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Regierung will strengere Gesetze für Private-Equity-Unternehmen

In Berlin wird zurzeit darüber nachgedacht, Private-Equity-Unternehmen strengeren Regularien zu unterwerfen. Speziell unter dem Aspekt der Firmenzerschlagung agierende PE-Firmen sollen härter behandelt werden.

Hingegen sollen PE-Unternehmen, die auch volkswirtschaftlich sinnvoll agieren, Steuererleichterungen erhalten. Es gibt zwar noch keine konkreten Vorschläge dafür, doch ist die Tendenz, entsprechende Formulierungen in das neue Gesetz einzubauen, groß.

2005 hatte der SPD-Politiker Müntefering die Debatte über die PE-Unternehmen angefacht, als er sie in einer Rede als "Heuschrecken" bezeichnete.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Unternehmen, Gesetz, Regie
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2006 13:55 Uhr von [email protected]
 
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Achso Und was ist mit den "Heuschrecken", die seit Mitte 1990 gen Osten wandern und über ganze Landstriche herfallen? Bin auch dafür, dass man die im nachhinein noch bestrafen darf...
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05.10.2006 14:48 Uhr von Bibip
 
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Hallo [email protected]: das Wort Heuschrecken kam von einem Minister (Müntefering) der keinen blassen Dunst von Wirtschaft, geschweige denn von PE hat.
PE ist der stärkste Arbeitsplatzerhalter wie auch -schaffer. So manche Firma, die kurz vor der Insolvenz stand wurde z.B. von PE gerettet.
Klar, auch hier gibt es welche, die Firmen "ausbeinen". Doch das sind die wirklich wenigsten. Unterm Strich ist PE ein wahrer Segen für die Firmen.
Zu näheren Erklärung, was PE ist: wie das Wort schon sagt: Privatkapital.
Ein Beispiel: Du hast eine Firma, der es nicht so gut geht aber interessante Produkte herstellt. Nun hast Du gehört, dass ich so an die 5 Millionen daheim rumliegen habe. Du schlägst mir vor, die in Deiner Firma zu investieren und das Kapital nach ...5 Jahren zurück zu zahlen. Und zwar den Wert, den es bis dahin hat (Firmenwertsteigerung). Wenn ich hier einsteige ist natürlich mein Risiko enorm. Eine wesentliche Senkung des Risikos sind nun PE-Firmen. Sie sammeln Privatkapital und beteiligen sich (mehrheitlich) an mehreren Firmen (nicht nur solchen denen es schlecht geht, auch solche, die expandieren wollen). Da die sich an ca. 20 - 30 Firmen beteiligen sinkt das Verlustrisiko enorm. Nun gibt es Dach-PE-Firmen (z.B. RWB, HCI, MPC..), die sich an mehreren PE-Firmen beteiligen. Hier sinkt das Verlustrisiko auf fast 0 % und das Teilverlustrisiko auf unter 1 %. Das sind Traumwerte, die andere Kapitalanlagen bei weitem nicht erreichen.
Der Unterschied zwischen Aktienmanagern und PE-Managern liegt darin, dass die ersten auf kurzfristigen Erfolg aus sind (damit die Aktien schnell steigen) die anderen aber die Firma so rentabel wie möglich machen müssen, damit das Investitionskapital sich vermehrt. Aktienfirmen werden an der Börse gehandelt, PE nicht! Aktienmanager dürfen keine Insiderinfos haben, PE schon.
Du siehst, ein himmelweiter Unterschied.
Grüße
Bibip

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