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Studie: 655.000 Tote bisher - Irakkrieg blutigster Konflikt des 21. Jahrhunderts

Eine neue Studie amerikanischer und irakischer Gesundheitsexperten geht davon aus, dass seit Beginn der US-geführten Invasion 2003 rund 655.000 Iraker durch Kriegsfolgen gestorben sind. Diese Zahl ist damit viel höher als bisherige Erhebungen.

Die Daten wurden dabei weniger durch einfache Zählungen der Toten, als vielmehr durch Interviews ermittelt, die vor allem die Unterschiede zwischen der normalen Sterberate in Friedenszeiten und kriegsbedingten Hintergründen erkennbar machen sollte.

Demnach ist seit Kriegsbeginn vor über drei Jahren die Sterberate im Irak um das zweieinhalbfache angestiegen. Stimmen die Zahlen, wäre der Irakkrieg der bislang blutigste Konflikt des 21. Jahrhunderts.


WebReporter: dennisk
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Studie, Konflikt, Jahrhundert, blutig
Quelle: today.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2006 15:45 Uhr von dennisk
 
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Diese Zahlen dürften vielen nicht wirklich schmecken... Aber an sich eine gute Methode, die normale Sterberate mit der derzeitigen Sterberate gegenzurechnen.
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11.10.2006 17:10 Uhr von calico j. rackham
 
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"Stimmen die Zahlen....": Ich hab natürlich keine Beweise, da ich mir nicht vor Ort ein Bild machen kann. Aber meine persöhnliche Einschätzung ist die, das die Zahl der Toten die 700.000 weit übersteigt und dies bewusst nicht veröffentlicht wird. Leider wird diese Zahl in den nächsten 4 bis 5 Jahren in die Millionen gehen und das nur wegen territorialen Ansprüchen und ein bisschen endlichen Energie Ressourcen......
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11.10.2006 17:17 Uhr von thimphu2003
 
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wenn die Amis vorher nachgedacht hätten aber das kann man vom Bush-Affen, von Condolenza-Rice und Rumpsfeld ja nicht erwarten, daß sie außerhalb "wertvollem amerikanischen Blut" (wörtliche Äußerung am/bezügl. 11.9. des Bürgermeisters von New-York) an andere Menschen auf diesem Planeten auch nur denken.
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11.10.2006 17:31 Uhr von borgir
 
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das 21. jahrhundert: ist ja so alt noch nicht...
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11.10.2006 17:43 Uhr von Bjorn42
 
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Was bleibt über: wenn man das mal mit den Massengräbern aus der Diktaturzeit verrechnet. Kommt man dann vielleicht sogar auf einen Personenzuwachs? Statistiken sind was tolles... *Ironie*
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12.10.2006 01:41 Uhr von snafu23
 
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Brutaler, erlogener Genozid der Neocon-Faschisten: Bemerkenswert in der Studie ist die hohe Anzahl Nachkriegs-Opfer (600.000) die durch Handfeuerwaffen umkamen. Damit dürfte den Haßpredigern, die flux innermuslimische Bombenanschläge zwischen Sunniten und Schiiten für die hohen Todesraten verantwortlich machen, endgültig der Wind in den Segeln fehlen. Auf sie mit Gebrüll - wehret den Anfängen.

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