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Pharma-Produkte gegen Alzheimer sind umstritten

Das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beurteilt Anti-Alzheimer Medikamente sehr positiv, während die Nice-Behörde, zuständig für Kosten im britischen Gesundheitswesen, diese Meinung nicht teilt.

Die Briten sehen in der Frühbehandlung der Krankheit durch die Cholinesterase-Hemmer keine nachweisbare Heilwirkung und streichen diese folgerichtig aus ihrem Leistungskatalog. Die Briten müssen die Medikamente künftig aus eigener Tasche bezahlen.

In Deutschland zahlen weiterhin die Kassen dafür. Die von den Pharmafirmen betonte positive Wirkung ihrer Medikamente sei auch volkswirtschaftlich sinnvoll, da sie dazu beitrügen, die Pflegekosten für Alzheimer-Patienten niedrig zu halten.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Produkt, Alzheimer, Pharma
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2006 11:11 Uhr von gunny007
 
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aha: ich dacht die briten wären so stolz auf ihr gesundheitssystem. ist schon eine schlimme krankheit bei der auch nur ein kleiner erfolg schon ein großer ist.
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13.10.2006 14:45 Uhr von opppa
 
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Solange die Pharmaindustrie daran: gut verdient, wird die Krankenkasse wohl zahlen müssen!
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13.10.2006 18:36 Uhr von borgir
 
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das schlimme ist: dsas die pharmafirmen die studien ins leben rufen und so tunen, dass die kasse überzeugt ist. trotz des angeblichen geldmangels der kassen kommt dort keiner auf die idee, das mal zu überüprüfen.

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