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Gericht untersagt die Veröffentlichung der Briefe von Grass an Schiller

Günter Grass hat im Zusammenhang mit seinen Briefen aus den Jahren 1969 und 1970 an den früheren Finanzminister Schiller eine Einstweilige Verfügung erwirkt. So darf die FAZ seine Briefe nicht mehr komplett veröffentlichen.

Die FAZ begründete die Veröffentlichung der Briefe mit dem öffentlichen Interesse an der Person Grass, nachdem seine SS-Vergangenheit bekannt geworden war. In den Briefen forderte Grass Schiller auf, dass Schiller seine Nazi-Vergangenheit öffentlich macht.

Das Gericht sah die Veröffentlichung jedoch als Verletzung des Urheberrechts an. Briefe mit alltäglichem Inhalt stehen nicht unter Urheberschutz, aber die Briefe von Grass an Schiller seien "Ausdruck einer individuellen Schöpfung".


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WebReporter: DeeSeL
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Brief, Veröffentlichung, Friedrich Schiller
Quelle: www.netzeitung.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2006 18:02 Uhr von DeeSeL
 
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Ich finde die FAZ ist da etwas zu weit gegangen. Die Informationen die in diesen Briefen stehen sind wirklich sehr intimer und privater Natur und sollten nicht ohne Einverständnis von Günter Grass veröffentlicht werden.
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12.10.2006 19:51 Uhr von 666leslie666
 
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FAZ: Schweineblatt.

Alles Illuminatengesteuert.

Und Grass..Respekt das er seine Vergangenheit zugegeben hat,im Gegensatz zu vielen CDU Politikern.

Mfg jp
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12.10.2006 22:29 Uhr von aaaber echt
 
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postgeheimnis? haben die schonmal was von nem postgeheimnis gehört? ich glaub da würden sich einige aufregen wenn ne tageszeitung seie briefe abdrucken würde
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12.10.2006 23:19 Uhr von DorianArcher
 
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Postgeheimnis: Das gilt nur wenn die Dinger zu sind, im Briefkasten oder halt klar zuordbar. Ansonsten ist das nur ein Stück Papier *d´oh*
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13.10.2006 14:00 Uhr von Helmut der erste
 
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Postgeheimnis: Ist in diesem Fall natürlich absoluter Blödsinn, da hat DorianArcher schon recht. Der Brief war im Bundesarchiv hinterlegt. Wie schreibt Grass hier so schön, er hielte es für gut wenn Schiller sich zu seinem Irrtum bekennen würde.

Das mit dem Respekt, tut mir leid, das sehe ich anders.

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