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Archäologen setzen immer mehr auf DNA-Analysen

In der Archäologie gewinnt das DNA-Analyse-Verfahren immer mehr an Bedeutung. Der Vorsitzende der Gesellschaft für Archäozoologie und Prähistorische Anthropologie Benecke erläuterte, dass damit verwandtschaftliche Verhältnisse geklärt werden können.

So habe man nachweisen können, dass das gemeine europäische Hausrind nicht Nachfolger eines gezähmten Wildrindes, sondern des orientalischen Urs sei. Aber auch Schillers Schädel wäre erst durch die DNA seiner Schwester einzuordnen.

Auch dem Speiseplan Luthers kam man durch die DNA-Analyse auf die Spur: Die Auswertungen ergaben, dass Gänse, Schweine und Fisch in Luthers Familie verspeist wurden, was auf einen guten Lebensstandard deutet.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: DNA, Analyse, Archäologe
Quelle: www.welt.de

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