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"Photonenfusion" könnte Leistungsfähigkeit von Solarzellen steigern

Um die Energieausbeute von Solarzellen zu erhöhen, haben Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung unter Zuhilfenahme lichtaktiver Stoffe langwellige Lichtteilchen "addiert" und zu kurzwelligem Licht umgewandelt.

Mit dieser Methode sei es möglich, Solarzellen herzustellen, die in der Lage wären, auch bei schlechter Lichtausbeute ausreichend Energie zu gewinnen. Solarzellen benötigen für die Stromerzeugung besonders kurzwelliges Licht aus dem blauen Spektrum.

Die Forscher benutzten für diese "Addition" der Lichtteilchen Platinoctaethylporphyrin und Diphenylanthracen, welche grünes Licht in blaues verwandeln können.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leistung, Solar, Solarzelle
Quelle: www.netzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2006 18:11 Uhr von Norther
 
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Interessante Entwicklung: In Zeiten steigender Energiepreise und das Ende der fossilen Brennstoffe in nicht mehr allzu großer Ferne sind solche Entwicklungen wie eine Oase in der Wüste. Die Menschheit sollte die Zeit noch nutzen die ihr bleibt, auf erneuerbare Energien umzusteigen, bevor es zu spät ist. Und abgesehen davon muss auf allen Gebieten weiter geforscht werden, denn der Umstieg auf eine einzige alternative Energiequelle reicht nicht aus. Doch so langsam scheint es möglich zu sein auf lange Sicht umzusteigen.
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10.10.2006 22:05 Uhr von Leeson
 
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Wie es immer so ist, muss das Kind erst in der Brunnen fallen.

Aber sehr interessant.
Dann müsste sich ja die Effizienz verdoppelt haben.
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10.10.2006 23:30 Uhr von DorianArcher
 
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Na dann sind die Photonentorpedos von der Enterprise ja nicht mehr weit weg ;-)
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11.10.2006 14:52 Uhr von jd-fun
 
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addiert?? würde das eher als division bezeichnen...
wenn ich niederfrequentes licht (langwellig) in höherfrequentes licht (kurzwellig) umwandeln will, muss ich es doch quasie "zerlegen"...

wieso man da mehrere lichtwellen "addieren" muss, rall ich nicht.
welche wellen sind den energiereicher? lang, oder kurzwellige? eigentlich doch die langwelligen??
wenn es die kurzwelligen sind, ziehe ich meine frage zurück, weil dann natürlich die energie aus mehreren lichtwellen "zusammengeführt" werden müsste, um eine kurze welle mit gleicher energie zu erhalten.

aber in der tat, eine interessante entwicklung.
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11.10.2006 17:43 Uhr von fin-eek
 
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@jd-fun: Kurzwellige Strahlung ist energiereicher. So hat z.B. ein Lichtquant im UV-Spektrum mehr Energie als ein Lichtquant im Bereich des sichtbaren Lichts oder gar im Bereich des Infraroten (das ist z.B. der Grund, weshalb UV-Licht viel eher organische Stoffe schädigen kann als sichtbares Licht - einfach weil die einzelnen UV-Quanten energiereich genug sind, um z.B. Moleküle aufzubrechen).

Das Interessante hier ist nun, dass man es geschafft hat, die Energie zweier energieärmerer Photonen zur Erzeugung eines energiereichen Photons zu nutzen, und dies unmittelbar. Über viele Umwege (z.B. mit langwelligen Photonen ein Medium erwärmen, mit der Wärme eine Turbine antreiben, daraus Strom machen, mit Hochspannung energiereiche, kurzwellige Photonen erzeugen) ging das ja schon. Aber das Schöne daran ist, dass die Umwandlung direkt und ohne große Verluste zu erfolgen scheint, was dann evtl. für zukünftige Solarzellen genutzt werden kann.

Gruß,
Steffen
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15.10.2006 12:23 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Wie genial: In der Schule lerne ich momentan noch, dass Photonen nicht fusioniert oder geteilt werden können. Wenn man Photonen fusionieren kann, kann man sie sicherlich auch teilen. Tja, ich hatte meinem Physiklehrer auch gesagt, dass ich nicht glaube, dass man Photonen nicht teilen kann, genauso war es mit Atomen, die kann man heute auch locker teilen. Einstein würde sich im Grabe umdrehen, wenn ich Recht hätte, waren seine Worte. Ich halte sowieso nicht viel von meinem Physiklehrer.

Bis dann
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15.10.2006 12:37 Uhr von jd-fun
 
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keine fusion! hier werden ja keine quenten fusioniert!
hier werden zwei langwellige quenten genutzt, um ein kurzwelliges zu erzeugen! die langwelligen quanten bestehen also NEBEN dem dann kurzwelligen, nicht STATT diesem.

unterschied einleuchtend?
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17.10.2006 23:39 Uhr von md2003
 
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das hört sich doch mal sehr interessant an - coole Sache :-)))

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