06.10.06 08:37 Uhr
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SPD liegt nach vier Jahren in Umfragen wieder vor der Union

Bei der aktuellen Sonntagsfrage der ARD konnte die SPD die CDU überflügeln. Während die SPD ein Plus von 5 Prozent verzeichnet, muss die CDU einen Verlust von 4 Prozent beklagen.

Die SPD erreicht demnach 33 Prozent und liegt somit vor der Union mit 30 Prozent. Den Stimmungsumschwung macht WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn an der Auffassung der Wähler fest, dass es interne Konflikte in der Union gäbe.

Die Große Koalition verlor erneut den Zuspruch der Bevölkerung. Nur 19 Prozent stimmen ihrer Arbeit noch zu. Das sind die schlechtesten Werte seit der Machtübernahme.


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WebReporter: kimmsen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, SPD, Umfrage, Union
Quelle: www.tagesschau.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2006 09:50 Uhr von summertime
 
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wo ist die Alternative? Meiner Meinung nach war das sowas wie ne Hoffnung das die große Koalition gewählt wurde. Und was bleibt jetzt noch nach dem Disaster? Nichts ...
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06.10.2006 10:04 Uhr von stellung69
 
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SPD raus, FDP rein wäre die beste Alternative, damit Deutschland sich von 8 Jahren SPD-Regierungsbeteiligung erholen kann....
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06.10.2006 10:08 Uhr von JustMe27
 
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Klar, die FDP dann werden die Kleinen noch stärker geschröpft, und die Reichen kriegen noch mehr Steuer-Nachlässe als jetzt schon. Man müsste echt seine eigene Partei gründen...
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06.10.2006 10:27 Uhr von ~L~U~M~
 
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@Justme27 hätte..sollte..könnte...müsste...

Klar wäre das ne Alternative doch glaubst du im Ernst du könntest es viel besser als die derzeitigen Politiker? Die Wirtschaft beispielsweise ist dermaßen komplex, sodass schon kleine Modifikationen in einem Bereich verheerende Ausmaße annehmen können... was der Politik fehlt sind gut ausgebildete Wirtschafts-Umwelt.....Fachleute die wissen wassie tun. Doch warum sollte jemand aus der freien Wirtschaft in die Politik wechseln wo er dann nur einen Bruchteil seines früheren Gehaltes erhält?

Wenn dann wieder Sprüche wie " Die Politiker verdienen zuviel" kommen kann ich auch nur müde lächeln. Warum ist das wohl so? Würden die nichts verdienen wären die für Bestechungen etc viel anfälliger und es würde noch weniger Politiker mit Sachverstand geben...

Eswäre auch schoneimal ne Möglichkeit sich überhaupt politisch zu engagieren und so erstmal etwas im kleinen zu verbessern / verändern aber dafür ist die Allgemeinheit doch viel zu gemütlich (um es freundlich auszudrücken) stattdessen wird lieber gemeckert gemeckert gemeckert ...
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06.10.2006 11:01 Uhr von freddy111
 
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Also verrat mir doch mal einer welche Partei überhaupt noch wählbar ist
Ich find keine!
Deswegen werd ich an solche Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen.
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06.10.2006 13:41 Uhr von opppa
 
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freddy111: Für mich bleiben nur noch links- oder rechtsradikale Parteien wählbar, weil die z.Zt. noch relativ klein sind und daher noch Rücksicht auf den Willen der Wähler nehmen müssen.

Die Lügen der etablierten Politiker habe ich nämlich satt!
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06.10.2006 15:51 Uhr von pfauder
 
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Umfragen sind eh nicht repräsentativ. Nicht ein einziges Mal haben Umfragen den tatsächlichen Wahlverlauf vorzeigen können.

Desweiteren ist das deutsche Volk letztendlich selbst Schuld wenn das Land den Bach runter geht. Klar, die Politiker müssen es biegen, aber wenn man auf der einen Seite Wunder erwartet und auf der anderen Seite den Leuten fürs Daumendrehen weiterhin die Gehälter in den Allerwertesten schiebt, dann kann das nix werden.

Meiner Meinung nach ist es an der Zeit für Massendemonstrationen und Generalstreiks. Für eine radikale Senkung der Politikergehälter, und mit den dann überschüssigen Millionen(!) Euro Expertenteams finanzieren die wirklich Ahnung von den Materien haben und dem Land helfen können. Wenn die überhaupt eine Chance haben, die wirklich guten Leute werden ja von den Oppositionen aus dem Amt gehoben noch bevor ihre genialen Ideen umgesetzt werden. Man denke da nur an Kirchhoff, Deutschland könnte es inzwischen schon viel besser gehen.
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06.10.2006 16:13 Uhr von Jack_the_Depp
 
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@stellung69: Interessierst Du dich erst seit 8 Jahren für Politik, oder hast Du den SCHWACHSINN von 16 Jahren BIRNE vergessen???

Gehe nur einmal auf die Seite des statistischen Bundesamt und suche mal nach den Arbeitslosenzahlen. 1982 --> KOHL KOMMT --> Arbeitslosenzahl --> 1 833 244

1998 --> KOHL GEHT, SCHRÖDER KOMMT -->
Arbeitslosenzahl --> 4 384 456 ( 2 870 021 alte Bundesländer / 1 514 435 NEUE Bundesländer
( Kohl, der Kanzler der EINHEIT !! ))

2004 ( weiter geht die Statistik auf der Seite nicht ) nach 6 Jahren SPD / GRÜNE

Arbeitslosenzahl --> 4 381 042 !!!! Zahlen sind GESUNKEN !!!!

