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Langenscheidt arbeitet mit Hochdruck an einer Alternative zu Wikipedia

Wikipedia mit seinen tausenden, freiwilligen Helfern gewinnt auch im Markt für Lexika immer mehr an Bedeutung. Traditionelle Anbieter wie die Langenscheidt-Verlagsgruppe geraten zunehmend unter Druck des kostenlosen Online-Angebotes.

Mit dem Brockhaus-Verlag gehören Langenscheidt auch der Lexikonverlag Meyers und die Marke Duden. Verleger Andreas Langenscheidt gibt sich deshalb kämpferisch: "Wir werden eine Antwort auf Wikipedia geben." Details nannte er allerdings noch nicht.

Langenscheidt plant langfristig. Für die kontinuierliche Pflege der Marken verwendet die Verlagsgruppe jedes Jahr etwa zehn Prozent des Umsatzes. Neue Absatzfelder wurden mit dem Humorwörterbuch "Deutsch-Frau/Frau-Deutsch" erfolgreich erschlossen.


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WebReporter: als_mensch_getarnt
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Alter, Alternative, Wikipedia, Alternativ, Hochdruck
Quelle: www.faz.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2006 11:25 Uhr von als_mensch_getarnt
 
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Bemerkenswert finde ich, wie ernst die Mitbewerber aus den neuen sozialen Medien inzwischen genommen werden. Da ist Langenscheidt den traditionellen Medien voraus.

Ein Lexikon steht und fällt mit der Qualität seiner Einträge. Bemängelt jemand die Wikipedia auf diesem Feld, um sich abzusetzen, verbessert er automatisch das Online-Lexikon. Das kann nicht das Ziel der Mitbewerber sein. Deshalb geht Langenscheidt den Weg der Abgrenzung durch die etablierten Marken.
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05.10.2006 13:45 Uhr von niffer
 
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Für Freiheit opfere ich gerne Qualität: Für mich reicht Wikipedia aus. Manche brauchen wohl etwas ausführlichere lexika zum studieren etc. Aber irgendwann wird das auch online verfügbar. Ich hoffe nur das es umsonst bleibt. Denn bildung sollte ja kostenlos sein :)

Dann hat man dann auch mehr platz im bücherregal :)
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05.10.2006 13:56 Uhr von bingo`
 
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Wikipedia: ist schon ne tolle Sache :D
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05.10.2006 15:37 Uhr von sds-donnergott
 
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Wikipedia hat auch Nachteile: Das Hauptproblem wird immer sein, dass jeder alles schreiben darf. Das heißt auch Konzerne oder Leute die von falschen Dingen überzeugt sind nehmen Einfluss darauf. Da steht genug Unfug drin.

Lexika die von Verlagen erstellt werden haben den Vorteil, dass sie einigermaßen neutal sind (neutraler als Wikipedia) aber sich eben nicht auf jedem Gebiet auskennen. Was bei Wikipedia wiederum oftmals gegeben ist weil sich immer Leute finden die irgendwas über irgendwelche nanobschichtungen oder was weis ich wissen.
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05.10.2006 16:31 Uhr von Kid Rob
 
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Information wants to be Free: bekommt hierdurch eine neue Bedeutung.
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05.10.2006 16:35 Uhr von Dissmaster 2001
 
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Zug abgefahren: Über Jahre hinweg hab ich einen vernünftigen Online-Duden gesucht und alles, was man bei den traditionellen Anbietern (Duden/Brockhaus/Langenscheidt) gefunden hat, war der Verweis, man möge sich doch bitte die Bücher kaufen. Nun gibt´s all dies Wissen (und noch mehr) umsonst online und ich hoffe, dass die traditionellen Anbieter dies auch wirklich schmerzhaft wahrnehmen. Selbst wenn die jetzt 1:1 Ihre Printausgaben ins Netz stellen, ist der Zug abgefahren. Wikipedia ist allen meilenweit voraus.
Ähnlich schwierig, wie eine Suchmaschine neben Google zu etablieren...
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05.10.2006 16:41 Uhr von Enny
 
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Bitte Zeit lassen: Aber bitte Zeit dafür lassen.
Dann aber auch besser machen. Was nicht schwer sein dürfte.
Wikipedia steht nicht für Qualität, Jeder 7 Klässler kann da rumpfuschen.
Es wird Zeit das diese Wikipedia untergeht.
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05.10.2006 16:54 Uhr von CyrusDaVirus
 
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@donner: "Das heißt auch Konzerne oder Leute die von falschen Dingen überzeugt sind nehmen Einfluss darauf. Da steht genug Unfug drin."

Das ist überall so.

PS: Wikipedia wird von keiner Firma je zu schlagen sein.
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05.10.2006 17:25 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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@Enny: deine kommentare sollten auch bald untergehen.... jeder halbwegs gebildete depp (ich dachte immer, ich wäre der einzige dieser sorte) ist mit ein bischen gripps in der lage, wikipedia anständige infos zu abzuringen...
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05.10.2006 20:28 Uhr von rw999
 
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Wikipedia reicht aus: Jeder kann daran verbessern - falls es den Leuten von der Qualitätssicherung gefällt. Trotzdem hat der Umfang der Wikipedia eine größe, die ein Langenscheidt-Online-Lexikon wohl nie erreichen wird. Zudem kennen sich die Leute vom Langenscheidt eben nicht mit allen Themen aus und schreiben Fehler in ihre Lexika - diese können bei Wikipedia dank der breiten Masse der Benutzer schneller behoben werden.
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05.10.2006 21:19 Uhr von Gelassener
 
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Schwieriges Vorhaben: Dieser Plan wird scheitern. Eine weltweite Fangemeinde, in allen möglichen Staaten tausende von Autoren, Fachwissen, dass sich ohne Kommerz und Profilneurose mehrt, korrigiert und kollegial ergänzt wird. Für mich ist es nicht vorstellbar, dass ein kommerziell orientiertes Unternehmen den enthusiasmus der netzfreiheit gegen bares erreichen kann.
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05.10.2006 23:50 Uhr von Enny
 
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@ Hämorrhoidenkönig: Ah, ein 7.Klässler.
Aber auch Du lernst es noch wie man es richtig macht.

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