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Schmerztherapie: "Die Fortschritte in der Therapie kommen beim Patienten nicht an"

Zum Beginn des Berliner Schmerzkongresses beklagen Spezialisten den desolaten Zustand der Behandlung von Schmerzpatienten. Trotz entsprechender Möglichkeiten vergehen in der Regel bis zu fünf Jahre, bis eine richtige Therapie eingesetzt wird.

Die mangelhafte Ausbildung zahlreicher Ärzte führt dazu, dass vorhandene Erkenntnisse nicht bis zum Patienten gelangen. Zudem ist die Schmerztherapie noch immer nur ein Wahlfach im Studium der Mediziner. Es fehlt noch immer die Anerkennung des Fachs.

Ein weiterer Punkt sind die Kosten, wenn Ärzte gemeinsam mit Psychologen und Physiotherapeuten agieren müssen, um dem Patienten zu helfen. Bisher geschehen solche Zusammenarbeiten nur aus Eigeninitiative und werden dementsprechend nicht vergütet.


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WebReporter: einz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Therapie, Schmerz, Fortschritt
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2006 11:28 Uhr von einz
 
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Wie in sovielen Bereichen sorgt die Bürokratie auch hier dafür, dass Menschen nicht die entsprechende Hilfe bekommen, obwohl die Erkenntnisse für langfristige Erfolge vorliegen.
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12.10.2006 22:14 Uhr von borgir
 
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@autor: wieso bürokratie??
die ärzte wissen nicht genug darüber, es gibt zu wenig schmerz-ambulanzen und vor allem wird es den ärzten zum einen zu schwer gemacht, geeignete schmerzmittel (betäubungsmittel) zu verschreiben, oder es wird aus angst vor sucht nicht verschrieben (so ein unsinn, ist aber leider so).
außerdem werden viele patienten nicht ernst genommen (der hat doch schon das und das bekommen, der kann keine schmerzen mehr haben).

ÄRZTE MÜSSEN LERNEN: SCHMERZ IST EINE SUBJEKTIVE EMPFINDUNG. DER PATIENT HAT SCHMERZEN WENN DER PATIENT SAGT ER SCHMERZEN HAT.
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12.10.2006 22:39 Uhr von Kandis2
 
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Ich denke dass viele Ärzte sich in die Hose machen, dass jemand abhängig wird. Aber wenn man sich die Nebenwirkungen der Schmerzmittel anschaut, dann kann man auch teilweise verstehen, warum hier zurückhaltend medikamentiert wird.
Das Thema ist sehr vielschichtig und sollte nicht einfach pro oder contra beurteilt werden.
Es kommt immer auf den Einzelfall an.
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13.10.2006 18:22 Uhr von borgir
 
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@kandis2: klar kommt es auf den einzelfall an. aber manche nebenwirkung wie sucht kann man ruhig vergessen. atemdepression passiert bei überdosierung. ansonsten muss man eben auf den stuhlgang achten. (opioide sorgen für obstipation). alle nebenwirkungen sind tollerabel um einem menschen ein schmerzfreies leben zu geben.
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13.10.2006 18:28 Uhr von marshaus
 
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stimmt: aber hier trifft nicht die aerzte die schuld das ist die lahme behoerde und bei uns die nhs.......kann dies aus erfahrung sagen

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