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Gewerkschaft streicht Angestellten Vorsorgezahlungen

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sieht sich gezwungen, ihren Mitarbeitern die Altersvorsorge zu kürzen oder gar zu streichen. Nach den kostenintensiven Streiks der letzten Monate sei die Belastung durch diese Zahlungen nicht mehr zumutbar.

Um weitere Arbeitsplätze schaffen zu können, die dringend benötigt würden, einigten sich Vorstand und Gewerkschaftsrat von ver.di auf diese Maßnahme, von der ca. zwei Drittel der Mitarbeiter betroffen sein werden.

Da die Kosten für die diesjährigen Streikaktionen bis zu 75 Millionen Euro hoch liegen könnten, müssten auch Kündigungen ins Auge gefasst werden.


WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewerkschaft, Angestellte, Vorsorge
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2006 16:24 Uhr von Gelassener
 
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Aber wehe, ein Unternehmen, dem es ähnlich geht, droht solche Konsequenzen an. Dann ist das Ver.Di-Geschrei groß.
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01.10.2006 16:37 Uhr von ROBKAYE
 
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@autor: Dein Kommentar ist leider nur sehr kurzzsichtiger Natur... Für das Geld, welches jetzt fehlt, wurden Rechte von Arbeitnehmer durchgesetzt. Es bleibt nunmal nicht aus, einzusparen, denn den Gewerkschaften rennen die Mitglieder davon. Zudem sind die bereits angelegten Gelder der Altervorsorgen ja nicht weg. Sie wird nur ausgesetzt. Und wenn es Ver.di wieder besser geht, denke ich, werden die Zahlungen auch weiter fortgesetzt.
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01.10.2006 16:55 Uhr von mnemba
 
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fehlerhafte News: Ver.Di gibt es nicht, die Gewerkschaft heißt ver.di, manchmal in den schreibfaulen Meiden auch schonmal Verdi
http://international.verdi.de/...

1. Rubrik ist kompletter Unsinn, wo geht es in der News um einen Tarifabschluss?
2. Rubrik hätte zu lauten Politik|Organisationen|Alles.
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01.10.2006 19:06 Uhr von Geater125
 
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@ Robkaye: Dein Kommentar zeugt eher von Blauäugigkeit. Wieso hat ver.di wohl so wenig Geld?? Weil sie zunehmend ineffektiver werden, die Aktionen sich alle als heiße Luft herausstellen und wegen jedem kleinen Mist mittlerweile gestreikt wird. ver.di und auch die IG Metall erfüllen schon lange nicht mehr ihren Sinn sondern sind zunehmend von Profilierwütigen Funktionären getrieben die immer weniger wissen was die Basis will.

Wenn die Gewerkschaften sich effetiver um die Bedürfnisse ihrer Mitglieder einsetzen würden, dann würden diese auch nicht vermehrt weglaufen!
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01.10.2006 20:13 Uhr von Cpt.Proton
 
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Wein predigen und Wasser ausschenken !
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01.10.2006 20:16 Uhr von Geater125
 
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Das selbe habe ich auch schon gedacht @ Proton. Denn: Gewerkschaften zahlen am schlechtesten, die Arbeitsbedingungen sind mies. Aber hauptsache bei Unternehmen, wo das alles auch noch Privateigentum ist, auf die Kacke hauen wenn denen irgendwas nicht passt. Logik? Sucht man vergebens!
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05.10.2006 23:48 Uhr von md2003
 
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tja . . . . langsam geht hier alles den Bach runter......... so ein Scheiß......

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