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Gemeinden in Oberfranken wollen ostdeutsch werden

Die oberfränkische Gemeinde Nordhalben hat an die bayerische Landesregierung einen Antrag auf Abwanderung nach Thüringen gestellt. Die Gemeinde, die sich als Opfer der Wiedervereinigung sieht, will mit diesem Schritt ein politisches Signal setzen.

In den strukturschwachen Gebieten Oberfrankens kämpfen viele Gemeinden um das finanzielle Überleben. Nach Ansicht des Bürgermeisters von Nordhalben funktioniert der kommunale Finanzausgleich in Bayern nicht mehr.

Viele Firmen wandern nach Thüringen ab, weil dort dreimal so viel Fördergelder für eine Firmenansiedlung gezahlt werden. Hohe Arbeitslosigkeit und Bevölkerungsrückgang in Oberfranken sind die negativen Folgen dieser Politik.


WebReporter: Skalli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gemeinde
Quelle: www.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2006 10:12 Uhr von Skalli
 
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So langsam sollte Schluss sein mit der einseitigen Aufbauhilfe Ost. Man sollte viel mehr Regionen nach ihrer Bedürftigkeit fördern, nicht nach der regionalen Lage. Luxusbäder in Potsdam oder andere Traumprojekte sollten dann keine Fördermittel mehr erhalten.
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07.10.2006 11:56 Uhr von Skalli
 
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Erklärung - Plural in Titel: Leider habe ich in meiner ersten News nicht alle Informationen untergebracht. In der Quelle wird noch erwähnt das auch andere Gemeinden über einen Antrag auf Aufnahme in Thüringen nachdenken, deshalb der Plural im Titel. Sorry.
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07.10.2006 12:19 Uhr von Gorxas
 
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ziemlich alter hut. die bürgerwahlen hierzu gabs schon vor einigen jahren. jetzt wurde der antrag eben erst gestellt...
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07.10.2006 17:23 Uhr von SimTemp
 
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Selten dämliche Idee: Wer will den als Einwohner Bayerns plötzlich ein Ossi sein?

Wenn meine Gemeinde so etwas machen würde, wäre ein Umzug die einzige Antwort.
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07.10.2006 17:54 Uhr von schlenzer
 
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@SimTemp: Z.b. ein Arbeitsloser Oberfranke.
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07.10.2006 19:39 Uhr von intruder1400
 
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die schlauen Bayern: wollen doch nur was vom Soli zurück haben
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07.10.2006 21:39 Uhr von SimTemp
 
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@intruder1400: Ob das Schlau ist weiß ich nicht, auf jedenfall sollte diese Scheiß Zwangssubvention für die Ostzone beendet werden.

Das Geld sollte man lieber in die Entwicklungshilfe stecken, da wäre es sicher besser aufgehoben.
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07.10.2006 22:58 Uhr von Jorka
 
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@Sim Temp: Generelle Zustimmung, aber es sollte in die Entwicklungshilfe wirklich strukturschwacher Zonen in Deutschland gesteckt werden.

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