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Drohende Mehrwertsteuer der Post soll an die Kunden weitergegeben werden

Wenn Ende nächsten Jahres das Briefmonopol der Post endgültig wegfällt wird sie eventuell, wie normale Unternehmen, 19 % Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge zwischen 400 und 500 Mio. Euro.

Bisher war die Post durch den staatlichen Auftrag der Mindestversorgung davon befreit. Die Post droht nun ihrerseits damit, diesen Betrag komplett auf die Kunden abzuwälzen und das Porto zum Januar 2008 um 19 % zu erhöhen.

Die Regierung favorisiert die Mehrwertsteuerzahlung der Post, hat aber noch nicht entschieden. Da die konkurrierenden Zusteller jetzt schon zahlen, fordern Experten des Wirtschaftsministeriums gleiche Bedingungen für den Wettbewerb.


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WebReporter: saku25
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kunde, Post, Mehrwertsteuer, Drohen
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2006 13:39 Uhr von saku25
 
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Da fällt mir auf, das die jetzige private Konkurrenz gelegentlich günstiger ist, als die Post, obwohl sie Umsatzsteuern abführt.
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08.10.2006 15:32 Uhr von saku25
 
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Komma vergessen: Hinter "wegfällt" hätte noch ein Komma gemusst.
Dafür habe ich im Kommentar eins zuviel.
:(
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08.10.2006 18:56 Uhr von stellung69
 
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Da hat die Post Recht sonst macht der Laden (noch mehr?) Verlust....

<<wie normale Unternehmen>>
Was sind denn "normale" Unternehmen? Ist die Post bisher nicht normal? ;-)
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08.10.2006 19:00 Uhr von Gelassener
 
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Schluß mit der Bevorzugung! Wenn ich erlebe, wie sich Postmitarbeiter in Briefzentren immer noch aufspielen als seien sie die Herrscher über die Briefe, dann kann ich nur begrüßen, dass die Post endlich einem schärferen Wettbewerb ausgesetzt wird. Vielleicht begreifen diese Leute mit ihrem altmodischen und widerwärtigen Beamtendenken dann einmal, was Dienstleistung bedeutet. Wenn nicht: feuern!
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08.10.2006 19:26 Uhr von Ov3ron
 
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@Gelassener: Wenn man keine Ahnung hat ....
Die Post hat in der Hinsicht zwar EINEN Vorteil, dass sie die Steuer nicht abführen muss, aber dafür gibts etliche Nachteile.
Z.B. ist die Post verpflichtet die Post von Konkurrenzunternehmen in ihren eigenen Sortierzentren zu sortieren. Quasi macht die Post für ihre Konkurrenz die Verwaltung der Briefe.
Weiterhin darf sich die Post nicht aussuchen, welche Briefe sie befördert. Sie MUSS jeden Brief der abgegeben wird befördern. Bei uns hier in der Gegend gibt es eine "Rheinzeitungs-Post" (oder so ähnlich). Wenn für die ein Brief nicht lohnenswert ist um dorthin zu fahren, machen die ihren Stempel mit der Werbung für ihr Unternehmen auf den Brief und schicken ihn mit der Post. Heisst die Post macht (auch wenn sie im Endeffekt daran verdient) Werbung für ihre Konkurrenz.
Außerdem gibt es nur noch wenige Beamte bei der Post. Klar gibts da auch eine paar die einfach nur grausig lahm sind und sich aufspielen. Aber erstens liegt das oftmals auch an den Kunden die meinen sie wüssten/könnten alles und zweitens gibts nur noch wenige Beamte bei der Post. Speziell die Postboten, die überall in Deutschland rumlaufen sind fast alle festangestellt oder Zeitarbeitskräfte.
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08.10.2006 19:46 Uhr von marshaus
 
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dann haben sie bald ein problem, denn die privaten werden auf alle faelle billiger sein.
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08.10.2006 20:50 Uhr von fladenbrot
 
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Nur werden die "Privaten" deine einzelnen Briefe kaum wollen......und wenn schon, sparste halt 4,50 Euro im Jahr an Portokosten (Durschnittsspareffekt bei normalem Durchschnittsverbraucher....
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08.10.2006 23:05 Uhr von Henniksen
 
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Wie machen die überhaupt Gewinn? Ich frage mich echt wie die Post überhaupt leben kann.
Letzdes mal habe ich für 50 Euro Briefmarken gekauft, und habe dafür 50 Euro in Briefmarken bekommen !
Ja, wo bleibt denn da der Gewinn ?!

