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Textilien für Europa und USA: Bangladesch erhöht Mindestlohn auf 20 Euro

Was in Europa und den USA zu meist hohen Preisen in den Geschäften landet, wird in Dritte-Welt-Ländern zu Hungerlöhnen produziert. Bangladesch erhöht nun den Mindestlohn für Arbeiter in der Textilbranche auf umgerechnet 20 Euro im Monat.

Monatelang haben die Gewerkschaften für eine Lohnerhöhung protestiert. Seit zwölf Jahren erhielten die Arbeiter in Textilfabriken, zumeist Frauen, einen Monatslohn von rund elf Euro.

Mit der neuen Regelung sollen die Angestellten nun monatlich bis zu 60 Euro, mindestens jedoch 20 Euro, verdienen können. Rund 50 Prozent aller Einwohner des Landes müssen täglich mit weniger als einem Euro auskommen.


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WebReporter: dennisk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Euro, Europa, Erhöhung, Mindestlohn, Bangladesch, Textilie
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 13:30 Uhr von luthienne
 
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Sehr gut :): An 9 € mehr Lohn für die Arbeiter werden wir Verbraucher schließlich kaum pleite gehn ;)
Umgerechnet auf die Menge der hergestellten Kleidung/Anzahl Angestellter macht das sicher nicht mal einen Euro im Einkaufspreis aus.
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06.10.2006 14:08 Uhr von knuffl88
 
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kein problem: dann gehn wir Industriestaaten eben in ein anderes land und produzieren da für 11 € weiter.Gibt ja noch genug

so haben die statt ihre 20 euro gar kein geld.
Sie haben sich sozusagen ins eigene Fleisch gebissen

So ist die Realität
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06.10.2006 14:19 Uhr von danisahne
 
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richtig: Ja, hast Recht. Hab auch schon gehört, dass Bangladesch schon seit längerer Zeit zu teuer sei. Und jetzt erhöhen die ihren Mindestlohn nochmal.
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06.10.2006 14:47 Uhr von bpd_oliver
 
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War: hier in DE nicht auch mal die Rede von Mindestlöhnen? Wie ich unsere Politiker einschätze, nehmen die sich ein Beispiel an Bangladesch.
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06.10.2006 15:00 Uhr von grandmasterchef
 
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wennse schlau wären würden die (dritte welt)länder sich absprechen, so dass niemand mehr für unter 20€ "produziert" (was ja ansich scho ne lächerliche summe ist).

aber stattdessen kassiert da wohl eher nen beamter schmiergeld, statt 2000 leute mit nem € mehr auszustatten...
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06.10.2006 15:05 Uhr von Jorka
 
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Völlig richtig so! Warum sollen die nicht ein höheres Einkommen bekommen, wobei 20 € im Monat sowieos schon sehr wenig Geld ist.

Wenns nach manchen Unternehmern ginge dürften die Menschen dort wohl gar kein Lohn erhalten.....
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06.10.2006 16:02 Uhr von KingChimera
 
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@ grandmaster: Warum sich die Länder nicht absprechen?? Das dürfte ja irgendwie auf der Hand liegen... So kann man seinen "Kontrahenten" unterbieten, und somit Arbeitsplätze schaffen (auch wenn die Arbeiter unterbezahlt sind und trotzdem hungern müssen).

Würden alle das gleiche verlangen wäre der Vorteil flöten, und man bekäme überhaupt kein Geld mehr...

Servus, greetz KingChimera
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10.10.2006 17:27 Uhr von ArrowTiger
 
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Wenn man bedenkt, daß Bangladesch einer der weltbesten Produzenten von Stoffen (v.a. Brokat), und Dhaka eine der reichsten Städte war, bis die Engländer diese Industrie zur Zeit der Kolonialisierung niederschlugen (im wortwörtlichen Sinn!), um ihre eigenen Stoffe auf dem Markt zu plazieren...

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