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Cannabis in der Medizin: Gesetze erschweren Anwendung

Dass es sich bei Cannabis um eine der ältesten medizinisch wirksamen Pflanzen handelt, ist unter Ärzten bekannt. Dieses Wissen praktisch zu nutzen, kann für Arzt und Patient jedoch mit Strafverfolgung enden.

Trotz zahlreicher Studien, die die vielfältige Wirkung der Cannabispflanze belegen, finden cannabishaltige Medikamente nur schwer einen Zugang zum Markt: "Dronabinol" heißt das einzige in Deutschland zugelassene Cannabis-Medikament.

Aufgrund der hohen Kosten ist es außerdem oft fraglich, ob eine Schmerztherapie mit "Dronabinol" (ca. 250 Euro/Monat) von Kassen übernommen wird: "Illegaler Hanf ist 10- bis 20-mal billiger", stellt der Arzt Franjo Grotenhermen fest.


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WebReporter: einz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesetz, Medizin, Cannabis, Anwendung
Quelle: www.aponet.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 18:43 Uhr von einz
 
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Den Inhalt des Textes in drei Zeilen wiederzugeben war unmöglich. Interessierte verweise ich auf die wesentlich `breitere` ;-) Quelle.
Zum Thema: Wenns hilft, sollte man darüber nachdenken Wege zu finden, dass ein Patient sich z.B. seine Pflanze selber züchten darf oder eben qualitativ gutes `Medigras` aus der Apotheke bekommt. Und zum Hanf allgemein: Ich glaube, die Verteufelung bekommt bald keine Nahrung mehr...dann heissts damit auseinandersetzen und einen vernünftigen Umgang lernen.
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06.10.2006 20:12 Uhr von marshaus
 
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das gesetz: sollte geaendert werden, aber wird unter garantie nicht gemacht........die politiker sollten sich endlich einmal einig werden.
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06.10.2006 21:11 Uhr von denksport
 
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Hm, Schmerzmittel, mehr nicht: Aus der Quelle: "Wirksamkeit von Cannabis bei einer Vielzahl von Krankheiten, allen voran chronischen Schmerzen und
neurologischen Erkrankungen.

Der Wirkstoff Dronabinol ist beispielsweise in den USA zugelassen gegen Appetitlosigkeit. "

Gibt doch schon Medikamente in diesem Bereich (rate ich mal einfach)
Also wenn ich Kopfschmerzen habe, trinke ich auch gerne ein Glas Cola, statt gleich zur Aspirin zu greifen. Ein medizinischer Umbruch wird wohl nicht stattfinden, bloss wegen Canabis als Schmerzmittel. Und wie doof ist das denn, wenn man sich krankschreiben lässt, nur damit man Cannabis legal konsumieren kann. Da ist es doch besser, man bleibt anonym. Warum Haschisch generell illegal ist, ist ein anderes Thema.
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06.10.2006 21:37 Uhr von calico j. rackham
 
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BtmG ist teiweise Illegal: Kein Mensch (keine Regierung) hat das Recht, anderen Menschen eine Pflanze zu verbieten! Deswegen ist das hierzulande geltende BtmG, was die pflanzlichen Substanzen betrifft, einfach nicht ernst zunehmen und wer sich dran hält ist selbst schuld. Es ist ein Verbrechen, kranke dazu zu zwingen sich Dronabinol auf eigene Rechnung kaufen zu müssen!
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06.10.2006 21:42 Uhr von HolyLord99
 
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calico j. rackham: "Kein Mensch (keine Regierung) hat das Recht, anderen Menschen eine Pflanze zu verbieten!"

Aha, aber sie hat das Recht den Leuten zu verbieten, andere umzubringen?
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06.10.2006 21:57 Uhr von 666leslie666
 
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ähhmm@ HolyLord99: wat sollte das?

Versteh ich nicht ganz...
Was hat umbringen mit Cannabis zu tun???

Cannabis ist bei fast allen Krankheiten wirksam.

Ist natürlich nicht bekannt,denn dann würde die Pharmamafia komplett pleite machen,da Cannabis ungiftiger ist als den Mist den uns die Schulmedizin anbietet.

Durch den Chemiedreck wird man erst recht krank.

