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AOK: 17 % der Mitglieder durch Gesundheitsreform schwer belastet

Der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hat die Folgen der Gesundheitsreform für einen beträchtlichen Teil seiner Mitglieder als erhebliche Belastung bezeichnet. 17 % der Mitglieder verdienten unter 800 Euro im Monat.

Die Gruppe der Betroffenen würde damit nicht den in der Reform vereinbarten Satz von einem Prozent, sondern zwei Prozent und mehr zahlen müssen. Genannt wurden als Beispiele Lehrlinge und Hartz-IV-Empfänger.

Als sozial ungerecht wurde der Kompromiß auch von Linken aus der SPD verurteilt. Sie würden versuchen, diese Regelung noch zu kippen.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Mitglied, Gesundheitsreform, AOK
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2006 19:40 Uhr von Nessy
 
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Man: könnte fast denken, dass sich darüber keiner in Berlin Gedanken gemacht hat.
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07.10.2006 21:42 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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doch haben sie mit sicherheit. Aber es ist ihnen egal, bzw. sie wollen das System absichlich vor die Wand fahren, um hinterher private Absicherung zu rechtfertigen.
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08.10.2006 08:40 Uhr von opppa
 
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Nessy: Die Politiker in Berlin haben andere Prioritäten:

1) Diätenerhöhungen.
2) Absicherung der eigenen Position durch "angemessene" Renten.
3) Sicherung der Parteifinanzierung durch "Zuwendungen" der Wirtschaftslobby.
4) Erfinden von neuen Wahllügen, damit die nächste Wahl vielleicht dann doch noch gewonnen wird. (Steigert zusätzlich auch die eigene Rente)
5) Abwehren von Parteien, die vielleicht den Willen des Volkes vertreten könnten.


Wie Du siehst, werden dabei keinerlei Gedanken an das Wahlvieh, das ja bei der Wahl seine Stimme abgegeben hat und das daher jetzt nichts mehr zu sagen hat, verschwendet!

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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09.10.2006 21:52 Uhr von Cpt.Proton
 
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oppa: Du redest immer so einen Schwachsinn, daß es einem echt hochkommt.

Wann sind denn die Diäten das letzte Mal erhöht worden ? Glaubst du ernsthaft, daß man gute Fachleute bekommt ohne sie gut zu bezahlen, mir ist klar, daß man die demagogischen Phrasendrescher von der Neo-SED für weniger bekommt.
Das und das Gelaber von den tollen Renten ist das typische Neidgequatsche, was das einzige ist, was du hier von dir gibst. Wie armselig.
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09.10.2006 22:53 Uhr von SchlachtVati
 
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och mönsch: machts doch nicht so kompliziert.
die einführung der klickerles pauschalen ist der einstieg in die kopfschusspauschale.
bleibt die CDU nach der nächsten wahl dran wird über erhöhte kopfschusspauschale gemolken.
bleibt die SPD bei der nächsten wahl erfolgreich wird über die steuer gemolken:

fazit: egal wer an der regierung ist,es wird der beitragszahler gemolken.

wo ist der weltbewegende unterschied ob der melkerei?

ist es die sache wert ob man nun 2000 (?) eurotzer über steuern oder direkt an die KV zahlt?

fazit: man hat durch die gründung des "neuen fonds" erneut arbeitsplätze (?) geschaffen für die politischen fondsverwalter .
das gibt sicher wieder "beauftragtenstellen."
und das kostet halt noch mehr.

ich weiß gar nicht was an dem thema so spannend sein soll.
schaffung von mehr als von weniger bürokratie kennt doch der urnenpöpel , und die stimmen sind gerettet .


http://www.youtube.com/...

das mathematische muster der kopfschusspauschalen läuft folgendermaßen:

erhöhung 2009 : 8 €
erhöhung 2010 : 8 €
erhöhung 2011 : 8 €
erhöhung 2012 : 8 €

usw und sofort.
in 10 jahren lassen sich damit 80 € pro mitglied im monat ansammeln.

das wären ca 1000 € im Jahr an mehrbeitrag ohne daß es einer prüfung der sozialverträglichkeit überhaupt bedürfte.

für kleinverdiener eine menge holz,sodaß der weg der "billigen" basiskrankenversicherung der ehrlichere gewesen wäre.

>den wollen aber die lobbyisten nicht weil sie keine fallenden umsätze im kranken krankenwesen haben wollen. ( siehe georg schramm nochmal)<


da wohl dann jeder versichert sein muß würde dies eine mehrsumme von 50 mio mal 1000 € pro Jahr von 50Mrd € bedeuten.

auf der anderen seite ist das genau die summe , auf die die reGIERung verzichtet ,....* reichensteuer * und das mit einem einzigen federstrich . *genial wie das passt*
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10.10.2006 00:00 Uhr von Geater125
 
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in jedem Thread immer die selben Leute! Und irgendwie immer die selben Positionen! Und vor allem: Immer die selben Leute schauen nicht in den Entwurf oder in den Beschluß um dann anzufangen zu motzen!

