13.10.06 08:47 Uhr
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Berlin: Ladenschluss wird erst nächstes Jahr aufgehoben

Die Berliner Einzelhändler sind verärgert. Die Landesregierung wird erst am 24. Oktober über die Ladenöffnungszeiten entscheiden. So tritt die dann beschlossene Regelung erst im Januar 2007 in Kraft.

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg hatte sich "vehement dafür eingesetzt", dass der Senat noch vor Weihnachten die verlängerten Öffnungszeiten freigibt. Aber der Wahlkampf in Berlin und die "insgesamt langwierige Gesetzgebung" haben dies verhindert.

Jetzt wird vom Einzelhandel gefordert, dass Ausnahmen zu Weihnachten genehmigt werden. Ab nächstem Jahr soll nur noch der Sonntag verkaufsfreier Tag sein. Ausnahmen bilden vier Sonntage im Jahr. Ansonsten können Geschäfte 24 Stunden öffnen.


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WebReporter: DeeSeL
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Jahr, Laden
Quelle: www.tagesspiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2006 02:16 Uhr von DeeSeL
 
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Na, da hat wohl wer das klingelnde Weihnachtsgeschäft verpasst. Aber so ist es nunmal, wenn man auch noch eine Wahl zu bestehen hat.
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13.10.2006 09:24 Uhr von rolf.w
 
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@DeeSel: "Na, da hat wohl wer das klingelnde Weihnachtsgeschäft verpasst."

Das ist doch grober Unfug. Die Kassen werden klingeln wie jedes Jahr zu Weihnachten. Oder kannst Du etwa einunddenselben Euro mehrmals ausgeben, nur weil der Laden länger öffnet?

Wir Verbraucher werden uns noch wundern, was uns die längeren Öffnungszeiten kosten, oder denkt etwa jemand, die höheren Betriebskosten finden sich nicht im Preis wieder?
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13.10.2006 09:47 Uhr von Vaikless
 
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als christ: als christ würde ich die sonntags arbeit an diesesn vier ausnahmesonntagen ja verweigern.
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13.10.2006 09:48 Uhr von sc4ry
 
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@vorredner: da geb ich dir in allen punkten 100% recht.

ich finde die neue regelung einfach schwachsinnig.
wozu soll das führen, es wird kein bisschen mehr gekauft werden. es wird sich nur weiter auseinander dehnen, wenn wer einkaufen geht.

bis 8 uhr ein laden zu öffnen finde ich vollkommen ok (zumindest bei großen ketten), da viele auch lange arbeiten und so auf jeden fall auch noch die chance haben einzukaufen. alles was darüber hinausgeht hat keinen sinn.

und das die preise eher steigen werden, davon gehe ich auch aus.
dazu die höhrere mwst ...

naja, den schwachsinn kann man nicht stoppen =(
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13.10.2006 10:09 Uhr von flonde
 
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Endlich! Wir leben doch in einem freien Land. Wieso soll da auch nicht jeder Geschäftsmann selbst entscheiden können, wie lange er offen hat?! Wenn er nicht länger auf haben will, macht er halt zu, wo ist denn das Problem. Weniger verkaufen tut er deshalb ja nicht. Die Käufer kommen wie gewohnt weiter.
Kleine Lebensmittelgeschäfte werden es vielleicht etwas merken, wenn diese um 20 Uhr zu machen, aber nicht die anderen.
Vorteil auch: Wenn Menschen einkaufen müssen und das noch schnell, bevor der Laden zu macht, weil man selbst vorher arbeiten war, dann hat ohne Ladenschlußgesetz mehr Zeit zum einkaufen und man kauft auch deshalb entspannter; was die Folge hat, man kauft mehr. (Ui, langer Satz^^)

Außerdem könnten einige Arbeitsplätze geschafft werden. Wenn große Warenhäuser 24 Stunden geöffnet haben wollen, dann brauchen die auch mehr Personal für die Nachtschichten usw.

In anderen Ländern gibts es damit auch keine Probleme, also abwarten und genießen.
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13.10.2006 12:14 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Längst überfällig: Wer nicht will, macht halt zu wann es ihm passt.
Obn man mehr verkauft oder nicht, weiss doch jeder einzelne Laden selbst am besten.
Und da man zu den normalen Arbeitszeiten eh am wenigsten verkauft, ist es durchaus logisch für Geschäfte, eben nicht zu den normalen Arbeitszeiten geöffnet zu haben.
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13.10.2006 12:38 Uhr von Grevioux
 
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@flonde: Zitat:Außerdem könnten einige Arbeitsplätze geschafft werden. Wenn große Warenhäuser 24 Stunden geöffnet haben wollen, dann brauchen die auch mehr Personal für die Nachtschichten usw.


Da glaubst du doch nicht wirklich dran oder ?? DAs wird ganz anders aussehn es werden einfach die schichten geteilt sprich Tagsüber sind dan nur noch die hälfte der angestellten im Laden als Normal und die andere Hälfte darf Nachts Arbeiten.

Ich halte die idee überhaupt für schwachsinnig Geschäften diese möglichkeit zu geben. Auch Leute die Arbeiten gehn haben in der Woche mehr als genug zeit zum einkaufen und wen sie es nicht auf die Reihe bekommen sind sie selber Schuld.

