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Hessischer Landtag stimmt für Studiengebühren ab 2007/2008

Der hessische Landtag hat heute mit der Mehrheit der regierenden CDU die Einführung von Studiengebühren im kommenden Jahr in Höhe von 500 Euro pro Semester beschlossen. Gegner der Entscheidung setzen nun auf eine richterliche Ablehnung der Gebühren.

Das Gesetz ist allerdings nicht in der ursprünglich beabsichtigten Rigorosität zustande gekommen. So wurden die Kreditregelungen erleichtert und die Höchstgrenze auf die besagten 500 Euro festgelegt (geplant waren bis zu 1.500 Euro).

Außerdem gibt es eine Rückzahlung, wenn die Universitäten ihren Lehrverpflichtungen nicht nachkommen. Die hessische SPD kündigte bereits an, das Gesetz zu revidieren, falls sie die 2008 anstehenden Wahlen in Hessen gewinnen sollte.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Landtag, Studiengebühr, Hessisch
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2006 20:33 Uhr von sanfterRebell
 
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Studiengebühren!! Ich finde diese Studiengebühren schrecklich!
Es lebe die Zwei-Klassen-Gesellschaft, wo nur die Bildung kriegen, die es sich leisten können. Warum sollen auch Leute die Möglichkeit kriegen zu studieren, die kein Geld haben?
Ich will eigentlich auch studieren, ich weiß aber inzwischen nicht wirklich, wie ich mir sowas leisten kann.
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05.10.2006 20:54 Uhr von ~L~U~M~
 
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tja: Ich bin auchStudent und zu den Studiengebühren kommt auch noch die Semestergebühr von 168 euro.
Da ein Semster 6 Monate lang ist muss mann 668 Euro berappen was wiederum bedeutet, dass man
jeden Monat ~ 111 Euro beideite legen muss.

Wie das gehen soll wenn man weder Bafög bekommt noch reiche Eltern hat? Ne richtig billige Wohnung und ein 400Euro Job nebenbei halten einen über Wasser...aber die Zeit fehlt dann auch wieder beim Studium.... und dann soll sich malnoch einer beklagen wenn jemand ein semester dranhängen muss °_°
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05.10.2006 21:08 Uhr von Raikkonen
 
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Hi Jungens: Vlt können die Abgeordneten euch unterstützen?

http://volksprotest.de/...
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05.10.2006 22:29 Uhr von mcgrasi
 
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hmm: sind studiengebühren in hessen nicht durch die landesverfassung verboten?
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05.10.2006 22:42 Uhr von Raikkonen
 
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Es ist: soooo vieles verboten.

Aber bitte:
Welchen Politiker hindert das mal eben ein Gesetz zu ändern, gtanz abzuschaffen oder anders auszulegen???

Bitte nicht so naiv ^^
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05.10.2006 22:44 Uhr von dickerdelfin
 
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studiengebühren sind sehr gutt !! mußte als langzeitstuddent in lauer sexeny
au scho fümpfzeenhunnat oirone börappe,
böarps
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05.10.2006 23:04 Uhr von Cpt.Proton
 
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nicht schlimm, dann sollte aber auch die Freibetragsgrenze beim Bafög von 4200€ erhöhen, weil man keine Möglichkeit mehr zu verdienen, um die Gebühren aufzubringen.

Generell sind Studiengebühren richtig, weil man auch persönlich eine Rendite durch den besseren Abschluss hat, an dessen Kosten man sich auch beteiligen darf.

Nur finde ich es auch konsequent, daß man Lehrlinge ebenfalls für ihre Berufsschule bezahlen lassen muß, weil diese Argumentation von einer höheren Bildungsrendite auch für Lehrlinge und ihren Abschluß gelten.
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05.10.2006 23:35 Uhr von kimmsen
 
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studiengebühren bitte nur für langzeitstudenten: der staat sollte ein interesse daran haben, das studieren auch für finanziell schwächere möglich zu machen.

meinetwegen regelstudienzeit + 2 semester studienfrei
danach dann 1000 euro pro semester.

ich kenne diverse personen, die das ein oder andere semester zum jobben und feiern genutzt haben. bei denen war kunstgeschichte während der phase als studiengang sehr beliebt ;-)

also, wer studieren will, soll das auch gerne können.
wer nach x-semestern nicht wirklich studiert, oder ein ende des studiums vor augen hat, der soll dann bitte auch zahlen.
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06.10.2006 01:10 Uhr von swald
 
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Cpt.Proton: Ich kann mich Cpt.Proton nur anschließen, es müssten nur leichter Bafög zu bekommen sein, so das alle aus finaz schwächeren Haushalte stammenden auf den Höchstsatz kämen. Schon würde es passen.

"Nur finde ich es auch konsequent, daß man Lehrlinge ebenfalls für ihre Berufsschule bezahlen lassen muß"

Auch kein schlechter ansatz, schon ein geringer Betrag bringt den Schüler in eine Kundenrolle mit Forderungen und erhöhen den Eisatz von Schule und Schüler.
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06.10.2006 11:27 Uhr von ~L~U~M~
 
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So dann mal ne kleine Rechnung.

Als Student braucht man ca. 600 Euro für Lebensunterhalt http://www.uni-osnabrueck.de

600*12 = 7200 + 2*500 Studiengebühren +2*160Euro Semesterbeitrag

=8520 Euro im Jahr
-1800 Euro Kindergeld
=6720 Euro die noch finanziert werden wollen wenn man kein Bafög bekommt und keine reichen Eltern hat (ja sowas gibts)

Gut jetzt kommen natürlich die netten Leute die sagen, ja dann nehm doch einfach nen Kredit auf..Konditionen sind ja günstig ( und es gibt studenten die das wirklich annehmen )

Also dann nehmen wir mal ein Studium der Wirtschaftswissenschaften min.9 Semester

Das macht dann 33600 Schulden (zinsen etc NICHTmitgerechnet).
Dann muss man nach dem Studium noch meist Praktika machen wo man quasi für lau arbeiten geht um irgendwann mal eine Festanstellung zu bekommen.

33600 Euro auf 30 Jahre verteilt....was meint ihr wieviel man da nachher bezahlt hat ? 50000? 60000?
Und das für eine Berufsausbildung ! Ein Aussenhandelskaufmann verdient in deiner Lehre schon etwas über 20.000 Euro

Studium = -60.000 Lehre=+20.000 ?

Das soll gerecht sein? Und dann meckern noch alle darüber, dass Uniabsolventen später mehr vedienen....dass müssen die ja schon um ünerhaupt die ganze verlohrene Kohle wieder aufzuholen.

Gut der dargestellte Fall spricht natürlich nicht für alle Studenten, ich z.B habe nebenbei einen 400 Euro Job ! Das da natürlich nicht immer nur 1er und 2er bei den Klausuren rauskommen kann sich wohl jeder denken..
Na dann mal Prost Mahlzeit ;-)

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