gekommen!
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15.10.2006 01:33 Uhr von borgir
 
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der stoiber: soll einfach mal tod umfallen. damit tut er uns allen einen gefallen (und den beckstein soll er grad mitnehmen, die merkel übrigens auch und den müntefering....am besten den ganzen bundestag....)

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