Man hätte zudem gleich ein Gesetz erlassen sollen das jeder Laden der 24 Std geöffnet haben möchte nochmal genau so viel Leute einstellen muß wie Tagsüber bei ihm Arbeiten. Dier müßte natürlich genau Kontroliert werden und kommt Raus das man kurz vorher erst die hälfte der Angestellten entlassen hat so wird ihm die Durchgehende Öffnungszeit verweigert.

Nur so kann man sicher stellen das diese Maßnahme auch neue Arbeitsplätze schafft was an sich ja eine tolle idee ist.

Kommen wir zu Problem NR 2
Schön und gut das den Leuten angeboten wird 24 Std einkaufen zu gehn aber glaubt ihr im ernst das Leute die schon Tagsüber Kein Geld zum ausgeben haben, nachts Einkaufen gehn ??

Und Problem Nr 3
Wen Läden dan wirklich mehr Leute einstellen sollten (was ich wie gesagt bezweifel) und der erhoffte Boom von spät einkäufern ausbleibt was meint ihr wo sich die Geschäfte dan den lohn für ihre Extra eingestellen Angestellten wiederholt ganz Richtig beim Einkäufer dan wird noch mal alles Teurer
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13.10.2006 14:18 Uhr von Zuckerfrei
 
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OMFG! Nachdenken! Wenn ich hier mal wieder so einige egozentsiche und nicht zuende gedachten Meinungen lese wird mir echt schlecht.

<polemik> Klar weils wo anders geht, muss es hier ja auch Toll sein. Also dann, Todestrafe einführen, Mehrwertsteuer auf 25% rauf und eigentlich könnten wir auch mal wieder ne Diktatur gebrauchen, geht ja in Nordkorea auch. </polemik> Kurz: DER machts auch so ist NULL Argument, weil DER es vielleicht falsch macht.

@topic: Jetzt mal ein paar Infos aus informierten Kreisen, also aufpassen:

- Die Kosten für die Mitarbeiter werden an den Einnahmen bemessen. Wenn mehr zu tun ist aber die Kosten nicht steigen dürfen, weil nicht mehr eingenommen wird, was passiert dann? Genau - die Lohkosten sinken oder es werden unbezahlte Überstunden geamacht. Alternativ werden einige Abteilungen bewusst unterbesetzt - es wird schon irgendwie klappen.

- Die Ladenöffnungszeiten zur WM wurden in den Städten mit WM-Stadion bis 22 Uhr verlängert und auch am Sonntag war offen. ABER in den Gegenden die nicht direkt von den WM-Touristen besucht wurden(Stadtrand) ist der Umsatz gleich geblieben! Es war also länger auf nur hat das am Ende keinen mehr interessiert weil die Leute nicht mehr Geld haben! (wie schon oft erwähnt)

- Von wegen "es braucht ja nicht jeder machen": theoretisch wahr, praktisch Unfug. Wenn es nur einer macht müssen alle in der gleiche Sparte nachziehen da sie sonst einen starken Wettbewerbsnachteile haben. Und einer rennt immer vor - das ist einfach mal Fakt.

- die bisherigen Sonderöffnungen waren gerade deshalb ein Erfolg, weil es etwas Besonderes war. Etwas mit dem man die Leute dazu anhalten konnte zu sagen "Das ist so toll heute, da leiste ich mir mal ein bisschen mehr". Sobald es Alltag wird fällt dieser Effekt weg - siehe WM.

Kurz: Hier wird ein Mehr an Dienstleistungen gefordert, welches kein mehr nennenswertes Mehr an Umsatz generieren wird. Heisst: Kosten, ohne damit was zu erreichen sondern einfach nur um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Gerade an solchen Stellen macht es Sinn dem gesetzlich einen Riegel vorzuschieben - aber der wird nun entfernt.

Naja - aber die dadurch entstehenden mehrkosten können gleichzeitig mit der MwSt-Erhöhung auf die Preise geschlagen werden, dann merkts keiner, was?

M.E. ist das Freigeben der Öffnungszeiten ein großer Fehler. (wie man sicher schon gemerkt hat). Klar - ich als Kunde sage erst mal "Toll - mehr Freiheit" aber irgendwer muss dafür bezahlen und das nicht zu knapp. Und eigentlich komme dafür auch nur ich als Kunde in Frage.
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13.10.2006 23:00 Uhr von sc4ry
 
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@flonde: "Wir leben doch in einem freien Land. Wieso soll da auch nicht jeder Geschäftsmann selbst entscheiden können, wie lange er offen hat?! Wenn er nicht länger auf haben will, macht er halt zu, wo ist denn das Problem. Weniger verkaufen tut er deshalb ja nicht. Die Käufer kommen wie gewohnt weiter."

was hast du bitte für eine weltansicht.
ein kleiner laden kann sich das nicht leisten, zu zu machen, wenn andere läden aufhaben.
die kunden werden weglaufen, also ist man dazu gezwungen, mitzuziehen.
und wenn dann trotzdem nicht mehr eingenommen wird (wieso auch), werden sie durch die mehrkosten kaputtgehen.
wieso sollte man durch längere öffnungszeiten mehr verdienen.

du bist nicht zum einkaufen gekommen, also fährst du um 3 uhr nachts, aber sag mir einen logischen grund, warum du dann mehr geld lassen solltest, als wenn du nachmittags um 6 einkaufst?

die wirtschaft wird sich noch umgucken, wenn die ganzen kleinen geschäfte ums überleben kämpfen.

aber ich mein, wir haben ja nicht schon genug probleme mit arbeitslosen... ruhig weiter so

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