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Neue Hoffnung für Aids-Kranke? Nobelpreis an Genetiker verliehen

Der Medizin-Nobelpreis 2006 geht an Andrew Z. Fire von der Stanford University und Craig C. Mello von der Massachusetts Medical School in Worcester. Die beiden Genetiker entdeckten eine Möglichkeit, bestimmte Gene gezielt auszuschalten.

Mithilfe der sog. "RNA-Interferenz" kann man verhindern, dass Zellen untereinander Informationen austauschen. Indem man veränderte RNA-Sequenzen in die Zelle einbringt, kann man den Informationsfluss unterbinden und einzelne Gene direkt ausschalten.

Der Sprecher des Nobelpreiskomitees sagte, es sei zwar noch ein langer Weg, bis man daraus Medikamente machen könne, aber der Anfang sei gemacht. So entsteht neue Hoffnung für Aids- und Krebskranke.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krank, Hoffnung, AIDS, Nobelpreis, Nobel
Quelle: www.merkur-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2006 17:17 Uhr von JustMe27
 
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Das zeigt doch, das die Manipulation von Genen nicht immer schlecht sein muss. Ich hoffe aber, das sie sich der Risiken trotz allem bewusst sind und bleiben.
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03.10.2006 05:52 Uhr von Metzner
 
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Gott sei Dank! Wesentlich besser geschrieben als die andere mickrige News ueber diese Verleihung.

Fehlte nur noch zu erklaeren, was die RNA-Interferenz eigentlich fuer ein Effekt ist, aber dafuer braeuchte man schon ein paar Zeilen mehr...
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03.10.2006 13:35 Uhr von borgir
 
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Es ist eben nicht: immer schlecht, wenn man an Genen rummanipuliert. Bei Nahrungsmitteln ist der Aufschrei immer groß, dass aber in Afrika oder Asien immernoch tausende Menschen verhungenr lässt sie auch aufschreien. Schon komisch.
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03.10.2006 21:52 Uhr von Änn
 
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Also Wer mal ein Medikament gegen AIDS oder ähnliches herstellt und dieses dann auch wirklich benutzt wird...vor dem hab ich dann echt Respekt^^
Aber bestimmt passiert das wieder "nicht geplant"^^ so wie mit dem Penicillin;)...LG
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04.10.2006 21:24 Uhr von CHR.BEST
 
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@bogir: Mit Gen-Mais machen fette Konzerne den großen Reibach und bestimmt nicht das arme Afrika. Außerdem müßte auch ohne Gen-Getreide niemand auf der Welt mehr hungern wenn nur die Nahrungsmittel gerechter verteilt wären.

Zur News: Die Besiegung des AIDS-Virus wird ein großer Prüfstein für die Menschheit sein. Hoffentlich wird aus dieser Erfindung irgendwann eine erfolgreiche Therapie gegen AIDS und Krebs.

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