07.10.06 18:53 Uhr
 1.807
 

Kurt Beck sieht eine Gefahr in der größer werdenden Unterschicht in Deutschland

SPD-Chef Kurt Beck hat davor gewarnt, dass die wachsende Unterschicht in Deutschland ein Problem werden kann. Dies sagte er gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es sei zu beobachten, dass der Wille zum sozialen Aufstieg nachlasse.

Beck sagte weiter, dass sich zu viele Menschen in Deutschland mit ihrem Schicksal abfinden und keinerlei Ambitionen hätten, gesellschaftlich aufzusteigen. Es wäre sogar so, dass Fernsehsender regelrechtes Unterschichten-Programm senden würden.

Beck sagte außerdem, dass es Aufgabe des Staates sei, hier einzugreifen und die Menschen zu unterstützen. "Leistung muss sich lohnen", so der SPD-Vorsitzende, der mit seiner Partei den versorgenden Sozialstaat will.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Gefahr, Kurt Beck, Unterschicht
Quelle: de.news.yahoo.com
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.10.2006 18:59 Uhr von Jimyp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da hat er wirklich vollkommen Recht!
Kommentar ansehen
07.10.2006 19:04 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
was für ein heuchler: <br>
Kommentar ansehen
07.10.2006 19:57 Uhr von webfliege
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vieleicht bekommt er ja auch schon Angst.
Er gehört ja auch zu den Previlegierten.
Mal sehen wie lange es so weiter geht, bis die Menschen auf die Straße gehen.
Dann fühlen sich auch die oberen Zehntausend in Deutschland nicht mehr wohl.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:12 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@webfliege: Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch.

Da wird den Menschen jahrelang eingetrichtert, dass sie zu teuer, anspruchsvoll und verwöhnt (wir verdienen zu viel und arbeiten zu wenig) sind und wundert sich dann, dass es Widerstände von diesen sogenannten "Überflüßigen" gibt.

Na, für das Problem haben unsere renommierten "Wirtschafts"wissenschaftler wohl keine Lösung.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:14 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hmm: solange sie nicht kriminell werden oder dem rest der gesellschaft unnötig auf der tasche liegen, können die leute doch machen was sie wollen.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:20 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
carry-: " solange sie nicht kriminell werden oder dem rest der gesellschaft unnötig auf der tasche liegen, können die leute doch machen was sie wollen. "

Irgendwie beschreibst Du "den" Politiker:-)
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:23 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ carry-: Und eine Gesellschaft mit der Einstellung, wie du sie hier verkörperst ist eine Gesellschaft, die mir Angst macht.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:27 Uhr von Jorka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und da wundert sich Herr Beck noch? Mit der gegenwärtigen Politik von Rot-Schwarz wird die Zahl der Unterschichtler noch weiter steigen. Und das viele Menschen keine Ambitionen haben aufzusteigen glaube ich nicht, eher können es viele nicht. Alleine schon unser gegenwärtiges Bildungssystem lässt es kaum zu.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:41 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@artefaktum: Der 0815 Deutsche will halt auf der anderen Seite Weltoffen sein und auf der anderen Seite ist er noch sehr "konservativ".

Daher die Hirnwichse con carry-
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:46 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ P. Panzer: Wenn Politik und Wirtschaft nicht begreifen, dass Wirtschaft für die Menschen und nicht die Menschen für die Wirtschaft da sind, wird dieses Thema ein Schlüsselthema der nächsten Jahrzehnte werden.
Kommentar ansehen
07.10.2006 20:50 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
artefaktum: " Wenn Politik und Wirtschaft nicht begreifen, dass Wirtschaft für die Menschen und nicht die Menschen für die Wirtschaft da sind, wird dieses Thema ein Schlüsselthema der nächsten Jahrzehnte werden."


Als ich in Neuseeland war, hat mich mein Gastgeber oder Wirt eine ganz dumpfe Frage gestellt.

Er fragte mich "Sind Politiker arme oder reiche Leute?"

Ich antwortete ihm "Die oberen Politiker sind entweder reich geboren oder reich geworden, aufjedenfall gehören sie zu den Oberen"

Darauf fragte er "Glaubst Du das reiche Leute gesetze sür arme machen, oder für reiche?"


Und da liegt der knacktus!

Was die Politiker begreifen oder was diese wollen.
Kommentar ansehen
07.10.2006 21:22 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@P. Panzer: Und eine solche erhellende Anekdote aus einem neoliberalen Musterländle wie Neuseeland, das hat schon was.

