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70.000 T-Com-Mitarbeiter vor Neubewerbung

Im Rahmen des großen Umbauprojektes der T-Com werden sich 70.000 Mitarbeiter des Unternehmens um eine neue Stelle in der Firma bewerben. So will T-Com die Mitarbeiter neu verteilen bzw. entscheiden, wer in eine Auffanggesellschaft kommen wird.

Die Neuorganisation wird dazu führen, dass die bisherige Firmenstruktur komplett verschwinden dürfte. T-Com-Chef Ricke will mit seinen Plänen zum Umbau des Konzerns bis zu fünf Milliarden Euro einsparen.

Die bisherigen drei Teilbereiche würden demnach schrittweise wieder zusammengeführt. Durch den Umbau der Führungsebenen werden auch etwa 20.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz wechseln müssen. Die T-Com hat bislang diesen Bericht nicht kommentiert.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2006 12:44 Uhr von napfo
 
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supi: ich bin nach der ausbildung jetzt seit drei jahren bei t-com.
in der zeit hatte ich 3 verschiedene teamleiter und drei verschiedene berufsbezeichnugen.
die tätigkeit blieb natürlcih immer dieselbe!
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02.10.2006 13:15 Uhr von opppa
 
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Telekom = Abzocke: 1) Jahrzehntelang hat uns die Telekom mit überhöhten Gesprächspreisen a b g e z o c k t!
2) Mit dem Verkauf von T-Online und der Enteignung der Aktienkäufe kam dann die nächste A B Z O C K E!
3) Jetzt sollen 5 Mrd Euro a b g e z o c k t werden, wo denn. wenn nicht bei den Mitarbeitern?

Aber solange "unsere" (nicht meine) Regierung davon auch noch profitiert, wird denen wohl keiner das Handwerk legen!
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02.10.2006 17:23 Uhr von Tommy69
 
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@opppa : mal wieder keinen Durchblick: Merke: Vom permanenten süffisanten Wiederholen wird´s nicht besser.

1) Jahrzehntelang hat uns die Telekom mit überhöhten Gesprächspreisen a b g e z o c k t!

-> Die Preispolitik gestaltete das Ministerium für Post und Telekommunikation (ex. Bundespostministerium), heute die RegTP. Die Telekom ist als Quasi-Monopolist bei den Preisen nicht entscheidungsfrei.

2) Mit dem Verkauf von T-Online und der Enteignung der Aktienkäufe kam dann die nächste A B Z O C K E!

-> Die Aktien wurden zu einem bestimmten Kurs zurückgekauft. Wer nicht verkaufen wollte, konnte zurücktauschen. Niemand wurde enteignet.

3) Jetzt sollen 5 Mrd Euro a b g e z o c k t werden, wo denn. wenn nicht bei den Mitarbeitern?

Der Personalabbau kostet zunächst Geld, und zwar viel Geld.
Geld, mit dem der Vorruhestand von Beamten ab 55 sowie Abfindungen für Arbeitnehmer finanziert werden. Der Vorruhestand muss bis zur Pensionsgrenze mitgetragen werden.
Es wird weniger investiert werden, und zwar in das neue Glasfasernetz. Zur Zeit gibt es gerade mal 50 Kunden, das rechnet sich hinten und vorne nicht.
Aufgrund diverser Entscheidungen (EU, RegTP) muss das High-Speed Netz von Anfang an geöffnet werden und ich glaube kaum dass es noch realisiert wird.
Zumindest nicht bei dem Druck der neuen amerikanischen Beteiligungsgesellschaft.

Opppa, Du hast, wie so oft, in Sachen Telekom null Peilung.
Worte wie "A b z o c k e" implementieren ein gewisses Stammtischniveau.


Sorry, das musste mal sein.
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02.10.2006 18:12 Uhr von misterx3103
 
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teilweise etwas schwachsinnig: Da im Tarifvertrag festgeschrieben steht: "einmal gezahltes Gehalt darf nicht gekürzt werden", werden wohl einige die niedere Arbeit bekommen, trotzdem mit Ihrem Geld nach Hause gehen. Bei der Telekom beunruhigt so etwas schon Keinen mehr. Bin seit 12 Jahren dabei und genauso lange wird hier Umstrukturiert und geschoben.
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02.10.2006 19:09 Uhr von Tommy69
 
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@misterx3103: Dahinter steckt System: Alle Mitarbeiter hatten ja die Möglichkeit 3 Beschäftigungswünsche zu äußern. Von den 70.000 Jobs wurden ja weniger als 60.000 an Wertigkeit(Einstufung gemäß NBBS) oder Örtlichkeit erhalten.

Wer seine bisherige Tätigkeit weitermachen wollte kann nun:
1. weniger Gehalt als bisher bekommen
2. an einem neuen Dienstort seiner gewohnten Tätigkeit nachgehen

Sinn und Zweck:
Vergrätzung von Teilzeitkräften, insbesondere solcher deren Bewertung schon vor Jahren von T4 auf T3 oder T2 herabgewürdigt wurden und nun anstelle 3km 45km einfach zur Arbeit brauchen.

Da "lohnt" es sich durchaus die Abfindung zu nehmen und dem Laden adé zu sagen.

Ich beobachte die Entwicklung schon seit Jahren.

2005 wurde die Arbeitszeit reduziert, bei Lohnverzicht und gleichzeitiger Rettung von 10.000 Arbeitsplätzen.

Ich habe in den einzelnen Abteilungen noch nie zuvor solche Anhäufungen von Überstunden gesehen ,,,

Kopfschüttel.

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