PS: Wer soll sonst die Steuern zahlen wenn nicht wieder "wir"
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08.10.2006 23:15 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>>Letzdes mal habe ich für 50 Euro Briefmarken gekauft, und habe dafür 50 Euro in Briefmarken bekommen !
Ja, wo bleibt denn da der Gewinn ?!<<<

Meinst du das jetzt hier ernst ?

Ich war letztens im Supermarkt und hab ne Sprite für 1€ gekauft und tatsächlich nur 1€ bezahlt... wo bleibt da der Gewinn ?
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09.10.2006 03:29 Uhr von TeleMaster
 
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@Henni: Kennst Du das Eichhörnchen aus "Ab durch die Hecke"? Hat einen ähnlichen Namen wie Du und er ist genauso klug wie Du :)

Denke mal über Deine Frage nach, schau Dir das Folgeposting unter Deinem an, denke nach, denk, denk...



Okay zum Thema: Sicherlich, die Post wird privatisiert; schön und gut, prompt können die Preise steigen, und die halbe Welt meckert wieder rum - andere finden es gut...

Mit 19% mehr Porto kommt recht schnell ein gutes Sümmchen zusammen; rechnet mal hier nicht nur die Briefmarken ein, nein auch Pakete oder Postdienstleistungen wie zum Beispiel die gute alte Nachnahme; die Zusatzgebühr für ein Einschreiben oder Postanweisungen werden ebenfalls teurer.

Ich verurteile nicht die Post; ich verurteile unseren Staat, der mit der MwSt-Erhöhung noch für reichlich Unmut sorgen wird; spätestens wenn man ab Januar auf seinem Kassenbon schaut. Ist doch jetzt nur eine Frage der Zeit, dann werden aus 7% ganz schnell 10%, dann geht es erst richtig ins Geld, wenn auch Lebensmittelpreise steigen - wetten?

Naja, wird sich eh nix ändern... wie denn auch, wenn kein einziger in Deutschland seinen Po vom Sofa runterkriegt....
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09.10.2006 08:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Auf Briefe und Pakete ist keine Mehrwertsteuer in den Preisen bei der Post.
Der Kunde zahlt seither hier NULL Mwst.
Eine 19-prozentige Erhöhng geht deshalb direkt und nur an Frau Merkel.

Bei Hermes hingegen ist auf jedem Paket schon immer die MwSt drauf.
Firmen bekommen ihre MwSt natürlich über die Umsatzsteuervoranmeldung wieder zurück.

Ich schreib das extra so, weil ich allgemein im Umfeld mitbekomme, dass die wenigsten Menschen wissen, dass auf Briefe und Paketen bei der Post noch nie eine MwSt. drauf war.
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09.10.2006 09:53 Uhr von opppa
 
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Was die wollen! A B Z O C K E N ! ! !

Aber gerade die Briefpost wird blitzschnell lernen müssen, denn dei privaten werden denen den aufrechten Gang schon beibringen.

Ich hatte vor einigen Jahren Erfahrung mit privaten Paketdiensten, die der Firma Service boten, von dem die Post nicht mal träumen konnte. Zum Ausgleich dafür war diese Firma dann b i l l i g e r und mehr als deutlich s c h n e l l e r.

Wahrscheinlich will Frau Merkel mit der Einführung der Umsatzsteuer für die Postleistungen ihren Beitrag dazu leisten, daß die Post möglichst schnell pleite ist.

Aber, wenn Habgier strafbar wäre, dann säßen ja alle unsere Koalitionspolitiker im Knast.
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09.10.2006 11:24 Uhr von rolf.w
 
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Post und andere: Hermes ist hier im Vergleich zur Post genannt worden und ja, Hermes ist (oft) günstiger als die Post. Die Frage ist doch aber, zu welchem Preis erkauft man sich dieses "günstiger"?
Liegt es daran, dass zB. Die Post eine AG und Hermes eine GmbH & Co. KG? Liegt es an anderen Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter?(Auch bei der Post werden die Beamten immer seltener). Liegt es vielleicht daran, dass die Post selbst unfrankierte Briefe transportiert und beim Empfänger versucht das Entgeld einzuholen? Liegt es vielleicht daran, dass die Post ihr anvertraute Sendungen grundsätzlich versucht auszuliefern und nicht erst überlegt, ob es denn wohl auch rentabel sei?
Was ich meine ist, die Post bietet viel mehr Service, als es andere und glauben machen wollen und bevor man anfängt auf der Post herumzuhacken muss man schon die Leistungen genauer vergleichen - und zwar alle und nicht nur Teilbereiche die man zufällig gerade mal selber nutzt.

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