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Kopie des Smart als Elektroauto in China aufgetaucht

Die Meister des Kopierens haben wieder zugeschlagen. In China ist ein Nachbau des Smart Fortwo aufgetaucht: Als Elektroversion. Erste Modelle sollen schon in Europa gesichtet worden sein. DaimlerChrysler zeigt sich wenig begeistert.

Hergestellt wird der Elektrowagen, der dem Original äußerlich täuschend ähnlich sieht, von dem in Suzhou bei Shanghai ansässigen Unternehmen CMEC.

Selbstbewusst gibt sich auch der chinesische Projektmanager. Der City Smart sei explizit für den europäischen Markt entwickelt worden. Designklau ist gerade für westliche Firmen, die in China auch produzieren lassen, ein immer größeres Problem.


WebReporter: dennisk
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Elektro, Elektroauto, Kopie, Smart
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2006 15:21 Uhr von dennisk
 
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Wenns nicht so dreist wäre, wie die sich hinstellen und sogar sagen, sie würden für den europäischen Markt entwickeln, fänd ichs lustig...
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12.10.2006 15:29 Uhr von JustMe27
 
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Den Transrapid haben sie uns auch geklaut. Erst Siemens mit den Plänen nach China locken, dann plötzlich "eigene" Pläne präsentieren, die denen des TR aufs i-Tüpfelchen gleichen...
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12.10.2006 15:33 Uhr von superflyguy
 
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das haben nun alle davon outsourcen outsurcen outsourcen.... produzieren in günstigen ländern, globalisierung etc. etc.

hier in europa werden massiv stellen abgebaut und in china etc. boomt die wirtschaft. toll unsere manager, alles nur auf shareholder-value ausgerichtet und ins ausland verlagert.

der ganze markt dreht sich um ....
sind wir in europa vielleicht in ein paar jahrzenten dann die billig-produzier-länder und china und der restliche asiatische raum wird nach europa outsourcen weil hier alle von hartz4 und 1€-job lebenden billige arbeitskräfte sind ???

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12.10.2006 16:00 Uhr von maXallion
 
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also wirklich! die schämen sich auch vor garnix...
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12.10.2006 18:14 Uhr von DeeSeL
 
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Und einmal wieder schlägt das Land der Produkpiraterie zu. Für sowas müsstendie eigentlich gleich verklagt werden können.
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12.10.2006 22:15 Uhr von black.night
 
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das zum thema outsourcing zuerst den transrapit, dann nehem sie siemens aus wie eine gans mit patente von benq und schließlich dieses thmea hier.

ja ja liebe angela, da kannst du noch so oft nach china reisen und dem bösen kaiser deinen finger heben und weiter mahnen china solle keine kopieen unserer patente machen... das bringt nämlich gar nix. weil bei verstoß keinen taten folgen. es interssiert nämlich niemanden... einfach kopieren, das kann jeder.
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16.10.2006 13:13 Uhr von metzner
 
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Schaut mal das an: http://www.ntnu.no/...

Hier handelt sich es um einen Norwegischen Smart mit Elektroantrieb...

Auch der soll in Europa verkauft werden!!!
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16.10.2006 13:22 Uhr von metzner
 
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@black.night: Also erstmal Bescheid wissen, bevor man rumpoebelt!

Wenn etwas nicht patentiert ist, kann man es kopieren. Und das tun alle weltweit, auch die lieben Deutschen.

Nur haben viele, um Gebuehren zu sparen, ihre Patente nicht in China angemeldet. Und dann nach einigen Jahren ist der Katzenjammer gross, weil man nachtraeglich nicht mehr anmelden kann (also wenn etwas schon einige Zeit auf dem Markt ist, kann ich nicht mehr anmelden...).
Thyssen und Siemens haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hier beim Bau des Transrapid: Haben Leute von der Strasse geheuert und in China als Experten auflaufen lassen, weil die eigenen Mitarbeiter zu faul waren, nach Asien zu gehen...
Ausserdem sind die Hauptpatente von 1929, also laengst abgelaufen.
Beim Trassen-Bau haben die Chinesen ihre Erfahrungen fleissig in Patente umgesetzt, die die Deutschen schlichtweg vergessen hatten, oder was bei der Teststrecke halt nicht bemerkt wurde.

Wenn nun weltweit irgendwo eine Strecke gebaut wird, muss womoeglich Siemens noch Lizenzgebuehren berappen.

Boese Chinesen? - Nein! DUMME Deutsche Manager!!!

Gruesse aus China, Shanghai, von einem, der auch unter Kopien leidet. Nur das sind eben andere Faelle! Naemlich Verletzung von Markenrechten, sprich echte Produktfaelschungen!
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16.10.2006 13:32 Uhr von metzner
 
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@DeeSel und andere: Ja, wenn man eine rechtliche Basis hat, kann man in China sehr wohl erfolgreich klagen, und das tun auch immer mehr Firmen.

Nur - wenn diese Grundlage nicht gegeben ist?

Habe hier in Shanghai mal bei einer deutschen Firma gearbeitet, die auch klagten, dass ihre Produkte kopiert werden. Ergebnis: Die hatten vergessen, Patente anzumelden, Gebrauchmusterschutz anzumelden, etc.
Und dann hatten sie noch im Rahmen von (spaeter gescheiterten) JV-Verhandlungen dem potentiellen Partner ganz grosszuegig die Fertigungsunterlagen ueberlassen.
Der hatte schon Auftraege an der Hand, die nach Scheitern der JV-Verhandlungen ihm Konventionalstrafen abverlangt haetten, wenn er nicht kopiert haette.
Der war gezwungen zu kopieren, und hat die Deutschen immer wieder vergeblich eingeladen, das mit ihm gemeinsam anzugehen... Dabei war in dem Falle das Kopieren ganz legal, und diese Produkte werden nun auch von Deutschen Firmen laufend kopiert, da auch in Deutschland alle Patente mitlerweile abgelaufen sind...
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16.10.2006 13:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Um das Design eines Smart zu klauen braucht man keine Produktionsstätte in China oder chinesische Zulieferer oder Outsourcing.
Man kauft das Auto, zerlegt es und schaut es sich genau an. Jeder chinesische Betrieb baut es ohne Vorlage sofort nach.
Dies hat China bereits 1960 so getan.

1970 wurden sie erstmals mit Stereoanlagen in deutschen Gefilden bekannt.

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