06.10.06 15:29 Uhr
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Fünf Millionen Euro Schadensersatz nach Ärzte-Pfusch

Ein 51-jähriger Manager aus München ist nach einem Eingriff im Rachenraum mit Komplikationen in ein Wachkoma gefallen. Die Familie des Managers erhält jetzt fünf Millionen Euro Schadensersatz.

Ursprünglich hatten die Anwälte des Mannes neun Millionen Euro als Unterstützung und Schmerzensgeld für die Familie gefordert. Ein Vergleich erbrachte jetzt die fünf Millionen Euro, eine der höchsten je gezahlten Schadensersatzsummen in Deutschland.

Den behandelnden Ärzten wurden in einem Verfahren durch Gutachter grobe Fehler bei der Behandlung des Managers vorgeworfen.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Million, Arzt, Schaden, Schadensersatz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 15:06 Uhr von teledealer
 
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Für die Familie des Managers ist dies sicherlich eine gute Nachricht. Jedoch sehe ich bei der Begründung der Schadensersatzsumme persönlich ein Unding darin, dass das hohe Gehalt des Mannes mit sehr ausschlaggebend war. Ein Hartz IV Empfänger die wir in diesem Land auch zu genüge haben, wäre demnach nicht einmal ein Bruchteil „Wert“ gewesen wie es scheint.
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06.10.2006 15:44 Uhr von beisser1
 
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America ??? Das sind ja beinahe Zustände wie in America.Da sieht man es mal wieder : Geld kommt immer zu noch mehr Geld.
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06.10.2006 15:50 Uhr von Iceman05
 
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Stimmt: Korrekt ist das eigentlich so nicht. Aber es wird bei Gericht immer davon ausgegangen was welchen Lebensstandard er und die Familie gehabt hätten wenn er Berufstätig hätte bleiben können. Ist auch Irgendwie nachvollziehbar. Warum sollte jemand schlechter gestellt werden für etwas was er nicht beeinflussen konnte. Solche Urteile sind immer ein zweischneidiges Schwert. Aber es sagt im Prinzip nicht über den "Wert" eines Menschen aus sondern mehr über seine soziale Stellung. Und da muss halt auch differenziert werden.
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06.10.2006 20:04 Uhr von marshaus
 
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da sieht man: wieder.....es gibt menschen und menschen, also werden doch nicht alle gleich behandelt.
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06.10.2006 20:58 Uhr von Bibip
 
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wär es einer hier aus dem Forum, gäb´s wenn es hoch kommt 2000 Euro. Aber bei einem Manager müssen es natürlich mehr sein.Der ist ja auch mehr wert, oder?
Grüße
Bibip
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06.10.2006 21:20 Uhr von jd-fun
 
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alle menschen sind gleich, einige aber gleicher
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07.10.2006 00:00 Uhr von Vaikless
 
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also ich finde es nicht nicht richtig: wenn jede familie eines hartz IV empfängers die selbe summe bekommen würde wie die eines gut verdienenden managers dann will ich nicht wissen was wir für steuern zahlen müssten.

die familie des managers hatt höhere ansprüche zu befriedigen die sie ohne ihren mann nicht befriedigen können da sind 5mio warscheinlich nichteinaml genug.

den lebensstandart einer hartz IV empfänger familie zu halten ist nicht so kostenaufwändig.

der manager tut auch was fürs land und die wirtschaft. der hartz IV empfänger dagegen eher weniger. das geld was der staat der manager familie zuschiebt bleibt ja zu locker über 80% eh im land.
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07.10.2006 03:38 Uhr von kimmsen
 
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schadensersatz ist nicht gleich schmerzensgeld: das geld bekommt nicht der manager als schmerzensgeld, sondern die familie als schadensersatz.
natürlich ist dieser familie ein größerer finanzieller schaden entstanden, als es bei einer familie eines hartz IV empfängers der fall gewesen wäre.

das schmerzensgeld wäre bei beiden gleich gewesen.

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