Interessant daran ist auch, das der ich sag mal "normale" Mensch auf der Straße viel schneller erkennt was Sache ist, und welches Spiel gespielt wird, als irgenwelche "intellektuellen" Fachleute.
Kommentar ansehen
07.10.2006 21:34 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
artefaktum: "nteressant daran ist auch, das der ich sag mal "normale" Mensch auf der Straße viel schneller erkennt was Sache ist, und welches Spiel gespielt wird, als irgenwelche "intellektuellen" Fachleute. "

Nee, nee:-)

Er war CEO eines 400-Mann Unternehmens in Mazedonien (seine Heimat)

Er weiß was Sache ist und alle anderen politiker und größere Geschäftsleute auch.

Aber nicht der kleine Mann! Der hackt sich leiber mit anderen kleinen Männenr ein Auge aus.
Kommentar ansehen
07.10.2006 22:41 Uhr von freddy111
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
diese sog.Unterschicht waren mal Wähler der SPD
Bis die Menschen erkannt haben wie sie von dieser Partei verarscht, betrogen und belogen worden siind!!
Kommentar ansehen
08.10.2006 00:11 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gefahr für wen...? für die Oberschicht und deren Angst vor steigender Kriminalität und amerikanischen Verhältnissen?
Und was hat die SPD noch mit einem versorgenden Sozialstaat zu tun?
Kommentar ansehen
08.10.2006 04:53 Uhr von DiscoBox
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Typisch Kaffekrankzpolitiker. Also ich darf doch mal bitten - nicht die wachsende Unterschicht ist hier ja wohl das Problem, sondern DAS Wachsen der Unterschicht - und bei so viel Mut, wie es einem der Staat zur Zeit macht, ist es ja kein Wunder, dass niemand lust hat, sich zu bewegen.

Mit dem Unterschichtenfernsehen hat er recht (Zitat Focus: "Gossen-TV"), "aba alta was soll ichn sonst kuckn ey ?"
Kommentar ansehen
08.10.2006 06:58 Uhr von hudi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der hat doch nur Angst, daß ihm in einiger Zeit die sogenannte "Unterschicht" sein Pöstchen raubt indem es auf die Straße geht oder indem die NPD bei den nächsten Bundestagswahlen 40% holt.
Kommentar ansehen
08.10.2006 07:55 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Logik von Beck und SPD: wird jetzt wohl sein, daß man der (von Herrn Beck aus gesehenen) Unterschicht ein paar Krümel, die nicht mehr auf den Tisch von Politikern und Wirtschaftsbossen passen, runterfallen lässt.

Dazu werden die PDS und die NPD weiter verteufelt und dazu dem S T I M M V I E H vor den nächsten Wahl wieder das Blaue vom Himmel v o r g e l o g e n!

Wenn es uns nicht gelingt, einen S T R A F T A T B E S T A N D Wahlbetrug mit Strafen nicht unter 5 Jahren einzuführen und dazu a l l e Parteifunktionäre aus a l l e n Ämtern in der Wirtschaft zu entfernen, werden wir weiter a u s g e n o m m e n, wie die Brathähnchen.

Herrn Beck geht es doch nicht darum, seiner "Unterschicht" irgendwie zu helfen, Herr Beck ist nur daran interessiert, daß ihm seine Futternäpfchen erhalten bleiben, und daß er, wenn er mal nicht mehr gewählt werden sollte, von der Wirtschaft eine lukrative Auffangstellung erhält!
Kommentar ansehen
08.10.2006 12:57 Uhr von zuckagoschal
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wieso sieht der das erst jetzt? wo bitte lebt dieser mensch? hinter einem anderen planeten? da steht in zeitungen, kommt im tv, dass etwa 2,5 mio kinder an der armutsgrenze leben. dass deren eltern da aber auch dazugehören, wurde nicht gesagt. ist aber doch sicher nachvollziehbar. und kurt beck hat davon noch nichts gewusst?