Fakt ist, dass die Krankenkassen 1% bzw. bis zu 8 Euro im Monat zusätzlich von ihren Mitgliedern einfordern können. Nun ist die Frage: Wer ist denn Beitragszahler in dem Zusammenhang? Es wird wieder das Beispiel ALG II Empfänger angeführt. Zahlt ein ALG II Empfänger wirklich die Krankenversicherungsbeiträge? Wenn ich das Gesetz 1:1 nehme, dann schicke ich die Forderung weiter an die ARGE, das ist deren Job. Denn diese zahlen auch die Krankenversicherungsbeiträge ;). Naja, das ist Nonsens, denn soweit muss es gar nicht kommen. Wieso? Nun, es ist einfach so, dass die meisten Krankenversicherungen mittlerweile im grünen Bereich geführt werden. Der Zusatzbeitrag soll allerdings nur bei einem VERLUST einbezogen werden oder wenn die Krankenkasse ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann! Wie oft wird das wohl sein? Hmm...1-2 mal im Jahr, oder? Wenn überhaupt, weil die meisten machen wie gesagt mittlerweile Gewinne! Tjoa, was ergibt sich dann darauf? Keine zusätzlichen Belastungen bzw. übers Jahr gesehen 1-2 Euro je Monat. Überragend, oder? Das selbe gilt übrigens auch für Geringverdiener. Ach übrigens, ihr wisst das man solche Beträge auch bei der Steuererklärung geltend machen kann? Nein, nein, der Wirtschaftsboss kann das nicht im vollen Umfang, diese Abzugsart ist gedeckelt. Diese Deckelung wird allerdings bei Geringverdienern nicht erreicht ;)

Soviel zum Thema erst lesen, dann denken, dann schreiben!

Und was den Herrn Schlachti angeht: Diese Mal nicht am Thema vorbei geschrieben, trotzdem nichts verstanden! Würde in der Schule eine glatte vier bedeuten ;)

@ opppa: Dein Neid auf die Politiker ist unermesslich und wird wohl nie abebben. Wenn Du der Meinung bist das es nicht anders geht, wieso gründest Du nicht Deine eigene Partei oder trittst in eine ein um Dich zur Wahl zu stellen? Peinlich sowas, ständig motzen aber selber nichts reissen wollen...
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10.10.2006 08:06 Uhr von SchlachtVati
 
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nicht nur lesen geater: sondern auch folgende logik in betracht ziehen !
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10.10.2006 08:07 Uhr von SchlachtVati
 
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nicht nur lesen geater se: sondern auch folgende logik in betracht ziehen !

unsere verheisungsvolle richtlinienkompetenz

eigentlich sollte langsam dem letzten klar werden
wie das mit den reformen laufen soll.

die sozialversicherungen werden das recht erhalten ordentlich schulden zu machen damit die Zinsen der staatsschulden langsam und unmerklich auf die sozialversicherungen transferiert werden können.
der sozialversicherungsnehmer übernimmt dann unmerklich langsam und stetig die Zinsen für die staatsschulden über die beiträge seiner sozialversicherung.

daher ist wohl geplant die sozialversicherungen so richtig tief in den morast zu führen damit ein maximum an Zinslasten vom haushalt auf die sozialversicherungen umgeschichtet wird.
der geplante fonds im gesundheitswesen sieht ja nachzahlungen der beitragszahler vor wenn die kranken kassen mit ihren beiträgen nicht hinkommen.

http://shortnews.stern.de/...
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10.10.2006 09:12 Uhr von opppa
 
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Geater125 + Cpt.Proton: 1) Danke für die persönliche Kritik.

2) Was mich an diesen ganzen Reformen der Sozialversicherung stört, ist eigentlich nur, daß die Regierungen seit Kohl offensichtlich auf Anforderung der Wirtschaft das Solidaritätsprinzip in der Sozialversicherung immer mehr aufheben. Das fing mit einem Beitrag zur Renovierung der Krankenhäuser an, ging dann über Praxisbeitrag und Zuzahlungen zu Medikamenten weiter und kommt jetzt dahin, daß sich die Arbeitgeber auch noch von Teilen des A R B E I T G E B E R A N T E I L S zur Krankenversicherung per Gesetz befreien lassen.

Dazu wird gerade diese wichtige Tatsache von allen Beteiligten und auch von der Presse so offensichtlich umgangen, daß ich nicht anders kann, als den Sinn und Zweck dieser Tatsache zu suchen. Und ich kann nur feststellen, daß einzig und allein die Arbeitgeber, derer Gewinne in der letzten Zeit stark gestiegen sind, von der "Reform" profitieren können.

Außerdem sind die "Eckpunkte" der Reform noch so angelegt, daß eine weitere Aufstockung der Zahlungen, an denen sich die Arbeitgeber nicht mehr beteiligen müssen, sehr einfach vorzunehmen ist. Offensichtlich bereitet sich die Politik schon darauf vor, die Arbeitgeber noch weiter zu Lasten der Arbeitnehmer zu entlasten.

Bei den Christdemokraten habe ich für dieses Vorgehen ja noch Verständnis; aber daß sich die angeblichen Sozialdemokraten auch an dieser Abzocke beteiligen, finde ich s c h l i m m.

Es tut mir ausgesprochen leid, daß ich aufgrund meiner Erfahrungen dazu gekommen bin, jede Maßnahme "unserer Volksvertreter" daraufhin zu prüfen, wie sehr dadurch eine Umverteilung von Kosten vorgenommen wird, und wem diese Umverteilung nützt.

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