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Mohammed Junus erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis

Mohammed Junus erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis, wie das Nobelkomitee in Oslo bekannt gab. Junus erhält diese Auszeichnung zusammen mit seiner Organisation "Grameen Bank".

In der Rede zur Bekanntgabe des diesjährigen Gewinners wurde Junus für seine Anstrengungen um die "wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten" geehrt.

Der letzte Friedensnobelpreis ging 2005 an die Internationale Atomenergie Behörde IAEA sowie ihren Vorsitzenden Mohammed El Barradei. Die Preisträger erhalten rund 1,1 Millionen Euro.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frieden, Friedensnobelpreis, Mohammed Junus
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2006 11:25 Uhr von dennisk
 
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Die Meldung ist recht aktuell und wird von SPIEGEL Online derzeit sicherlich noch erweitert. Junus gilt derzeit als Überraschungsgewinner.
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13.10.2006 12:26 Uhr von Jonny.L
 
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Titel bitte korrigieren: Mohammed nicht Muhammed
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13.10.2006 20:18 Uhr von sacratti
 
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Ganz grossartige Entscheidung: Frieden schafft man am ehesten mit solch grossartigen Projekten, die keine Abhängigkeit nach sich ziehen.
Almosen beleidigen und demütigen. Die unabhängigen Kleinunternehmen schaffen ein klima der Ruhe und geben den Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
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13.10.2006 20:30 Uhr von Mi-Ka
 
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Eine der besten Entscheidungen: der letzten Zeit nach meiner Meinung.
Ist zwar auch politisch bedingt und als Zeichen an den Islam zu deuten.
Aber genau diese zwei Entscheidungen, "Grameen Bank" und Pamuk, sind es, die den Muslimen auf der ganzen Welt zeigen, dass es nicht der Islam an sich ist, den die restliche Welt bekämpft sondern der Terror, der sich feige hinterm Islam versteckt.
Die Idee hinter der Bank ist wunderbar und erreicht so viel mehr als jede Entwicklungshilfe.
Und dass es funktioniert ist schon längst nobelpreiswürdig.
Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Männer in einer vermeitlich patriacharischen Gesellschaft.
Über 80% dieser Kredite werden an Frauen verteilt, die es schaffen mit dieser Mikrofinanzierung eine Familie zu ernähren. Sie sind auch offensichtlich vernünftiger bei den Beschaffungen.
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13.10.2006 21:17 Uhr von maki
 
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Na komm, "Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Männer in einer vermeitlich patriacharischen Gesellschaft."

Das zwar auch, aber vor allem finde ich es einen gelungenen - moralischen - Tritt in die Eier der "normalen Bankenwelt westlich-kapitalistischer Prägung". :-)
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13.10.2006 23:09 Uhr von Volleystar86
 
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Ich denke der Richtige hat den Preis erhalten. Gute Entscheidung vom Komitee.
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14.10.2006 10:52 Uhr von borgir
 
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eine richtige: und vor allem kluge entscheidung des nobelkommitees. hätte man denen so nicht zugetraut. glückwunsch an alle beteiligten.
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14.10.2006 23:57 Uhr von DeeSeL
 
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@volleystar86 & borgir: Kann euch nur zustimmen. Der Mensch hat Mut bewiesen und wurde nun belohnt.
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15.10.2006 15:49 Uhr von CHR.BEST
 
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Kleinbetriebe arbeiten auch viel effizienter als Großkonzerne, da Mißwirtschaft und Managerfehler nicht tolerierbar sind.
Diese Mikrokredite sind eine tolle Idee und beweisen, daß eine sozial eingestellte Bank auch Gewinne erwirtschaften kann und zwar zum Wohle der gesamten Gesellschaft, nicht nur der Oberschicht eines Landes.
Das Heranbilden einer selbstbewußten Mittelschicht könnte vielleicht auch dazu führen, daß die Korruption eines Landes eingedämmt wird.

Wenn man bedenkt, daß so ein Mikrokredit gerade mal 80 Dollar groß sein kann und nachrechnet, wieviel z. B. ein amerikanischer Flugzeugträger jährlich so an Unterhalt kostet, fragt man sich, wieso sowas nicht schon lange praktiziert wird.

Dieser Nobelpreis ist hochverdient.

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