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Mehr Sicherheit für Verbraucher: Scanner sollen Gammelfleisch erkennen

Forscher aus fünf deutschen Instituten, unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts, haben ein Messinstrument entwickelt, welches es ermöglicht, verdorbenes Fleisch zu erkennen.

Die entwickelte Methode nutzt die Eigenschaft des Fleisches, in Abhängigkeit von seiner Frische Laserlicht unterschiedlich zu reflektieren.

Diese Vorgehensweise wurde in Versuchen erprobt und soll Lebensmittel-Kontrolleure bei ihrer Arbeit unterstützen. Zusätzlich liefern neuartige Mikrochips Informationen zum Herkunfts- und Aufbewahrungsort des Fleisches.


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WebReporter: Norther
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sicherheit, Verbraucher, Verbrauch, Scanner, Gammelfleisch
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2006 11:42 Uhr von dickerdelfin
 
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Hurrrahh ein weiterer Siiiieg: der Technik.
Fieleicht ko mo jo o die leserpissolen
der zeilipo dozu nutze - ha ?
do kimme di endli veggi.
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11.10.2006 13:05 Uhr von saku25
 
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Das ist alles nur Wunschdenken ich komme aus der Fleischerhandwerk, meine Frau, Schwägerin, meine Mutter und mein Bruder arbeiten ebenfalls in dieser Branche und ich wage es, mich nach 16 Berufsjahren als Fachmann zu bezeichnen.

Was will der Scanner feststellen, wenn es sich um Fleisch und Wurstwaren handelt, die bereits weiterverarbeitet sind?
Beispielsweise ein paniertes Schnitzel - Das reflektiert nicht mehr, selbst wenn die panade abgekratzt wird, ist das Fleisch grau, ob frisch oder nicht. In Wurstwaren, die zuvor durchgegart wurden, kann es ebenfalls nicht nachgewisen werden.
Dieses Gammelfleich ist nicht roh in den Handel gekommen, da hätte es jeder gemerkt und auch sofort geschmeckt!
Es wurde weiterverarbeitet.
Was sich eventuell mit dem Scanner messen lässt, ist, ob in einem Markt oder einer Fleischtheke Frischfleisch umetikettiert worden ist.
Da kann man die Haltbarkeit aber auch nur um wenige Tage hinauszögern und wenn hier die Rede von Gammelfleisch ist, dann geht es um Fleisch, was mehr als ein halbes Jahr über dem MHD gefroren in Kühlhäusern lagert und ausschließlich weiterverarbeitet wird.

Bei mir um die Ecke ist ein kleiner Metzger ansässig, der hat in einem Riesen Artikel in der örtlichen Tageszeitung behauptet, verdorbenes Fleisch und Produkte, die über dem MHD sind, könnte er niemals reinen Gewissen seinen Kunden verkaufen - im Gegenzug sagen Mitarbeiter von ihm, die ich gut kenne, genau das Gegenteil, nämlich, dass dieses auch bei ihm an der Tagesordnung ist.
Ich selbst habe auch schon beobachtet, dass dieser Metzger an seiner Käsetheke neue Verpackungen um geschnittenen Käse gepackt hat, der daraufhin eine weitere Woche im Tresen lag.

Ich will damit keineswegs den kleinen Metzger um die Ecke angreifen, im Gegenteil, ich habe 10 Jahre in einem Betrieb gearbeitet, wo wirklich Produkte, die optisch und geschmacklich noch 100%ig in Ordnung waren, in die Tonne gekommen sind.

Was ich damit ausdrücken will, ist, dass man diese schwarzen Schafe , egal ob in der Großindustrie oder im Handwerk, überall findet.

Wenn der Kontrolleur kommt, ist alles in Ordnung, der schaut ja auch nur in die gewerblichen Truhen hinein. Da die Geschäftsräume der Handwerker aber oftmals im eigenen Haus sind, haben diese Leute auch private Truhen, die niemand kontrolliert, weil sie an einer anderen Stellen im Haus stehen und den Kontrolleur nicht interessieren, da sie ja privat sind. Aber gerade dort würde er fündig!!!

Aber wie schon erwähnt, das sind einzelne schwarze Schafe und trifft keinesfalls auf die gesamte Branche zu.

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17.10.2006 23:45 Uhr von md2003
 
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das funktionieren wird --- ich glaube eher nicht --- leider:-(((((
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18.10.2006 00:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@wok!: Mein Schlachter um die Ecke macht Reklame damit, dass sein Fleisch aus ausgewählten Bauerhöfen der Umgebung stammt.

Dumm nur, dass mein Kumpel und ich einen Metro-Ausweis haben. Dort geht der gute Mann mehrfach wöchentlich sein Fleisch einkaufen. Er kauft das glieche Fleisch wie jede andere Kneipe auch.

Weder kann der Mann die Metro-Ware prüfen, noch können verbraucher das dumme Gerede der Metzger überprüfen.

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