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Nach Einigung bei Gesundheitsreform hagelt es Kritik

So sehr sich die Koalitionspartner auch über die Einigung über die Gesundheitsreform erleichtert zeigten, so heftig kam prompt die Kritik von allen nicht beteiligten Seiten. Von der Gewerkschaft bis zu den Krankenkassen wird der Kompromiss abgelehnt.

Gewerkschaftschef Sommer beklagte, dass die Koalitionäre nur einen Minimalkonsens gefunden hätten und der vereinbarte Zusatzbeitrag die Versicherten belaste. Zudem missfällt Sommer, dass private Versicherungen nicht am Strukturausgleich teilnähmen.

Aus Krankenkassenkreisen wurde der Kompromiss als Verstaatlichung bezeichnet, da es keinen Wettbewerb geben werde. Auch die Oppositionsparteien übten scharfe Kritik. Die Große Koalition werde die Umsetzung der Reform im Jahr 2009 nicht mehr erleben.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Gesundheit, Einigung, Gesundheitsreform
Quelle: www.ftd.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2006 16:07 Uhr von marshaus
 
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die kleinen: werden wieder bluten....das ganze endet wie in amerika....keiner kann es sich leisten krank zu werden.
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05.10.2006 16:23 Uhr von Kid Rob
 
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Die armen werden Ärmer, die reichen baden in Sekt und Kaviar.
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05.10.2006 16:43 Uhr von Lienna
 
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"Zudem missfällt Sommer, dass private Versicherungen nicht am Strukturausgleich teilnähmen."

lol
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05.10.2006 17:52 Uhr von opppa
 
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Ich wartenur noch darauf, daß dann der letzte Rest des Solidaritätsprinzips in der Sozialversicherung auch noch z e r s c h l a g e n wird!

Die Wirtschaftslobby hat einen weiteren Schritt dahin gemacht, daß die Firmen sich aus der Finanzierung der Sozialversicherung zurückziehen. Und das unter tätiger B E I H I L F E (nicht Mithilfe) der Parteien der großen Koalition.

Sobald den Arbeitnehmern bei der ersten Lohnabrechnung nach neuem System klar wird, wie sehr sie wieder von den Regierungsparteien abgezockt wurden, wird es hier ein großes Geschrei losgehen.

Aber offensichtlich haben Regierungsparteien und Wirtschaftslobby beschlossen, bei der Zerschlagung des Solidaritätsprinzips so vorzugehen, wie bei dem Hund, dem der Schwanz kupiert wird: Immer nur ein Stückchen, damit er sich daran gewöhnt!

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