Und die Gesetze wurden so gemacht das Cannabis nicht eingesetzt werden kann.
Ihr unwissenden solltet euch mal das Buch von Jack Herer:
"Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf" holen.
Danach werdet ihr die Sache ganz anders sehen,das garantiere ich euch. ;-))

Mfg jp
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06.10.2006 22:10 Uhr von Hotfox
 
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was meint ihr den wohl, wie schnell es legal wäre, wenn der staat darauf steuern erheben könnt, wie z.b. bei alkohol und tabak. und die beiden sachen machen ja nun mal bekanntlicherweise angeblich krank, anstatt gesund.
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07.10.2006 03:49 Uhr von Pinok
 
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@calico j. rackham: da muss man vorsichtig voran gehen, thc löst eine psychische sucht aus und die konsumenten verlieren im besten fall nur ihre lebenslust aber in den meisten fällen landen sie in der klappse, da fragt man sich echt, wie lange du bisher konsumierst das du da so unerfahren bist.
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07.10.2006 08:21 Uhr von Dreamwalker
 
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@HolyLord99: Die THC - Frage ist ein pervertierter Spielball unserer Politiker (meist ältere Menschen,festgefrorenen Denkens ,mit dem Hang zu Marionettenfäden..^^), rein logisch gesehen ist es vollkommen absurd es für den privaten Bürger zu verbieten und in der Medizin erst recht.
Die Thematik des Tötens hat eine ethisch-moralische Frage zum Hintergrund.Da sollte es erst recht gar kein Gesetz geben müssen in einer "zivilisierten" Welt.Es müsste normal sein das so etwas Lebenverachtendes tabu ist. Du scheinst ,aber das beste Beispiel dafür zu sein ,warum das Gesetz geschaffen wurde...Frage an dich HolyLord99 : "Würde es dir was ausmachen ,wenn jemand dich tötet,fändest du es gut,wenn deine Freunde ,oder Familie gewaltsam zu Tode kommen?Nein?Was soll dann dieser beknackte Vergleich ??
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07.10.2006 09:54 Uhr von evil_weed
 
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@pinok: "da muss man vorsichtig voran gehen, thc löst eine psychische sucht aus und die konsumenten verlieren im besten fall nur ihre lebenslust aber in den meisten fällen landen sie in der klappse,"

ist schon wieder märchenstunde?
dann mach ich mal mit.

die meisten alkoholkonsumenten rennen nachts nackig auf der strasse rum und belästigen strassenlaternen sexuell.
ich kenn zwar keine konsumenten, aber das weiss ich genau!!!111
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07.10.2006 15:10 Uhr von traveler25
 
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LEGALIZE! verstehe nicht was man da noch diskutieren sollte ... wenn ich das verwende was mir mutter natur gibt, dann isses mir ziemlich wurscht, was irgendein schlipstragender sesselpfurzer dazu meint!!!
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07.10.2006 15:38 Uhr von Pinok
 
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@evil weed: mach dir doch nichts vor, so viele freunde von mir haben so lange das selbe gesagt, sie wussten immer alles besser, mitlerweile sind es alles nur noch hoffnungslose wracks. thc macht richtig süchtig und zwar psychisch und dauerhaft, was viel schlimmer wie eine kurze körperliche entzugserscheinung ist, wenn man länger als 3 jahre dauerbreit war hat man sowieso schon alles verspielt.


aber ich weiß, kiffer wissen immer alles besser.
das ist halt die droge die einen so klug macht.

schon alleine alkohol und thc zu vergleichen ist absoluter quatsch, da beides 2 verschiedene welten sind.

ein vergleich mit lsd wäre eher angebracht.
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07.10.2006 16:18 Uhr von chok0
 
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eeeeeeekkkkkkkkk: wie Ben Harper so schön sagte:

Herb the gift from the earth
And what´s from the earth
Is of the greatest worth
So before you knock it try it first
You´ll see it´s a blessing
And not a curse

wieviele menschen an tabak und alkohol sterben interessiert hier wohl keinen, aber cannabis um jeden preis schlecht machen obwohl noch nie jemand von thc gestorben ist.
cannabis mit lsd vergleichen... da fehlen mir die worte.
hauptsache fresse aufreißen, beschissene besserwisserei. und jetzt lyncht mich.
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07.10.2006 17:20 Uhr von Kandis2
 
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@chok0: Lynchen? Nö, volle Zustimmung!
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07.10.2006 17:55 Uhr von evil_weed
 
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@pinok: ich weiss ja nicht was du für komische leute kennst, aber die kiffer die ich kenne sind fast alle um die 30 und haben keine probleme damit.
und ich kenne sicher etwas mehr kiffer als du!

