01.10.06 14:40 Uhr
 293
 

Trotz möglichem Konflikt mit EU: härteres Gesetz gegen Unternehmenswegzug

Im bereits seit langem schwelenden Konflikt zwischen Wirtschaft und Bundesregierung plant das Bundesfinanzministerium ein Gesetz, das den Unternehmen künftig das Verlagern von Firmeneigentum und Arbeitsplätzen ins Ausland erschweren soll.

Die Übernahme der neuen Unternehmensform "Europäische Gesellschaft" in das deutsche Recht will Finanzminister Steinbrück so gestalten, dass Unternehmen, die ihren Sitz ins Ausland verlagern, keine Steuervorteile mehr erzielen können.

Zwar steht diesem Vorhaben dem EU-Recht entgegen, doch zeigt sich das Ministerium optimistisch, den Plan dennoch realisieren zu können. Das Gesetz soll zudem Arbeitsplatzverlagerungen und Verlustimporte zu Lasten des Steuerzahlers verhindern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Gelassener
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Unternehmen, Gesetz, Konflikt
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Erstes Luxushotel auf Kuba eröffnet
Niederlande wird Gaslieferung an Deutschland nach Erdbeben einstellen
USA: Trump-Regierung kürzt Lebensmittelmarken - "Leute sollen arbeiten gehen"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.10.2006 11:31 Uhr von Gelassener
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein kompliziertes, aber dennoch notwendiges Vorhaben des Finanzministers. Dass Firmen beispielsweise Verluste ausländischer Töchter von deutschen Steuerverpflichtungen abziehen, kann keinem klar denkenden Menschen verständlich gemacht werden. Und der Abbau von Arbeitsplätzen auf Kosten des deutschen Steuerzahlers, der schon genug gebeutelt wird, ohnehin nicht. Freie Wirtschaft ist nötig, aber bitte auch mit fairen Methoden.
Kommentar ansehen
01.10.2006 14:53 Uhr von la_iguana
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
an die Checker: wo steht in dem Original etwas von dem "bereits seit langem schwelenden Konflikt zwischen Wirtschaft und Bundesregierung" ? Das mag ja wahr sein- ist aber hier eine Meinung...
Kommentar ansehen
01.10.2006 16:00 Uhr von summertime
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
falscher Weg: Das Ding ist doch wir haben jetzt die EU, also nutzen die Unternehmen einfach die Möglichkeiten die ihnen geboten werden.

Diese jetzt zu zwingen wird die EU sicher nicht mitmachen. Da muss sich die Politik schon was anderes einfallen lassen.
Kommentar ansehen
01.10.2006 16:23 Uhr von mnemba
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
´trotz´ steht mit Genitiv: "Trotz möglichem Konflik..." korrigiert und ins Hochdeutsche übertragen: "Trotz möglichen Konflikt(e)s ..."

Der Einwand la_iguanas stimmt natürlich außerdem.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Plisting: Flitzer lässt Glied blitzen und kolbt sich einen ab
Hanf: Mann verliert Kontrolle und baut Unfall
Achim: Junger Mann fuhr unter Drogeneinfluss


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?