Also, wenn DU deinen Job nicht mehr brauchst, dann wähle weiterhin CDU und FDP !!!

Quelle : http://www.destatis.de/...

Gruß

Jack the Depp
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06.10.2006 16:30 Uhr von eros007
 
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@ Jack_the_Depp: Allerdings ist die Arbeitslosenzahl im vergangenen Jahr wieder gestiegen. 2005 hatte sie einen neuen Höchstwert erreicht. Das lag aber zu einem guten Teil an der Einführung an einer neuen Statistik, wodurch mehr Leute als arbeitslos gezählt wurde (Hartz-Reform).

Betrachtet man den Verlauf der Erwerbslosigkeit in Gesamtdeutschland seit 1991 (etwa auf http://www.destatis.de/... Seite 3), so stellt man fest, dass nach der internationalen ILO-Statistik (deckt sich nicht mit unserer eigenen Statistik) die Arbeitslosigkeit im Jahr 2004 am höchsten lag. Auch höher als 1998. Also lag sie unter Schröder dennoch höher als unter Kohl. Aber richtigerweise muss man dazusagen, dass die Arbeitslosigkeit unter Kohl zwischen 1991 mit etwa 2 Millionen auf gut 3,5 Millionen im Jahr 1998 doch stärker gestiegen ist als unter Schröder (3,5 Millionen auf knapp 4 Millionen). Insofern liegst du richtig. Andererseits ist es unfair, Entwicklungen, die kurz nach den Wahlen erfolgen (wie der derzeitige Aufschwung etwa), nur dem aktuellen Kanzler zuzurechnen, obwohl er noch gar nichts gemacht hat.

Merkel kann wenig für den aktuellen Aufschwung (eher muss man sich fragen, wie stark er ohne Merkel gewesen wäre), ebensowenig wie Schröder für den New-Economy-Boom 1998-2000.

Fair wäre es, wenn man die Kanzler nach der langfristigen Entwicklung beurteilt. Da sieht es so aus: Kohl hat steigende Arbeitslosigkeit hinterlassen, Schröder immerhin ein paar Reförmchen angestoßen, sodass es nun etwas besser geht. Aber die große Chance, nach 16 Jahren CDU/FDP aufzuräumen und Deutschland zukunftsfähig zu machen, hat Schröder nicht genutzt. Er hat weiter gemacht wie bisher. Merkel tut bisher übrigens genau dasselbe. Insofern sind alle Kanzler bzw. deren Kabinette der letzten zwei Jahrzehnte nur mit einem "ausreichend" zu bewerten. Alternativen sehe ich kaum.
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07.10.2006 05:06 Uhr von Jack_the_Depp
 
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@eros007: O.K., ich geb mich geschlagen ;-)

Du scheinst Dich mit der Materie sehr gut auseinandergesetzt zu haben.

Ich muß ja gestehen, daß ich die CDU/CSU nun gar nicht mag und mein Kommentar auch deshalb so ausgefallen ist.

ABER ich möchte dennoch, nur der Form halber, erwähnen, daß es Schröder auch mit einer Mehrheit der CDU/CSU im Bundesrat zu tuen hatte und viele Ideen ( Ob nun gut, oder schlecht ), von daher erst gar keine Chance gehabt haben.

Im Gegensatz dazu hatte CDU/CSU in 16 Jahren Kohl mehrfach, oder sogar immer ( das habe ich jetzt nicht überprüft ) die Mehrheit im Bundestag, sowie im Bundesrat und damit "ein Leichtes" IHRE Gesetze durchzubringen.

Ich habe oft den Unmut über das "neue" Pfandgesetz gehört und das Trittin einen an der Waffel hat, das der aber "nur" umsetzen mußte
( wenn auch zugegeben etwas unglücklich ), was Töpfer ( CDU ) auf den Weg gebracht hat, wußte dann komischerweise keiner mehr.

Ich wollte mit meinem Kommentar eigentlich nur mein Entsetzen darüber äußern, daß SOOO viele scheinbar vergessen haben, WAS wir Kohl so alles zu >IRONIE< "verdanken" <IRONIE> haben.

Also, nochmal vielen Dank, für Deinen guten Kommentar.

Gruß

Jack the Depp
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07.10.2006 06:03 Uhr von kimmsen
 
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das problem liegt doch in der natur des menschen.

das beste was der mensch kann, ist probleme ausblenden, und bekannte folgen von handlungen zu ignorieren.

jedem ist bekannt, dass der staat keine kohle hat. jedem ist bekannt, dass die städte pleite sind. und wir fordern steuersenkungen.

wir regen uns über dosenpfand, ökosteuer und den gelben sack auf. wir fischen die meere leer und holzen unsere wälder ab. wir rotten eine tierart nach der anderen aus.
halten uns aber für umweltfreunde

wir rauchen, obwohl wir krebs davon bekommen.

wir sehen zu, wie afrika verhungert und an aids verreckt. was machen wir? wir schalten schnell den kanal um, auf eine comedy sendung. dann müssen wir das elend wenigstens nicht sehen.

wir wissen, dass die ganzen rohstoffe nicht mehr lange reichen. was machen wir? wir bauen noch schnell indien und china auf, ohne uns gedanken um den tag x zu machen.

über kriege, mord und totschlag brauche ich ja wohl gar nicht erst zu schreiben.

deswegen ist die politik in unserem land eigentlich egal. das sind schließlich nur feinheiten, in denen sich die parteien unterscheiden.
erst wenn es gar nicht anders geht, wird sich die welt etwas einfallen lassen müssen. dann wird es vernünftige politik geben. die kann dann aber nur global aussehen.

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