"vergleich mit lsd wäre angebracht" rofl... nicht nur als kiffer weiss man alles besser als du, sondern als fast jeder. so ein lächerlicher vergleich...
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07.10.2006 19:46 Uhr von Nessy
 
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Drogen: sind Drogen. Aber warum wird Alkohol und Tabak nicht auch verboten ??? Sind es etwa die Steuern ???
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07.10.2006 20:34 Uhr von Pinok
 
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@evil weed: "
ich weiss ja nicht was du für komische leute kennst, aber die kiffer die ich kenne sind fast alle um die 30 und haben keine probleme damit.
"
- vieleicht nicht damit, aber sicherlich ohne.
----------

alle süchtigen kiffer sind alle dauerarbeitslos

nur weil es eine modeerscheinung ist und fast jeder kifft muss es nicht gleich verharmlost werden.
es ist immer eine sache der dosis !

deine kiffer über 30 sind sicherlich arbeitende gelegenheits kiffer, die nicht im jugen alter gekifft haben.

Denn "richtige" kiffer die jeden tag eine bong nach der anderen ziehen können ihren arsch nichtmal vom sofa bewegen.

was meinst du wie viele kiffer sich umgebracht haben oder aufgrund eines unfalls ums leben gekommen sind.

aber sogar wenn man alles überlebt, ist man trotzdem verrückt.

weißt du überhaupt woher das zeugs kommt und wer es anbaut ?
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08.10.2006 00:21 Uhr von usambara
 
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Kulturpflanze die in Deutschland mal flächendeckend angebaut wurde.
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08.10.2006 08:38 Uhr von HolyLord99
 
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leslie und dreamwalker: Schaut euch mal meinen Webtipp 1 an und dann überlegt noch mal, wie ich vielleicht über Cannabis in der Medizin denke. Vielleicht hab ich auch Erfahrungen damit? Vielleicht sogar mehr als ihr?

Ihr habt beide mein Posting falsch verstanden. Es geht um die Legititmation des Staates. Wenn der Staat legitimiert ist A zu verbieten ist er automatisch auch legitimiert B zu verbieten.
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08.10.2006 11:47 Uhr von borgir
 
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verdammt: diese idioten. in den niederlanden wird cannabis als "medikament" in der onkologie eingesetzt, vor allem bei menschen im endstadium. keine appetitlosigkeit, keine depressionen, keine schmerzen. besser geht´s doch nicht. und das ohne ewige forschung, ohne tabletten, OHNE VERDIENST FÜR DIE PHARMAINDUSTRIE
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08.10.2006 13:26 Uhr von Pinok
 
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also ich weiß nicht: cannabis egal ob oder ohne thc wird doch schon sehr häufig in der medizin angwendet und kann mit einem rezept erworben werden, (z.b. cannabisöl).

geforscht wird damit schon seit langem, nur der offene anbau ist verboten, da man sonst schnell den überblick verlieren könnte und sich jeder thc cannabis anpflanzen würde.
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08.10.2006 15:35 Uhr von thinktank
 
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Sollte das mal zugelassen werden werd ich zum amtlichen Hypochonder. (-:
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08.10.2006 18:25 Uhr von Gurkon
 
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in der Theorie würde es doch ausreichen, auf ein Packung Canabis ein grosses Warnschild zu kleben, auf dem steht
" Achtung! Kann bei übermäßigem Konsum schädlich sein "

Warum eine Warnung auf Alkohol fehlt, die auf das Suchtpontenzial eben dieses hinweist.. keine Ahnung

Kippen sind ebenfalls extrem suchfördernd.. interessiert ja auch keinen..

Aber ich kann weder mit Alkohol noch mit Tabak einem depressiven Menschen helfen (als Beispiel)
Und Antidepressiva sind ebenfalls hochgradig süchtigmachend und nebenbei durch ihre Chemie auch hochgradig bedenklich.. (man lese nur mal den Beipackzettel)

wenn man jemandem einen Canabis Keks gibt, fällt dabei
sogar der schädliche Qualm weg..
ich selber konsumiere kein Canabis, aber ich bin objektiv,
und jeder andere der von sich selbst das gleiche behauptet, sollte sich doch mal eine pro - kontra Liste machen, bevor er Canbis mit LSD auf eine Stufe stellt..
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08.10.2006 19:34 Uhr von Pinok
 
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@gurkon: dir ist aber klar das übermässiger, dauerhafter cannabiskonsum unter anderen auch sehr wahrscheinlich depressionen im besten fall auslösen wird?

hättet ihr freunde die deswegen in die klapse gekommen sind, würdet ihr ganz anders über die ganze sache denken und sprechen.

hingegen alkoholsüchtige wird man nie bekämpfen können, wenn man alkohol verbieten würde, würden halt direkt die leute zu opiaten greifen.
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08.10.2006 23:39 Uhr von DorianArcher
 
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Wer´s will der bekommt es auch. Und ich red ja nicht von dem Peace-Zeug, sondern von regulärem Gras, was für nen 10er vertickt wird.

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