jetzt kommt er auf den trichter, dass es immer mehr unterschicht gibt? ja, die oberschicht schut nicht gerne in die ghettos, die schafft sie nur.
Kommentar ansehen
08.10.2006 14:36 Uhr von turbo-admin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da wird einem ja schlecht wenn man sowas hört. Seit Jahren ist gerade die SPD dabei, den Leuten klarzumachen, daß sich Leistung nicht lohnt. Durch die Steuerprogression gehen von jeder Gehaltserhöhung etwa 60% für Steuern und Abgaben wieder weg. Warum soll man sich dann besonders anstrengen? Wenn er es ernst meint mit seiner Aussage, hätte er sich für Steuersenkungen und Senkung der Krankenkassenbeiträge einsetzen müssen. Stattdessen wird fleißig und munter immer weiter draufgesattelt. Vor allem die MwSt.-Erhöhung zum 1.1. wird besonders den "kleinen" Mann treffen, der schon heute nicht weiß wie er sein nächstes Auto finanzieren soll.
Die Merkel ist genauso schlimm. Redet zum "Tag der dt. Einheit" von Bürokratieabbau und selber wird die Gesundheitsreform ein neues Bürokratiemonster werden.
Reden ist das eine, handeln das andere und da liegen bei unseren Politikern leider Welten dazwischen.
Kommentar ansehen
08.10.2006 14:39 Uhr von Marodeur2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Terminologie: Was einige der Kommentatoren hier nicht zu verstehen scheinen, Unterschicht bedeutet ncht in einer akuten wirtschaftlich schlechten Situation (z.b. durch arbeitslosigkeit) zu sein. Unterschicht bedeutet, in einer gesellschaftlich (nicht unbedingt wirtschaftlich) als gering angesehen Stellung zu sein und sich damit abzufinden, in dieser zu sein und keine Chancen zu sehen, dort heraus zu kommen.

Wobei auch das nur etwas mäßig neues ist, wenn man sich einige Langzeitarbeitslose ansieht die sich wunderbar arrangiert hatten mit Stütze und ein wenig Schwarzarbeit. Das Problem ist: diese werden immer mehr!

Und heraus kommen kann jeder. In einem freien Land hat jeder die Möglicheit etwas zu erreichen. Man macht das Land nicht freier, oder gibt den Menschen mehr Möglichkeiten, indem der Staat immer mehr beschränkt und umverteilt und "schützt".
Kommentar ansehen
08.10.2006 14:57 Uhr von microbion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Marodeur2: Als ob die arbeitslosen Schwarzarbeiter das Problem sind. Das Problem fängt bei der Wirtschaft an die schön eng mit der Obrigkeit (also den Politikern) an einem Tisch sitzen. Oder wieso meinst Du dass der Staat nichts unternimmt (sondern mehr und mehr unterstützt) wenn die Wirtschaft immer mehr amerikanische Zustände einführt. Zeitarbeit, Lohnverzicht, Stellenabbau, Steuererhöhung, Beitragserhöhung...
Kommentar ansehen
08.10.2006 15:03 Uhr von Uwe58
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Beck der Blitzmerker: Der Vorsitzende der SPD ein Blitzmerker? Tatsächlich!!!Es wird Zeit sich mal wieder der eigentlichen Zielgruppe zuzuwenden, selbst auf die Gefahr hin, dass Angela das nicht gefallen wird.
Die Menschen in diesem Land brauchen wieder eine Perspektive - oder hat hier in diesem Land nur derjenige eine Perspektive, der die Menschen täuscht?
Raubtierkapitalismus ohne uns!!!
Kommentar ansehen
08.10.2006 15:23 Uhr von asmodai
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
state of denial teil 2: Beck hat Recht. Die wachsende Unterschicht wird Leuten wie ihm zunehmend Probleme bereiten. Grund für diese "Unterschicht" sind jedoch keineswegs fehlende Ambitionen.. sondern vielmehr der Umstand, dass es den Menschen unmöglich gemacht wurde, durch Tüchtigkeit und Ideenreichtum gesellschaftlich aufzusteigen. Unfähige ignorante und käufliche Politiker, gewissenlose profitgeile Firmen- und Finanzbosse, verbrecherische Emporkömmlinge, durch zweifelhafte Unternehmungen gewonnene Profite... kurzum die Realität formen die Zukunft der wir entgegen sehen. Die derart zu Reichtum gelangten werden sich jedoch nur kurz an dem zusammengerafften Luxus weiden können.
Kommentar ansehen
08.10.2006 15:34 Uhr von awwww
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
so ein Schnellchecker ^^: jo, ich hab auch schon Angst, nach meinem abgeschlossenen Stuidum keine Stelle zu bekommen. Die Unternehmen suchen wohl nur noch Spitzenkräfte für wenig Geld. Dass ein Studium auch viel Geld kostet, scheinen die zu vergessen(ab nächstem Semester 500€ Studiengebühren). Kaum ein Anreiz für junge Leute etwas richtiges zu lernen.

Refresh |<-- <-   1-25/38   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?