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BenQ doch nicht vom Mutterkonzern "ausgenommen"

Der sich in Insolvenz befindende deutsche Ableger des taiwanesischen BenQ-Konzerns, BenQ Mobile, ist entgegen anders lautender Gerüchte aus dem Arbeitnehmerlager doch nicht vom Mutterkonzern "ausgenommen" worden, hieß es heute aus München.

Es seien noch alle wichtigen Werte im Besitz des deutschen Unternehmensteils, sowohl Softwarerechte als auch Maschinen und der Lagerbestand.

Erst kürzlich hatte der Mutterkonzern in Taiwan der deutschen Tochter weitere Zahlungen verweigert und so die Insolvenz verursacht. Die Mobiltelefone sollen nun künftig in Asien produziert werden.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mutter, BenQ
Quelle: www.handelsblatt.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2006 16:53 Uhr von thejack86
 
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naja: was kümmert sich Taiwan um Lizenzen ?
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04.10.2006 17:06 Uhr von fpanyre
 
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richtig so! wenn ein tochterunternehmen von benq oder xy schlapp
macht, kann man das nicht lange mit durchziehen. is doch
klar.
wenn es zu teuer ist, in deutschland telefone herzustellen,
muessen wir eben was anderes machen.
also mehr tretminen, u-boote, abhoeranlagen, elektro-
rollstuehle, pharmadrogen und gehirnchirurgie.
und die chinesen lassen uns ja die
softwarerechte.hahahahaha.
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04.10.2006 17:45 Uhr von aquarius565
 
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Na also: Macht aggressive Werbung für Siemens Handys ala Nokia, dann werden sich schon Käufer finden.
Z.B. eine laszive junge Frau hechelt in ihr Handy, Ja liebster ich komme. Oder dergleichen. Merke: Sex sells!
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04.10.2006 17:54 Uhr von dare_13
 
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das ungerechte dabei: BenQ kauft sich Siemens Handy-Sparte samt Lizenzen, Techniken, Fachpersonal, Ideen und Prestige, wunderbarer Gewinn, dann ist denen die (vorher zugesagte) weitere Produktion in Deutschland doch zu teuer und es wird einfach das Geld gestrichen und eine Insolvenz "provoziert" damit man alle Anlagen und Angestellten in Deutschland, besonders in den Fabriken, loszuwerden und schafft weitaus günstigere Alternativen in Asien. Wenn man mal das menschliche und das Versprechen aussen vor lässt, echt clever gemacht aber ich finde es zum kotzen, weil man sich an Versprechen hält und weil in Deutschland viele Menschen deshalb ihren Job verlieren könnten. Immerhin haben sie alles von Siemens, was sie haben wollten, dann sollen sie sich jetzt auch um das Personal kümmern, auch um die ungeliebten Sachen, die sie mitgekauft haben. Das finde ich echt peinlich.
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04.10.2006 18:24 Uhr von evilboy
 
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Naja. Die Berichterstattung erweckt den Eindruck, als würde BenQ Mobile inzwischen eine feindliche Abspaltung von der taiwanischen BenQ Corp. sein. Mag sein. Seltsam ist es aber.
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04.10.2006 21:26 Uhr von Nektus
 
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ja das war doch klar: wer geglaubt hat, die seien wirklich insolvent... nunja. Das ist halt eine moderne Maßnahme, die teuren Mitarbeiter in D loszuwerden, ohne negativ langwierige Prozesse am Hals zu haben.
saturation of locale legality ... auch manchmal genannt.
Ich könnt wetten, dass war nen akgekartetes Spiel.
Siemens Handys waren nie schlecht.. aber in der Produktion zu teuer...
Siemens hätte die Insolvenz negative Schlagzeilen gebracht..
Benq kauft Siemens von der Last frei.. und insgeheim wird abgemacht, dass nach Ablauf eines Jahres, die deutsche Benq kaputt geht.
Benq "die Bösen" sitzen in Asien.. und Siemens kann sich hier mit nem Hilfsfond "veredeln".

Das mag nun glauben wer will.. aber es spricht zuviel dafür.... mir tuen nur die Mitarbeiter leid.. sie hatten nie eine Chance.
Danke Globalisierung. ;)

Gruß
Tim
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04.10.2006 21:52 Uhr von denksport
 
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wer verkauft denn schon eine Cashcow? Also, wer so ein Unternehmen kauft, sollte gewisse Chancen sehen bzgl. Entwicklung des Unternehmens.
Das Ding war ja schneller abgewickelt, bevor man überhaupt eine Strategie zur Bereinigung von dem Unternehmen erahnen konnte. Oder gibt es tatsächlich ein Leben nach der Insolvenz?
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05.10.2006 00:32 Uhr von Geater125
 
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Nicht Cashcow sondern Poordog! Das sind lange keine Cashcows mehr, die Handys befanden sich alle eher bei den Poordogs. Die Geräte sind "veraltet", die Bedienung aus dem letzten Jahrhundert und die Produktion ist einfach zu teuer. Deswegen versucht man das loszuwerden. Für einen Investor ist eigentlich nur noch der Name interessant und das man Real Madrid als Werbeträger hat. Ansonsten? Fehlanzeige, Lizensen mögen vorhanden sein, nur: Wer mag diese nutzen?
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05.10.2006 01:50 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Kann mir einer vernünftig erklären ... !!! warum ein Betrieb aus Taiwan in Deutschland produzieren will? Umgekehrt machts Sinn: Deutscher Betrieb produziert billig in Taiwan.

Alle Erklärungen im TV haben mir nicht diese Frage beantwortet - es sei denn die Antwort lautet man hätte von vorneherein vorgehabt ein ganz krummes Ding zu drehen ...
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05.10.2006 08:29 Uhr von opppa
 
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Für BenQ kommt der Reibach: aus der Abfindung von Siemens und daraus, daß man das Know-How von Siemens - natürlich nach genauester Prüfung der Brauchbarkeit - nach Taiwan holt. Die Kenntnisse der deutschen Techniker werden in Taiwan einen echten Innovationsschub auslösen, der nicht durch deutsche Gesetze über Arbeitsschutz und Mitbestimmung behindert wird.

Über die Einhaltung von Patenten und Lizenzen können doch alle Markenhersteller der Textilindustrie mehr als ein Liedchen singen.

Ich bin mir sicher, daß BenQ - selbst wenn sie gezwungen würden, die deutschen Verluste zu übernehmen - mit Sicherheit an dem Geschäft profitieren wird, ohne auch einen Cent aus Deutschland abgezogen zu haben.

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