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Sachsen: Kosten für Wasserversorgung sollen drastisch steigen

Weil in Sachsen aufgrund der schrumpfenden Bevölkerungszahl der Verbrauch von Wasser immer weiter sinkt, während die Kosten zur Erhaltung der Anlagen steigen, sagen Experten explodierende Wasserkosten voraus.

So sollen allein im Erzgebirgsvorland die Kosten für die Wasser- und Abwasserversorgung innerhalb der nächsten 19 Jahre um rund 20 Prozent im Durchschnitt steigen.

Eine allgemeine Vorhersage der kommenden Gebühren sei aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen in den Regionen kaum möglich. Auf dem Land sei jedoch mit einem stärkeren Anstieg der Kosten zu rechnen.


WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Wasser, Sachsen
Quelle: de.biz.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 17:01 Uhr von Atatuerk1881
 
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baut 2-3 brunnen pro block hin und fertig, regnet tuts hier eh 250 tage pro jahr
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06.10.2006 17:21 Uhr von ~L~U~M~
 
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in den nächsten 19 Jahren... also genug Zeit um Wasser-sparende-Technik einbauen zu lassen oder in den Westen zu ziehen ;-)
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06.10.2006 17:51 Uhr von thejack86
 
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innerhalb der nächsten 19 Jahre: warum nich 20 jahre wie ham die das ausgerechnet ?

19 das is ja ne zahl
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06.10.2006 18:53 Uhr von michael-fischer
 
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typisch politiker: haben wahrscheinlich nächte lang gerechnet bis sie auf 19 kamen lol
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06.10.2006 23:57 Uhr von dennisk
 
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Haben bis 2025 gerechnet ist ja ne "rundere" Zahl. Von heute an aber eben "krumme" 19 Jahre :)
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07.10.2006 10:54 Uhr von opppa
 
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Das muß so sein, denn es werden noch einige Vorstandspöstchen für Parteifunktionäre gebraucht.

Es ist doch im Prinzip vollkommen egal, ob das über die Steuern oder über den Wasserpreis finanziert wird. Der kleine Mann muß eh alles bezahlen!
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10.10.2006 16:38 Uhr von ArrowTiger
 
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Wurde privatisiert? Ah ja, in der Quelle steht: enviaAqua GmbH

Dann ist alles klar. Keine weiteren Fragen...

)B-/
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10.10.2006 16:44 Uhr von Cpt.Proton
 
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Private Unternehmen im Wettbewerb: produzieren besser und günstiger als Staatsbetriebe, das hat die Erfahrung gezeigt.
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10.10.2006 17:13 Uhr von ArrowTiger
 
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@Cpt.Proton: -- "Private Unternehmen im Wettbewerb produzieren besser und günstiger als Staatsbetriebe, das hat die Erfahrung gezeigt. "

Von welcher Erfahrung sprichst Du?

Ganz sicher trifft dies nicht für die Branchen zu, die die Grundversorgung sicherstellen sollen, und um die es hier geht. Bisher _alle_ Wasserversorger lieferten nach nur kurzer Zeit teureres Wasser in schlechterer Qualität, als ihre öffentlichen Vorgänger. Zudem wurde das Leitungsnetz oft vernachlässigt, was sich natürlich erst nach einiger Zeit herausstellt. Das war an einigen Standorten sogar so schlimm, daß das Land die Betriebe zurückkauften musste, um eine Mindestqualität sicherzustellen. (Sie hätten diese betrügerischen Betriebe besser zur Strafe gleich enteignen sollen.)

Ähnlich bei den Stromversorgern. Wie war das mit Yellow-Strom: erst der billigste (zum Anfixen), jetzt mit einer der teuersten Anbieter.

Gas und Eon? Muss man nicht mehr viel zu sagen.

Bald Bahn! Folgen dann auch britische Probleme?

Und das alles nur in Deutschland! In anderen Ländern sieht es teils noch wesentlich schlimmer aus.

Weiter z.B. mit den PKVen, die schon jetzt, wo sie noch nicht mal halbwegs im Wettbewerb mit den GKVen stehen, das große Jammern anfangen. Besser? Manchmal vielleicht, aber sicher nicht zum gleichen Preis und unter gleichen Voraussetzungen!

Ähnlich sieht es bei den privaten Rentenversicherern aus, die an Mackenroth und hohen Nebenkosten leiden (Werbung, Management, Agenturen, ...)

Privatisierte Krankenhäuser, die nur noch lukrative "Dienstleistungen" anbieten, und die Grundversorgung nur am Randfe betreiben, da sich das sonst nicht rechnet, wäre ein weiterer Punkt.

Fragt sich natürlich auch, ob bei solchen Großkonzernen überhaupt noch der von Dir behauptete Wettbewerb existiert, der da zu besserer Leistung trotz höherer Kosten führen soll. Absprachen sind ja da eher die Regel als die Ausnahme...

Ich habe sicher kein Problem damit, sekundäre Dienstleistungen des Staates zu privatisieren. Aber sicher nicht die Grundversorgung. Die hat in privater Hand nichts verloren.

Sag mal, bist Du wirklich VWL-Student? Die sollten doch auch ein wenig BWL lernen, oder? *wunder*

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