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Allensbach sieht bei den Deutschen keinen Optimismus für den Arbeitsmarkt

Die derzeitig gute konjunkturelle Lage ist laut dem Allensbach-Institut für die meisten Menschen in Deutschland kein Grund an eine Besserung der Arbeitsmarktlage zu glauben. Die alte Meinung, dass Aufschwung auch Arbeitsplätze schaffe, schwinde.

Trotz der wirtschaftlichen Belebung ginge eine Mehrheit der Bürger davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen künftig kaum zurückgehen werde, sogar ca. 32 % gingen von einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen innerhalb des nächsten Jahres aus.

Die langfristige Perspektive sähen die meisten Bürger noch schlechter: Zunahme der Arbeitlosigkeit und sinkender Lebensstandard bei Leistungskürzungen und höheren Belastungen seien nach Meinung einer großen Mehrheit künftig zu erwarten.


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WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Arbeit, Arbeitsmarkt, Optimismus
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2006 16:17 Uhr von mnemba
 
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Kommasetzung, Rechtschreibung, Fakten: "ist ... kein Grund, an eine Besserung ... zu glauben"
"Die alte Meinung, das_S_ ..., schwinde [OHNE ´t´, immer noch Konjunktiv]""

"laut dem Allensbach-Institut" ist ungut, denn Frau Renate Köcher ist nicht identisch mit dem von ihr geleiteten Institut; es wird das ´objektive´ Ergebnis einer Umfrage suggeriert, handelt esich aber nur um eine zusammenfassende Analyse verschiedener Ergebnisse durch die Dame, also auch nicht Fakten, sondern Boulevard.
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02.10.2006 07:18 Uhr von Heinrich1871
 
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Realistische Bürger: Dass die Bevölkerung keine Besserung der Arbeitsmarktlage erwartet sprcht für die sachliche Einschätzung. Als Bürger müssen wir uns und anderen nicht vormachen das es besser wird. Nehme man dch nur die Probleme Arbeitslosigkeit, Rente, Pflegeversicherung und Gesundheit. Für all diese Probleme bietet die Politik, egal welcher Partei, keine Lösungen an.Es wird trotz Großer Koaltion nur Kosmetik betrieben. Den Politikern fehlt der Mut langfristrige Problemlösungen anzusprechen und in Gesetzesform zu bringen. Der Gewinn der nächsten Wahl ist immer wichtiger. An dieser Stelle möchte ich an die verschiedenen Prognosen für die Zukunft verweisen.Durch Autmatisation, Missmanagement und Globalisierung gehen 100.000sende Arbeitsplätze verloren. Verstärkt durch die Koppelung der Sozialabgaben ausschließlich am Faktor Arbeit. Wenn man ehrlich ist, ist das Umlagefinanzierte System schon zusammengebrochen. Nimmt man alle Notwendigen "Vorsorgeversicherungen" die einem Plitiker empfehlen ernst, stellt sich die Frage wie der jenige dann heute seinen Lebensunterhalt bestreiten soll. Denn nach Abzug der Vorsorgeaufwendungen bleibt nicht genügend Geld um Miete und reinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
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02.10.2006 09:25 Uhr von opppa
 
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Ist doch kein Wunder! Zuerst werden die Arbeitslosenzahlen von der Wirtschaft unter tätiger B E I H I L F E der Regierungen hochgetrieben, um die - nach Ansicht der Wirtschaft - zu hohen Löhne der Arbeitnehmer wieder zu senken, und wenn dann diese Entwicklung umgekehrt werden soll, wundert man sich, daß sich dieser Klassenkampf von oben nach unten in den Köpfen der Arbeitnehmer festgesetzt hat.

Eine der offensichtlichsten Auswirkungen der Wirtschaft sieht man doch jetzt bei der Siemens/BenQ-Affäre, bei der die Wirtschaft doch offensichtlich einen Weg gesucht hat, sich an den Abfindungen für Arbeitnehmer vorbei zu drücken. Dafür wurden die involvierten Manager dann mit einer Erfolgsprämie von 30% Lohnerhöhung prämiert. Als sich jetzt herausstellt, daß dieser Coup in die Hose gegangen ist, verzichten diese Manager sogar auf diese Prämie.

Solange es einer gemeinsamen Aktion von Wirtschaft und Regierung (und zwar in dieser Reihenfolge) nicht gelingt die Bevölkerung durch fühlbare Maßnahmen davon zu überzeugen, daß die Politik der frühkapitalistischen Wirtschaftsförderung endgültig beendet ist, wird bei den Arbeitnehmern - und die sind diejenigen, die die Inlandskonjunktur machen - die augenblickliche "No Future"-Aussicht bleiben.

Bei dem, was uns die Regierungen seit Kohl in den letzten Jahrzehnten vorgelogen haben und wie diese Regierungen die Wirtschaft auf Kosten der Arbeitnehmer gefördert haben, wird es Jahrzehnte dauern, bis das Mißtrauen der Bevölkerung wieder verschwindet.

Dazu muß es auch noch gelingen, der Jugend eine Perspektive außerhalb von Hartz IV zu geben.

Wie man sieht, ist das eigentlich so einfach, wie die Quadratur des Kreises. Aber so ist es nun mal. Schon der Zauberllehrling konnte nur noch schreien: Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht wieder los!

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