06.10.06 16:29 Uhr
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Siemens soll Verantwortung zeigen: BenQ-Mitarbeiter demonstrieren in München

Etwa 400 Mitarbeiter des insolventen Handyherstellers BenQ Deutschland haben heute vor der Zentrale der Siemens AG in München demonstriert.

Mehr als 600 Protestnoten wurden bei der von der IG Metall Bayern organisierten Aktion überbracht. Siemens müsse als ehemaliger Arbeitgeber mehr Verantwortung zeigen. Die Mitarbeiter widersprachen in dem Schreiben ihren Übergang von Siemens zu BenQ.

Habe man damals bereits die Folgen absehen können, hätte man dem Wechsel nicht zugestimmt. Nun wolle man notfalls Siemens auf Schadensersatz verklagen. Vor einer Woche hatte BenQ Deutschland Insolvenz beantragt.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Mitarbeiter, Siemens, Verantwortung, BenQ
Quelle: de.biz.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 16:58 Uhr von vorlons world
 
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aha: aber als siemens die bosch- handysparte übernahm, hat´s kein schwein interessiert... da sind auch einige auf der strecke geblieben... alle scheinheilige
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06.10.2006 17:05 Uhr von Geater125
 
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Zu geil! Die Folgen absehen, LOL! Würde ich wissen was in der Zukunft passiert hätte ich letzten Samstag die 6 richtigen Lottozahlen + Superzahl gespielt gehabt! Aber egal ;)

Fällt bei "600 Protestnoten" was auf? Richtig, das sind 20% der gesamten Mitarbeiter! Stehen doch nicht alle hinter diesen Protesten? Und wer hat in den letzten 12 Monaten das Gehalt gezahlt, wer hat die Steuern gezahlt? Richtig, BenQ! Also, wer sagt das die Arbeiter nicht zu BenQ gewechselt sind?

Also diese Proteste werden langsam witzlos, genauso wie alle anderen Aktionen der IG Metall. Anstatt wirklich sinnvolle Arbeit zu leisten fallen diese nur noch durch primitive, niveaulose Aktionen auf die kaum Wirkung zeigen.
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06.10.2006 17:09 Uhr von P. Panzer
 
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gähn Geater: "Und wer hat in den letzten 12 Monaten das Gehalt gezahlt, wer hat die Steuern gezahlt? Richtig, BenQ!"

Und?
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06.10.2006 17:54 Uhr von mag189
 
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zu genial? "Die Folgen absehen, LOL! Würde ich wissen was in der Zukunft passiert hätte ich letzten Samstag die 6 richtigen Lottozahlen + Superzahl gespielt gehabt! Aber egal ;)"

Genialer Vergleich! Die Folgen einer Handlung abzusehen mit der frühzeitigen Kentniss der Lottozahlen gleichzusetzen zeugt zweifellos von großen geistigen Fähigkeiten! Du willst also den Führungspersonen unserer Wirtschaft unterstellen, sie wären nicht in der Lage, die möglichen Folgen ihrer Handlungen bzw. Entscheidungen über einen gewissen Zeitraum abzusehen? Eigentlich sollten sie dazu ja wohl in der Lage sein, auch wenn viele in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen tasächlich stark auf das Gegenteil hindeuten. Aber egal ;-)



"Fällt bei "600 Protestnoten" was auf? Richtig, das sind 20% der gesamten Mitarbeiter! Stehen doch nicht alle hinter diesen Protesten? Und wer hat in den letzten 12 Monaten das Gehalt gezahlt, wer hat die Steuern gezahlt? Richtig, BenQ! Also, wer sagt das die Arbeiter nicht zu BenQ gewechselt sind?"

Schon mal daran gedacht, dass die Mitarbeiter nachträglich ihrem Wechsel zu BenQ widersprechen wollen, da dieser möglicherweise unter falschen Vorraussetzungen bzw. Zusagen erfolgt ist?

"Also diese Proteste werden langsam witzlos, genauso wie alle anderen Aktionen der IG Metall. Anstatt wirklich sinnvolle Arbeit zu leisten fallen diese nur noch durch primitive, niveaulose Aktionen auf die kaum Wirkung zeigen."

Genau, die Gewerkschaften sollten lieber zusehen, dass die Gewinne der Unternehmen, auch auf Kosten der Arbeitnehmer weiter gesteigert werden können oder das deutsche Arbeitsplätze reibungslos ins Ausland verlagert werden können. Diese ständigen Proteste gegen Arbeitsplatzverlagerungen sind für die armen Unternehme ja auch zu lästig und beinträchtigen den Betriebsablauf! Und wie wenig die Mitarbeiter und die Gewerkschaft bisher erreicht hat sieht man ja an dem äußerst bescheidenen Medienecho in den letzten Tagen und Wochen.

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