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Wien: Schwulen-Paragraf "moralisch einsehbar"

Die Frage, ob Verurteilungen nach dem mittlerweile abgeschafften §209 StGB in Österreich als strafverschärfend gewertet werden dürfen, bejahten die Richter. Es habe dem Gesetz nicht an "moralischer Einsehbarkeit" gemangelt, urteilte die Kammer.

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hatte Österreich schon früher wegen der auf §209 gegründeten strafrechtlichen Verfolgung homosexueller Männer verurteilt. Der Schadenersatz aus mehreren Fällen belief sich auf insgesamt mehr als 350.000 Euro.

Gegen die Entscheidung des OLG Wien soll Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erhoben werden, erklärte der Präsident der Bürgerrechtsorganisation "Rechtskomitee LAMBDA", Helmut Graupner.


WebReporter: gunnarcologne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wien, homosexuell
Quelle: www.gaynewsboard.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2006 23:15 Uhr von gunnarcologne
 
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Das klingt wie ein böser Witz, ist aber keiner. Da meinen Richter, das es rechtens ist, wenn Menschen noch unter einem längst obsolet gewordenen Gesetz leiden müssen.
Zur Info: Bei besagtem Gesetz ging es um die Schutzaltergrenze für einvernehmlichen Sex zwischen Schwulen (18).
Für heterosexuelle Kontakte liegt das Schutzalter in Österreich bei 14 Jahren.
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02.10.2006 14:31 Uhr von gunnarcologne
 
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Ganz schön fies: und manchmal an Methoden aus Nazideutschland erinnernd.
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18.11.2006 13:36 Uhr von angie3333
 
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eine Schande! es ist wie in Nazideutschland!

Angie

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